Südsudan

Völker zwischen Turkana-See und Weißem Nil

Kultur- und Naturexpedition für Afrika-Kenner durch die Provinzen Ost- und Zentraläquatoria

Ihr Reisespezialist

Alexander Renn

Alexander Renn

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Preis pro Person auf Anfrage
Dauer 12 Tage
Teilnehmer 8
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Bewertungen (22) 4,9
Tourcode SUDSON

Wenn Sie ein authentisches Reiseerlebnis suchen, dann sind Sie auf dieser Expedition genau richtig. Der Südsudan, jüngster Staat Afrikas, hat für erfahrene Afrikareisende viel zu bieten. Die touristisch völlig unberührten Dörfer der Mundari, Toposa und Boya werden Sie ebenso faszinieren wie die traumhafte Landschaft der Lotuko-Berge.

Besuch bei den Toposa, Boya und in den Cattlecamps der Mundari

Ein Höhepunkt dieser Reise ist sicherlich der Besuch eines Cattlecamps der Mundari. Dabei erhalten Sie einen einmaligen Einblick in den Alltag dieser Menschen, die mit dem Besitz der Tiere Status und Wohlstand verbinden. Vor allem die Narben in Gesicht und am Körper wirken besonders exotisch auf uns. Sie gelten als Schönheitsideal bei den Rinderzüchtern. Es erwartet Sie ein echtes Afrikaabenteuer, wie es so überhaupt nur noch in wenigen Regionen des Kontinents möglich ist.

Bewertung unserer Kunden

4,9 (22 × bewertet)

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Höhepunkte

  • Expedition in den touristisch kaum erschlossenen Südsudan
  • Besuch der Mundari, Boya und Toposa
  • Entlegene Dörfer in den Lotuko-Bergen
  • Juba – Hauptstadt des jüngsten Staates Afrikas

Das Besondere dieser Reise

  • Zwei Tage zu Besuch in den Cattlecamps der Mundari
  • Traditionelle Körperverzierungen der Toposa

Termine

  • A ausgebucht
von bis Preis p.P. weitere Informationen
Mindestteilnehmerzahl erreichtA 09.01.2023 20.01.2023 5290 EUR EZZ: 140 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Reiseleitung: Arne Karck
Warteliste

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihren DIAMIR-Reisespezialist Alexander Renn und teilen Sie ihm Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Rail & Fly 1. Klasse 150 EUR
Rail & Fly 2. Klasse 70 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Reiseverlauf

  • Weißer Nil in Juba, Gondokoro

    1. Tag: Anreise

    Montag, den 09.01.2023

    Flug von Frankurt via Addis Abeba nach Juba.

  • Alter Markt in Juba

    2. Tag: Juba

    Dienstag, den 10.01.2023

    Ankunft in Juba, der Hauptstadt des jüngsten Staates in Afrika und Transfer zum Hotel. Abhängig von Ihrer Ankunftszeit haben Sie anschließend die Möglichkeit, den Konyo-Konyo-Markt, den größten der Stadt, zu erkunden. Lernen Sie die ethnische Vielfalt des Südsudan kennen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, in dem nahegelegenen Hotel Da Vinci ein Getränk und den Panoramablick auf den Nil zu genießen. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • Toposa-Mädchen mit Schmuck

    3.–4. Tag: Juba – Kapoeta | bei den Toposa 2×(F/M/A)

    Mittwoch, den 11.01.2023 bis Donnerstag, den 12.01.2023

    Heute fliegen Sie von Juba nach Kapoeta, einer Stadt im Osten des Landes nahe der kenianischen Grenze. Der Flug startet gegen 09.00 Uhr und dauert ca. 1 Stunde. Nach Ihrer Ankunft fahren Sie zum Kuleu Resort. Auf dem lokalen Markt kommen Sie erstmals in Kontakt mit den Toposa, bevor Sie am Nachmittag und Folgetag ihre Dörfer besuchen und am alltäglichen Leben teilhaben werden. Traditionen spielen im Leben der Toposa eine große Rolle. Die typische Kleidung besteht aus Leder oder Baumwolle die Körper sind oft mit schmückenden Narben versehen. Jede dieser Narben ist ein einmaliges Kunstwerk mit tiefer Bedeutung. Übernachtung im Camp.

  • Kopfschmuck und Narben bei den Larim

    5. Tag: Kapoeta – Boya-Berge | bei den Larim 1×(F/M/A)

    Freitag, den 13.01.2023

    Nach dem Frühstück fahren Sie über Camp 15 in die Boya-Berge, die Heimat der Larim. Viele Traditionen dieses Volkes gleichen denen der Toposa, jedoch wird hier eine gänzlich andere Sprache gesprochen. Außerdem schmücken die Boya ihre Haare auf eine ganz besondere Art und Weise. Der Hauptunterschied liegt jedoch in der Architektur. Die Boya sind ausgezeichnete Baumeister und ihre Häuser sind sehr kunstvoll verziert. Übernachtung im Zelt.

  • Chalamini, Dorf der Lotuko

    6. Tag: Boya-Berge – Lotuko-Berge | bei den Lotuko 1×(F/M (LB)/A)

    Samstag, den 14.01.2023

    Weiter geht es in die Lotuko-Berge. Sie lassen den Wagen am Fuß der Berge stehen und begeben sich auf eine leichte, ca. 20-minütige Wanderung zum Dorf Ilieu, eine Perle für Freunde traditioneller afrikanischer Architektur. Bestaunen Sie die Natursteinmauern, welche wohlüberlegt angeordnet wurden, um sich an die Besonderheiten des Bergterrains anzupassen. Sie verbringen einen unvergesslichen Abend mit der lokalen Bevölkerung und genießen gemeinsam ein Abendessen und traditionelle Musik und Tänze. Übernachtung im Zelt.

  • Alte Fähre im Nil, Juba

    7. Tag: Lotuko-Berge – Torit – Juba 1×(F/M (LB)/A)

    Sonntag, den 15.01.2023

    Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen abschließenden Spaziergang durch das Dorf und steigen auch noch einige Meter höher hinauf in die Berge. Im Anschluss verabschieden Sie sich von den Lotuko und fahren über Torit zurück in die Hauptstadt Juba. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • Abendstimmung im Weidelager der Mundari

    8.–9. Tag: Juba – Terekeka | im Weidelager der Mundari 2×(F/M (LB)/A)

    Montag, den 16.01.2023 bis Dienstag, den 17.01.2023

    Nach dem Frühstück verlassen Sie die Hauptstadt und erreichen Terekeka, die Hauptstadt der Mundari. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt und einer Mittagspause in einem speziellen, lokalen Restaurant, fahren Sie weiter und stellen sich bei der lokalen Gemeinde vor. Ihre weitere Fahrt führt Sie in das Dorf Nyikabor. Nach einem authentischen Abend in der kulturellen Tradition der Mundari übernachten Sie hier in Zelten. Sie erreichen heute eines der Weidelager der Mundari und erleben auch hier wieder die Tradition hautnah. Die Mundari leben hauptsächlich von der Rinderzucht. Der Besitz vieler Tier gilt hier als Statussymbol und steht für Wohlstand. Rinder werden nicht nur als wichtigste Einkommensquelle, sondern auch als Brautpreis bei einer Heirat genutzt. Im Laufe des Tages lernen Sie weitere Besonderheiten in dem traditionellen Leben der Mundari kennen, während Sie verschiedene kleine Dörfer besuchen. Besonders auffällig sind die tiefen, schmuckhaften Narben, welche Gesichter und Körper der Mundari zieren. Bis heute werden diese Narben als Schönheitsideal zelebriert. 2 Übernachtungen in Zelten.

  • Das Volk der Mundari im Südsudan

    10. Tag: Terekeka – Juba 1×(F/M (LB)/A)

    Mittwoch, den 18.01.2023

    Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von den Mundari und deren Rindern und begeben sich auf die Rückfahrt nach Juba. Übernachtung im Royal Palace Hotel.

  • Blick vom Jebel Kujur auf Juba

    11. Tag: Juba – Abreise 1×F

    Donnerstag, den 19.01.2023

    Am Morgen Besuch des Mausoleums von John Garang, dem Gründer des Südsudan. (keine Fotos erlaubt). Im Anschluss besteht die Möglichkeit noch ein paar Mitbringsel käuflich zu erwerben. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug via Addis Abeba nach Frankfurt.

  • 12. Tag: Ankunft

    Freitag, den 20.01.2023

    Ankunft in Deutschland.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Juba und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Inlandsflüge Juba – Kapoeta und zurück in Economy class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Lokale guides und Ranger
  • Alle Fahrten in privaten Allradfahrzeugen
  • Alle Eintritte laut Programm
  • Reise- und Fotoerlaubnis
  • Geschenke für die Häuptlinge (lokalen Tabak und Salz)
  • 6 Ü: Zelt
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 9×F, 3×M, 5×M (LB), 8×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 100 USD); optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Expedition in den touristisch kaum erschlossenen Südsudan
  • Besuch der Mundari, Boya und Toposa
  • Entlegene Dörfer in den Lotuko-Bergen
  • Juba – Hauptstadt des jüngsten Staates Afrikas

Das Besondere dieser Reise

  • Zwei Tage zu Besuch in den Cattlecamps der Mundari
  • Traditionelle Körperverzierungen der Toposa

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise in den Südsudan hat Expeditionscharakter. Durch organisatorische Schwierigkeiten, schlechtes Wetter, ungünstige Pistenverhältnisse und Flugverspätungen sowie sonstige, nicht vorhersehbare Ereignisse kann es unter Umständen zu Routenänderungen und/oder Programmumstellungen kommen. Die Distanzen und Gegebenheiten auf dieser Reise erfordern große Flexibilität. Rücksichtnahme und Toleranz wird bei allen Reiseteilnehmern vorausgesetzt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei dieser expeditionsartigen Reise eine genaue Routen- und Tageseinteilung nicht verbindlich festgelegt werden kann, das Programm jedoch immer im Sinne der Reisegäste in optimaler Weise durchgeführt wird. Wir bitten um Ihr Verständnis und machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände anerkennen.

Anforderungen

Diese Expedition führt in ein touristisch völlig unerschlossenes Gebiet, in dem absolut keine wie auch immer geartete Infrastruktur vorhanden ist. Hinzu kommt die klimatische Herausforderung, da es in der Zeit von November bis März heiß und trocken ist. Deshalb erfordert diese Expedition eine gute Ausdauer, Kondition, Hitzeverträglichkeit und Gesundheit. Sie sind zum Teil auf abenteuerlichen Pisten unterwegs, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit bei ca. 25 km/h beträgt. Ein Teil der Reise wird auch offroad zurückgelegt, weshalb gutes „Sitzfleisch“ Grundvoraussetzung ist. Sie reisen in geländegängigen Fahrzeugen, die sich jeweils drei Personen und ein Fahrer teilen. Für die mehrstündigen Wanderungen sind gute Kondition, Komfortverzicht, Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition nötig.

Während der Reise übernachten Sie teils in Zwei-Personen-Zelten teils in einfachen Hotels oder Camps. Während der Campingtage gibt es keine Duschmöglichkeit oder sanitäre Einrichtungen.

Fotografieren ist vor allem im Südsudan ein schwieriges, teilweise auch gefährliches Unterfangen. Es gilt, dass vor dem Fotografieren einer Person immer um Erlaubnis gefragt werden muss. Sämtliche Gebäude, militärisch Einrichtungen, Brücken etc. dürfen nicht fotografiert werden. Sollte das dennoch geschehen, kann das z.T. drastische Folgen für die ganze Reisegruppe haben. Prinzipiell gilt, dass den Anweisungen der Reiseleitung unbedingt befolgt werden müssen und im Zweifelsfall lieber auf ein Foto verzichtet werden sollte.

Die Reise beinhaltet keine „klassischen Höhepunkte“, wie man Sie vielleicht aus Ägypten oder Peru kennt. Vielmehr steht das Erleben einer völlig unerschlossenen Gegend mit seinen dort lebenden Menschen im Mittelpunkt der Reise.

Bitte bedenken Sie auch, dass im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit Hilfe nur sehr schwer organisiert werden kann und teilweise Stunden, wenn nicht Tage bis zum Eintreffen von Helfern vergehen können.

Zusatzinformationen

Bei Begegnungen mit der Bevölkerung sollte der Fotoapparat nicht das erste sein, sondern Ihr freundliches Gesicht. Wir bitten um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte

Die aktuellen Hinweise zu Einreise & Zoll sowie zur Gesundheit finden Sie stets aktualisiert auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

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