Johannesburg – Kimberley
Nach Ihrer Ankunft am Flughafen OR Tambo in Johannesburg nehmen Sie Ihren Mietwagen entgegen und fahren nach Kimberley. Die Stadt wurde vor allem nach 1866 bekannt, als man im Oranje-Fluss Diamanten fand. Das „Big Hole“ wird als das größte von Menschenhand gegrabene Loch bezeichnet und ist das Tagebaurestloch der ehemaligen Kimberley Mine. Ihre heutige Unterkunft liegt direkt gegenüber. Übernachtung im Oleander Guesthouse. (Fahrstrecke ca. 470 km).
Kimberley – Upington
Upington bildet die grüne Oase in der trockenen Provinz Northern Cape. Hier, hoch im regenarmen Norden am Oranje-Fluss, hat sich ein zweites Zentrum zum Weinanbau etabliert. Probieren Sie zur Saison die süßen Weintrauben. Ihre luxuriöse Unterkunft befindet sich am Ufer des Oranje und bietet malerische Ausblicke, einen Infinity Pool, Restaurant und 15 charmant eingerichtete Zimmer. Übernachtung im River Place Manor. (Fahrstrecke ca. 410 km).
Upington – Augrabies-Nationalpark
Weiterfahrt zum Augrabies-Nationalpark mit dem berühmten Wasserfall. Hier können Sie einen Rundgang zu verschiedenen Aussichtspunkten machen. Beim Hauptfall stürzen die Wassermassen auf 150 m Breite circa 56 m tosend in die canyonartige Schlucht des Oranje. Sie übernachten im Augrabies Restcamp. (Fahrstrecke ca. 125 km).
Augrabies-Nationalpark – Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark
Das heutige Ziel ist der grenzüberschreitende Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark, der aus einem Zusammenschluss zweier Nationalparks in Botswana und Südafrika entstanden ist. Die nächsten zwei Tage haben Sie ausreichende Möglichkeiten, um die Kalahari mit ihren über 50 verschiedenen Tierarten zu erkunden. Auf einem Gebiet ca. so groß wie die Schweiz erkunden Sie die Wasserlöcher und lassen die einmalige Flora und Fauna auf sich wirken. Mit etwas Glück sehen Sie Löwen hautnah, denn das Gebiet ist vor allem bekannt dafür, dass diese in hoher Dichte vorkommen. Es sind bereits Pirschfahrten im offenen Safarifahrzeug inkludiert. Außerdem erhalten Sie Einblicke in die Kultur der San-Buschmänner. Der Transfer, der Sie vom Kamqua Picknick-Platz zur Lodge bringt, ist ebenfalls inkludiert. 2 Übernachtungen in der !Xaus Lodge. (Fahrzeit ca. 450 km).
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark – Keetmanshoop
Über den Grenzübergang Mata Mata reisen Sie nach Namibia ein. Was in Europa eine Touristenattraktion wäre, ist in Namibia ein Geheimtipp: die Mesosaurus-Farm in der Nähe der Stadt Keetmanshoop, auf der Besucher buchstäblich bei jedem Schritt über Fossilien stolpern. Schon vor 20 Jahren haben Giel Steenkamp und sein Sohn auf einem abgelegenen Stück Land das erste versteinerte Skelett gefunden. Der betagte Farmer zeigt Ihnen die Fossilien und nimmt Sie mit auf eine Reise in die Zeit der Dinosaurier. Den übrigen Tag verbringen Sie zwischen den 5000 Köcherbäumen in dieser fantastischen Landschaft. Einige der großen Baum-Aloen sind bis zu 5 m hoch und teilweise über 300 Jahre alt. Im Anschluss können Sie den Giants Playground, eine bizarre Felslandschaft inmitten der Köcherbäume besichtigen. Sie begegnen Klippspringern, Felsenagamen, Geckos und verschiedenen Vogelarten. Übernachtung in der Alte Kalkofen Lodge.
Keetmanshoop – Fish-River-Canyon
Es geht weiter Richtung Süden, zum zweitgrößten Canyon der Welt, dem Fish-River-Canyon. Heute ist er Teil des staatlichen Naturschutzgebietes Ai-Ais Richtersveld-Transfrontier Park. Schwindelerregend ist der Ausblick auf die gewaltigen Schluchten, die sich durch die felsige Landschaft winden. 160 km lang, bis zu 27 km breit und 500 m tief – der Canyon kann es gut mit seinem Namensvetter in Amerika aufnehmen. Vom Hauptaussichtspunkt des Parks, dem Hell’s Bend, der Höllenkurve, haben Sie eine grandiose Aussicht. Sie unternehmen eine leichte Wanderung am Ostrand, wobei sich immer wieder malerische Fotomotive ergeben. 2 Übernachtungen im Canyon Roadhouse. (Fahrstrecke ca. 150 km).
Fish-River-Canyon – Springbok
Weiterfahrt in Richtung Süden über den Oranje River und Noordoewer, wo Sie die Grenze zu Südafrika passieren. Sie fahren in Richtung Springbok. Springbok ist die Hauptstadt des Namaqualandes, welches zum großen Teil aus der sehr sensiblen Sukkulenten Karoo gebildet wird. Um die Zeit des afrikanischen Frühlings, also im August bis September, ist diese Region das Zentrum der Wildblumen in Südafrika. Nach den ersten Niederschlägen verwandelt sich die karge Landschaft in einen einzigartigen, riesigen, bunten Teppich. Die Daisy Country Lodge gleicht einer Oase inmitten der Landschaft. Von der Veranda aus hat man einen schönen Ausblick auf den Garten mit Swimmingpool. Empfehlenswert ist ein Ausflug zum Goegap-Naturreservat. 2 Übernachtungen in der Daisy Country Lodge. (Fahrstrecke ca. 330 km).
Springbok – Paternoster
Sie fahren heute nach Paternoster, direkt an der malerischen Atlantikküste gelegen. Gegen Mittag empfiehlt sich ein Stop am Freiluft-Restaurant Muisbosskerm. Fangfrischer Fisch wird rustikal über dem Feuer gegrillt (Reservierung notwendig). Das ursprüngliche Fischerdorf Paternoster strahlt Ruhe und Gelassenheit aus und ist ein idyllisches Örtchen mit kleinen weiß verputzten Häusern, mit schönen Stränden und ca. 1300 Einwohnern, davon 1150 Khoi, die schon seit Generationen Fischfang betreiben. Der nahegelegene West-Coast-Nationalpark ist zur Blütezeit ebenfalls einen Besuch wert. Sie übernachten in der Paternoster Dunes Lodge, welche malerisch am Strand gelegen ist. 2 Übernachtungen in Paternoster.
Paternoster – Kapstadt
Nach Ihrer Ankunft in Kapstadt fahren Sie zur Cape Paradise Lodge. Direkt am Hang des Tafelbergs gelegen, empfängt Sie die Lodge im exklusiven Stadtteil Oranjezicht, oberhalb der lebhaften Kloof Street mit einem wahrhaft atemberaubenden Panoramablick über die Stadt und die Bucht. Genießen Sie nach einem Besichtigungstag den grünen Garten und entspannen Sie sich mit einem kühlen Drink aus der Bar am oder im glitzernden, großzügig angelegten Pool. Internet und sichere Parkmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Das Haus ist ideal gelegen, um alle Sehenswürdigkeiten des Kaps von dort aus zu erkunden. Übernachtung in der Cape Riviera Lodge. (Fahrstrecke ca. 160 km)
Kapstadt Rundfahrt – Kap der Guten Hoffnung
Wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt? Erleben Sie die Vielfältigkeit der „Rainbow Nation“, wie sich die Südafrikaner selbst nennen, und wie sie sich in Kapstadt, wie in keiner anderen Stadt Südafrikas, widerspiegelt. Besuchen Sie doch die Company Gardens und das Castle of Good Hope. Die Auffahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg ist ebenso ein Höhepunkt, wie eine Tagestour an das Kap der Guten Hoffnung. Fahren Sie über Camps Bay nach Hout Bay. Von dort haben Sie die Möglichkeit, eine Bootsfahrt nach Duiker Island zu unternehmen, wo es Robben hautnah zu sehen gibt. An der Steilküste entlang fahren Sie über den Chapman’s Peak Drive, in den Cape of Good Hope-Nationalpark. Auf der Rückfahrt können Sie in Simon‘s Town halten, heute Stützpunkt der südafrikanischen Marine. Sehr viktorianisch geprägt, ist es auf jeden Fall einen kleinen Bummel wert. Kurz vor Simon‘s Town befindet sich der Boulders Strand. Hier können Sie die einzige Pinguinkolonie, die in unmittelbarer Umgebung Kapstadts lebt, besuchen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).
Abreise
Auch jeder noch so schöne Urlaub geht einmal dem Ende entgegen. Heute heißt es Abschied nehmen von einem Land, das Sie in den vergangenen Tagen von seiner schönsten Seite erleben konnten. Sie fahren zum Flughafen Kapstadt, wo Sie Ihren Mietwagen abgeben. Danach treten Sie Ihre Heimreise oder Ihre weiteren Reisearrangements an.