Im Südsudan zeigt das Bild einen Mann in traditioneller Kleidung, umgeben von Rindern während der Abendstimmung im Mundari-Weidelager.
Ein Toposa-Mädchen aus dem Südsudan präsentiert sich in traditioneller Kleidung und Schmuck. Sie trägt bunte Armbänder und Ohrringe.
Ein Fahrzeug auf einer unbefestigten Straße in der Landschaft der Lopit im Südsudan, umgeben von Bäumen und Sträuchern.
Menschen in traditioneller Kleidung interagieren in einem Dorf mit strohgedeckten Hütten.

Völker zwischen Turkana-See und Weißem Nil

Kultur- und Naturexpedition für Afrika-Kenner durch die Provinzen Ost- und Zentraläquatoria

Highlights

  • Zwei Tage Alltag im Weidelager der Mundari-Hirten
  • Reiche Schmuck- und Körperpraktiken der Toposa
  • Traditionelle Gesänge und Alltag der Larim in den Boya-Bergen
  • Faszinierende Baukunst in den Bergdörfern der Lotuko
  • Juba am Weißen Nil – quirliges Treiben in Afrikas jüngster Hauptstadt
Mit dieser Reise 42 m² Regenwald schützen und Urkunde erhalten
So einfach geht´s

Fakten

  • Reiseart: Gruppenreise
  • Dauer: 13 Tage
  • Teilnehmer: 6–8
  • Reiseleitung: deutsch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: SUDSON
  • ab 5990 EUR inkl. Flug

Darum geht´s:

Dichter Rauch von schwelenden Dung-Feuern liegt nachts über dem Weidelager der Mundari. Er bietet den Hirten und ihren langhornigen Rindern Schutz vor lästig stechenden Nil-Plagegeistern. Mit den ersten Sonnenstrahlen sind die Feuer fast verglommen, erwacht das Camp und macht sich rege Geschäftigkeit breit. Frauen gehen zum Fluss, um Wasser zu holen und wie jeden Morgen den süßen Ingwer-Kaffee zu kochen. Kinder sammeln Dung zum Trocknen und beginnen die Kühe zu melken. Männer pflegen hingebungsvoll Ihre Lieblingsrinder und reiben zuerst die edlen Geschöpfe und dann sich selbst mit puderweicher, weißer Asche ein.

Alltag in Toposa-, Larim- und Lotuko-Dörfern und im Weidelager der Mundari

Diese Reise mit Expeditionscharakter bietet Ihnen seltene Einblicke in den Alltag der Mundari und anderer Volksgruppen im Südsudan. Von der Hauptstadt Juba aus tauchen Sie in drei verschiedene Ökoregionen des Landes ein und erkunden das Leben ihrer beeindruckenden Menschen. Die weiten Savannen Ostäquatorias sind die Heimat der Toposa und Larim mit ihrem reichen Körperschmuck. In den Lotuko-Bergen durchstreifen Sie Dörfer mit einmaliger traditioneller Architektur. Den Höhepunkt der Reise bietet sicherlich der Aufenthalt bei den Mundari-Hirten am Weißen Nil, die nicht nur Status und Wohlstand mit ihren Rindern verbinden, sondern in einer einmalig Beziehung mit ihnen leben. Diese Reise ist für erfahrene Afrikareisende konzipiert, die ein authentisches Reiseerlebnis in einer touristisch nahezu unberührten Region suchen.

Ein Mann mit Bart und kurzen Haaren lächelt vor einem grünen Hintergrund. Er trägt ein gestreiftes Hemd.

Das sagen unsere Kunden

40 Bewertungen

H.Rettenbacher

Die Reise war wunderschön, kurzweilig und sehr lehrreich. Dazu trugen alle Beteiligte von Guides, Küche, Fahrer und Mitreisende insbesondere unsere Gerti und Patrick bei. Die Stimmung in der Gruppe empfand ich als sehr gut. Jeder war ein erfahrener Vielreisender und hatte Geschichten von seinen Erlebnissen zu erzählen. Sehr angenehm empfand ich auch, dass der Zeltaufbau vorgenommen wurde. Der letzte halbe Tag in der Hauptstadt hat die Hochstimmung etwas gedrückt. Ausgelöst durch einen Stadtführer, der vor allem andere Interessen den Vorrang gab, als uns den Abschied zu versüßen. Kurz zusammengefasst - trotz des Ausreißers, es war wunderschön, es hat mich sehr gefreut.

Eine Toposa-Frau aus dem Südsudan raucht aus einer Pfeife. Im Hintergrund sind weitere Personen und ein traditionelles Dorf sichtbar.

Das Besondere an dieser Reise

  • Expedition für erfahrene Afrikareisende in touristisches Terra incognita

Termine und Preise

Heute buchen und 3% Frühbucherrabatt auf die Reisetermine ab dem 24.01.2027 erhalten!
Zeitraum:
Status Termin Bis Preis Details Informationen
Geschlossen 25.01.26 – 06.02.26 6990 EUR EZZ: 290 EUR
de Deutsch sprechende Reiseleitung inklusive Flug
Buchbar 24.01.27 – 05.02.27 5990 EUR EZZ: 290 EUR
de Deutsch sprechende Reiseleitung inklusive Flug

Optionale Zusatzkosten

  • Rail&Fly 1. Klasse: 170 EUR
  • Rail&Fly 2. Klasse: 90 EUR
  • Visabeschaffung Südsudan: ab 150 EUR
  • 4 Tage Exkursion in den Sudd: ab 1650 EUR

CO₂ kompensieren, Regenwald schützen und Urkunde erhalten

Sie möchten auch Regenwald schützen und eine Urkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald erhalten?

Diese Reise verursacht 2509 kg CO2. Gemeinsam mit unseren Freunden von Wilderness International kompensieren wir bereits 50 Prozent der entstehenden Emissionen. Mit Ihrer Unterstützung können wir aus 50 Prozent 100 machen. Wie das geht? Im Verlauf einer Reisebuchung haben Sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis mit nur einem Mausklick aufzurunden und so selbst aktiv am Umweltschutz teilzunehmen.

Innerhalb von 5 Tagen nach Ihrer Buchung erhalten Sie dann per Mail eine Spendenurkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald inkl. Formular zur Beantragung einer Spendenbescheinigung.

So schützen wir Regenwald

Reiseverlauf und Karte

Reiseverlauf
1. Tag

Anreise

Eine Sicht aus einem Flugzeug über den weißen Nil in Juba, Südsudan, mit Landschaften und Wasserstraßen.

Flug von Frankurt nach Juba.

2. Tag

Juba

Blick auf den Alten Markt in Juba, Südsudan, mit Geschäften und Menschen auf der Straße.

In Juba begrüßt Sie Ihr DIAMIR-Reiseleiter und hilft Ihnen bei der Erledigung letzter organisatorischer Belange (Passregistrierung ca. 25 EUR, Geldtausch usw.). Bis vor wenigen Jahren war Juba ein verschlafener Verwaltungsposten und glich eher einem Dorf. Heute ist der Ort die jüngste Hauptstadt Afrikas und eine chaotisch boomende Metropole. Abhängig von der Ankunftszeit können Sie den Konyo-Konyo-Markt oder das ‚historische‘ Stadtzentrum Hai Jalaba erkunden. Am späten Nachmittag lohnt ein kaltes Getränk mit Panoramablick auf den Nil im Hotel Da Vinci oder Afex Camp. Übernachtung im Hotel.

3. – 4. Tag

Juba – Kapoeta | bei den Toposa

Ein Toposa-Mädchen aus dem Südsudan präsentiert sich in traditioneller Kleidung und Schmuck. Sie trägt bunte Armbänder und Ohrringe.

Am heutigen Morgen fliegen Sie von Juba nach Kapoeta, einer Stadt im Osten des Landes. Der Flug mit Kleinflugzeug folgt keinem Flugplan. Er dauert ca. 1,5 Stunden und in der Regel sind Sie gegen Mittag vor Ort. Die Savannen um Kapoeta sind die Heimat der Toposa, die sprachlich und kulturell eng mit den Turkana (Kenia), Karamojong (Uganda) und Nyangatom (Äthiopien) verwandt sind. Die Toposa sind vor allem transhumante Viehhirten, die ausgedehnte Weidegründe bewirtschaften, aber auch etwas Sorghum, Kürbis und Tabak anbauen. Am Nachmittag und Folgetag können Sie den Alltag in verschiedenen Toposa-Dörfern erkunden. Bewundern Sie den bestickten Lendenschurz, den Perlenschmuck und die Schmucknarben der Toposa-Frauen. Sehen Sie wie Getreidespeicher errichtet werden und die Älteren genüsslich ihre langen Pfeifen rauchen. 2 Übernachtungen im Zelt.

2×(F/M/A)
5. – 6. Tag

Kapoeta – Boya-Berge | bei den Larim

Eine Gruppe von Menschen in bunten Trachten tanzt in der Landschaft des Südsudans. Der traditionelle Tanz symbolisiert die Kultur der Larim.

Nach dem Frühstück fahren Sie über Camp 15, einem kleinem Marktflecken und Militärposten, in die Boya-Berge. Die Boya-Berge und die Ebene bis zum Kidepo-Fluss sind die Heimat der Larim, die eine surmische Sprache sprechen und mit den südlichen Didinga und nördlichen Murle verwandt sind. Die Larim sind ausgezeichnete Baumeister und ihre kunstvoll verzierten Häuser und Gehöfte schmiegen sich an den Fuß der zerklüfteten Berge. Die Frauen pflanzen Sorghum, Mais und Bohnen während die jungen Männer in der Ebene das Vieh weiden. Ähnlich wie die Toposa und wahrscheinlich von ihnen inspiriert, setzen sich die jungen Larim-Frauen zahlreiche Schmucknarben. Im Unterschied zu den Toposa schmücken sie aber auch ihre Haare auf ganz besondere Weise und flechten sie zu regelrechten kleinen Kunstwerken. 2 Übernachtungen im Zelt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 70 km).

2×(F/M/A)
7. Tag

Boya-Berge – Lotuko-Berge | bei den Lotuko

Blick auf das Dorf Chalamini im Südsudan mit traditionellen Hütten, Menschen und Umgebung.

Von den Boya-Bergen geht es weiter gen Westen in die Lotuko-Berge, Heimat der gleichnamigen Lotuko. Die Dörfer der Lotuko sind eine Perle für Liebhaber der vernakulären afrikanischen Architektur. Sie gehören zu den schönsten der Region und sind im Gegensatz zu den Gehöften der Larim mitten im Hang angelegt. Nachdem Sie am Fuß der Berge Ihr Zeltcamp errichtet haben, führt Sie eine leichte, ca. 20-minütige Wanderung hinauf zum Dorf Ilieu oder Chalamini. Bestaunen Sie die urigen Einfriedungen, die Natursteinmauern und die Komposition von Einzelgehöften, die sich wohlüberlegt dem Bergterrain anpassen. Auf dem zentralen Dorfplatz finden Sie nicht nur die Generationspfähle und lernen mehr über das Altersklassensystem der Lotuko, sondern bekommen mitunter auch eine improvisierte Darbietung traditioneller Begrüßungstänze präsentiert. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 70 km).

1×(F/M (LB)/A)
8. Tag

Lotuko-Berge – Torit – Juba

Eine alte, schiefe Fähre im Nil bei Juba, Südsudan, umgeben von üppigem Grün und einem ruhigen Fluss.

Nach dem Frühstück können Sie noch einmal zum Dorf hinaufsteigen und sich selbständig umschauen. Danach verabschieden Sie sich von den Lotuko und fahren über Torit, der Hauptstadt Ostäquatorias, zurück nach Juba. Je nach Ankunft in Juba können Sie die Erkundung der Hauptstadt fortsetzen und das John-Garang-Memorial (Keine Fotos erlaubt!), die Sonntagsmesse in der St.-Theresa-Kathedrale oder die kleine Galerie im trendige Café Baobab-House besuchen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 190 km).

1×(F/M (LB)/A)
9. – 10. Tag

Juba – Terekeka | im Weidelager der Mundari

Ein Mundari aus dem Südsudan pflegt eine Kuh, umgeben von weiteren Tieren in der ländlichen Umgebung.

Heute fahren Sie aus Juba gen Norden Richtung Terekeka, die Hauptstadt der Mundari. Die Mundari sind Viehhirten und ihr Leben dreht sich gänzlich um die Bedürfnisse ihrer prächtigen, langhornigen Ankole-Watussi-Rinder. Sie bauen permanente Dörfer, aber vor allem die jungen Mundari durchziehen mit den Schaf- und Rinderherden periodisch ein größeres Weideterritorium und leben dabei in zeitweilig errichteten Weidelagern. Die kommenden zwei Nächte werden Sie in unmittelbarer Nähe eines Weidelagers zelten, den Alltag der Mundari begleiten und ihre Traditionen hautnah erleben. Die Mundari lieben Ihre Rinder und leben in einer engen Symbiose mit Ihnen. Sie trinken ihre Milch und nutzen ihren Urin zum Waschen, Haare färben und als Antiseptikum, aber schlachten sie nur zu feierlichen Anlässen oder in Krisenzeiten. Rinder bedeuten Wohlstand und sind unabdingbar für die Heirat. Die Mundari hegen und pflegen sie, ritzen sich V-förmige Schmucknarben in die Stirn, die die imposanten Hörner symbolisieren, und scherzen nicht selten, dass nicht sie die Rinder, sondern die Rinder sie besitzen. 2 Übernachtungen im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h, 70 km).

2×(F/M (LB)/A)
11. Tag

Terekeka – Juba

Ein Kind des Volkes der Mundari im Südsudan mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck, während ein weiteres Kind im Hintergrund zu sehen ist.

Den Morgen und gesamten Vormittag haben sie noch Gelegenheit die einmalige Stimmung im Weidelager der Mundari aufzusaugen. Danach geht es zurück nach Juba. Wenn die Zeit es erlaubt statten Sie John Garang Memorial einen Besuch ab. Hier liegt der Vater der Unabhängigkeit des Landes begraben, der kurz vor der Staatsgründung bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. Übernachtung im Hotel.

1×(F/M (LB)/A)
12. Tag

Juba

Ein Wanderer steht auf einem Berg im Südsudan und blickt auf die Stadt Juba, umgeben von einer weiten Landschaft.

Am Morgen unternehmen Sie eine Bootstour auf dem Nil, um den Fluss und seine Umgebung hautnah zu erleben. Sie gleiten flussabwärts und beobachten das geschäftige Treiben an den Ufern. Fischer arbeiten ihre Netze aus, Frauen waschen Wäsche im Fluss, und Holzboote kreuzen sich auf dem Wasser und transportieren Menschen und Waren. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

Noch mehr Lust auf Abenteuer? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Bootsexkursion in den Sudd.

1×F
13. Tag

Ankunft

Luftaufnahme des Flugzeugs bei der Flugreise über den Wolken in Südamerika, Bolivien.

Am Morgen verabschiedet Sie Ihr Reiseleiter am Flughafen in Juba und Sie fliegen zurück nach Frankfurt. Ankunft in Deutschland.

Weitere Informationen

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Juba und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class (nach Verfügbarkeit; Flugzuschlag möglich)
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Inlandsflug Juba – Kapoeta in Economy Class
  • Lokale Guides und Ranger
  • Alle Fahrten in privaten Allradfahrzeugen
  • Alle Eintritte laut Programm
  • Reise- und Fotoerlaubnis
  • Geschenke für die Häuptlinge (lokalen Tabak und Salz)
  • 7 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Hotel
  • Mahlzeiten: 10×F, 4×M, 5×M (LB), 9×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (E-Visa ca. 100 USD)
  • Optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise in den Südsudan hat Expeditionscharakter. Durch organisatorische Schwierigkeiten, schlechtes Wetter, ungünstige Pistenverhältnisse und Flugverspätungen sowie sonstige, nicht vorhersehbare Ereignisse kann es unter Umständen zu Routenänderungen und/oder Programmumstellungen kommen. Die Distanzen und Gegebenheiten auf dieser Reise erfordern große Flexibilität. Rücksichtnahme und Toleranz wird bei allen Reiseteilnehmern vorausgesetzt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei dieser expeditionsartigen Reise eine genaue Routen- und Tageseinteilung nicht verbindlich festgelegt werden kann, das Programm jedoch immer im Sinne der Reisegäste in optimaler Weise durchgeführt wird. Wir bitten um Ihr Verständnis und machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände anerkennen.

Inlandsflüge
Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, dass derzeit sämtliche im Südsudan zertifizierten Luftfahrtunternehmen – einschließlich Anbieter von Helikopterflügen – auf der sogenannten „Schwarzen Liste“ der EU geführt werden und keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Hintergrund der Einstufung sind jedoch keine konkreten Sicherheitsmängel einzelner Fluggesellschaften, sondern die Prüf- und Sicherheitsstandards der dortigen Luftfahrtbehörde, die aktuell nicht den Sicherheitsstandards der EU entsprechen. Alle von uns für Inlandsflüge genutzten Airlines verfügen über die internationale Sicherheitszertifizierung ISSA der IATA (International Air Transport Association). Die Durchführung der Flüge erfolgt weiterhin planmäßig und gemäß branchenüblicher Sicherheitsstandards.

Anforderungen

Diese Expedition führt in ein touristisch völlig unerschlossenes Gebiet, in dem absolut keine wie auch immer geartete Infrastruktur vorhanden ist. Hinzu kommt die klimatische Herausforderung, da es in der Zeit von November bis März heiß und trocken ist. Deshalb erfordert diese Expedition eine gute Ausdauer, Kondition, Hitzeverträglichkeit und Gesundheit. Sie sind zum Teil auf abenteuerlichen Pisten unterwegs, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit bei ca. 25 km/h beträgt. Ein Teil der Reise wird auch offroad zurückgelegt, weshalb gutes „Sitzfleisch“ Grundvoraussetzung ist. Sie reisen in geländegängigen Fahrzeugen, die sich jeweils drei Personen und ein Fahrer teilen.

Während der Reise übernachten Sie teils in Zwei-Personen-Zelten teils in einfachen Hotels oder Camps. Während der Campingtage gibt es keine Duschmöglichkeit oder sanitäre Einrichtungen.

Fotografieren ist vor allem im Südsudan ein schwieriges, teilweise auch gefährliches Unterfangen. Es gilt, dass vor dem Fotografieren einer Person immer um Erlaubnis gefragt werden muss. Sämtliche Gebäude, militärisch Einrichtungen, Brücken etc. dürfen nicht fotografiert werden. Sollte das dennoch geschehen, kann das z.T. drastische Folgen für die ganze Reisegruppe haben. Prinzipiell gilt, dass den Anweisungen der Reiseleitung unbedingt befolgt werden müssen und im Zweifelsfall lieber auf ein Foto verzichtet werden sollte.

Die Reise beinhaltet keine „klassischen Höhepunkte“, wie man Sie vielleicht aus Ägypten oder Peru kennt. Vielmehr steht das Erleben einer völlig unerschlossenen Gegend mit seinen dort lebenden Menschen im Mittelpunkt der Reise.

Bitte bedenken Sie auch, dass im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit Hilfe nur sehr schwer organisiert werden kann und teilweise Stunden, wenn nicht Tage bis zum Eintreffen von Helfern vergehen können.

Zusatzinformationen

Bei Begegnungen mit der Bevölkerung sollte der Fotoapparat nicht das erste sein, sondern Ihr freundliches Gesicht. Wir bitten um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

Wird oft zusammen gebucht

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