Grüne Heidelandschaft am Kilimanjaro
Kilimanjaro Routen
Aufstieg zum Kilimanjaro
Gletscher am Kilimanjaro

Kilimanjaro via Umbwe-Route

Trekking auf den vierthöchsten Gipfel der Seven Summits

Highlights

  • 6 Tage Trekking auf der Umbwe-Route auf das Dach Afrikas
  • Aufstieg über die herausforderndste und steilste Route
  • Umbwe ist am seltensten begangen und eine Herausforderung für anspruchsvolle Trekker

Fakten

  • Reiseart: Privatreise
  • Dauer: 8 Tage
  • Teilnehmer: ab 2
  • Reiseleitung: englisch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: TANKI6
  • ab 1950 EUR zzgl. Flug

Darum geht´s:

Selten genutzte, kürzeste und steilste Route; nicht unbedingt für größere Gruppen geeignet. Die ersten zwei Tage führen sprichwörtlich über „Stock und Stein“ auf einem schmalen Bergrücken im Bergregenwald steil bergauf bis zum Barranco Camp. Hier trifft die Route auf die Machame-Route. Erfordert absolute Schwindelfreiheit, sehr gute Kondition und ein sehr hohes Maß an Trittsicherheit und Trekkingerfahrung. Die Umbwe-Route ist landschaftlich sehr reizvoll, äußerst wenig begangen (2% der Bergtouristen am Kilimanjaro), aber mit Abstand das Schwierigste, was der Kilimanjaro zu bieten hat. Die ersten beiden Tage sind anstrengend und werden gut trainierten Bergsportlern empfohlen, die über Erfahrungen auf anspruchsvollen Bergrouten und eine hervorragende Trittsicherheit verfügen. Allen anderen seien Machame-, Marangu-, Lemosho- oder Rongai-Route empfohlen. Die Chance den Gipfel zu erreichen, steigt definitiv mit einem zusätzlichen Akklimatisierungstag im Barranco Camp oder im Karanga Camp. Die Übernachtungen erfolgen im Doppelzelt. Die Verständigung mit dem einheimischen Guide erfolgt auf Englisch. Wir werden uns gern bemühen, für Sie einen gemeinsamen Termin mit anderen Kunden zu finden, so dass die Besteigung in einer kleinen Gruppe absolviert werden kann.

Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Routen:
– Übernachtungen im Zelt
– am wenigsten begangene Route
– landschaftlich sehr ursprünglich, besonders die Regenwaldzone
– anstrengendste Route am Kilimanjaro
– zwei verschiedene Wege für Auf- und Abstieg
– rutschige, sowie felsige Passagen; dadurch Trittsicherheit erforderlich

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Marcus Gempp
Marcus Gempp
Reiseberatung Lateinamerika & Ostafrika
Fieber und damit verbundene Träume sind meist nicht schön, Reisefieber und Traumreisen dagegen etwas ganz Wunderbares! Das Reisefieber hatte ich schon immer. Als ich 27 Jahre alt war, konnte ich es ein wenig stillen, denn ich beschloss, nach Peru auszuwandern. Hier haben ich mich von der Mentalität und noch viel... Mehr
Saisonzeit Bis Preis Details Informationen

Saisonzeiten 2024/2025

01.01.24 – 31.03.25 ab 1950 EUR
  • Start täglich möglich, Preis bei 2-5 Personen

Zusatzkosten

  • Zusätzl. Akklimatisationstag: 230 EUR

Reiseverlauf

1. Tag

Anreise

Abholung am Kilimanjaro Airport und Transfer (ca. 1h) zum zweckmäßigen Bergsteigerhotel (mit Pool, Gepäckaufbewahrung, Internet) in Moshi (ca. 880 m). Übernachtung im Springlands Hotel.

1×A
2. Tag

Umbwe Cave Camp

Nach dem Einweisungsgespräch mit Ihrem Bergführer, startet Ihr Transfer nach Umbwe, zum Ausgangspunkt der Bergtour auf ca. 1700 m. Ab und zu kann man hier schwarz-weiße Colobusaffen in den Ästen der Bäume beobachten. Anfänglich wandern Sie auf einem fast ebenen Forstweg durch üppigen Bergregenwald, weiter steil bergauf über Stock und Stein. Nach etwa 3h ist eine kleine Lichtung auf ca. 2800 m erreicht, die gerade einmal fünf Zelten Platz bietet.Übernachtung im Umbwe Cave Camp. (Gehzeit ca. 5h, 1100 m↑).

1×(F/M (LB)/A)
3. Tag

Barranco Camp

Es geht steil bergauf über Wurzeln und Geröll. Auch heute ist es wichtig, langsam aufzusteigen, um nicht höhenkrank zu werden. Sie erreichen die Vegetationszone der Riesenheidekräuter. Die Südseite des Kilimanjaro-Massivs, mit seinen im Sonnenlicht glitzernden Gletschern liegt unmittelbar vor Ihnen. Am Barranco Camp (ca. 3950 m) trifft die Umbwe- auf die Machame-Route. Von hier scheinen die Gletscher und Schneefelder des Kibo zum Greifen nahe – 2000 m über Ihnen…Übernachtung im Zelt mit Blick auf Western Breach und südl. Eisfeld. (Gehzeit ca. 6h, 1150 m↑)

1×(F/M (LB)/A)
4. Tag

Karanga Camp

Nach steilem Auf- und Abstieg über die gewaltige Barranco-Wand erreichen Sie das Karanga-Camp auf ca. 4050 m. Hier werden die Zelte aufgeschlagen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und Sie können sich erholen oder eine kleine Akklimatisationstour machen.
Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 250 m↑, 250 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
5. Tag

Barafu Camp

Der letzte Abschnitt folgt einem Bergkamm hinauf bis zum Barafu Camp (ca. 4640 m). Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Mawenzi. Übernachtung im Barafu Camp. (Gehzeit ca. 7-8h, 880 m↑, 200 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
6. Tag

Uhuru Peak – Millenium Camp

Der Gipfelsturm beginnt gegen Mitternacht. Mühsamer Aufstieg über Serpentinen bis zum Stella Point auf ca. 5739 m, den Sie zum Sonnenaufgang erreichen. Die Sonne gibt neue Kraft für die letzten Meter bis zum Gipfel, und ca. 1h später stehen Sie erschöpft und glücklich auf dem höchsten Punkt Afrikas (5895 m). Es ist geschafft! Rückweg zum Camp. Nach einer ausgiebigen Pause steigen Sie auf der Mweka-Route zum Camp auf ca. 3790 m ab. Übernachtung im Millenium Camp. (Gehzeit ca. 11-13h, 1250 m↑, 2120 m↓).

1×(M/A)
7. Tag

Abstieg, Fahrt zum Hotel

Abstieg durch Heidezone und Regenwald zum Mweka Gate (ca. 1650 m). Hier erhalten Sie Ihre Gipfelurkunde und verabschieden sich von der Trägermannschaft. Rückfahrt nach Moshi. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 2140 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
8. Tag

Abreise

Fahrt zum Kilimanjaro Airport oder Anschlussprogramm.

1×F

Leistungen ab/an Kilimanjaro Airport

  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Bergführer, Koch und Trägermannschaft
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Bergrettungsgebühr
  • Alle Transfers und Fahrten lt. Programm
  • alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm
  • 5 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 6×F, 1×M, 5×M (LB), 7×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 US$)
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von mindestens minus 15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein. Zur persönlichen Ausstattung sollten Teleskop-/Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen. Ein Träger übernimmt bis zu max. 12 kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck. Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen mind. 35 l fassen sollte. Der Tagesrucksack wiegt also ca. 5-7 kg.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekking- bzw. ausreichende Höhenerfahrung, sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für die mehrstündige Wanderetappen, sind auf dieser Route unerlässlich. Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sollten Sie für diese Tour mitbringen. Die Campingplätze verfügen nur über einfachste Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschmöglichkeiten und Privatsphäre sind sehr stark eingeschränkt.
Auf der Umbwe-Route müssen an den ersten beiden Tagen jeweils über 1.000 Höhenmeter bewältigt werden. Der Pfad führt durch steiles, oft matschiges Gelände sowie über urzeitlich anmutende, meterhohe Baumwurzeln und rutschige Felsen. Der zweite Tag bis zum Barranco Camp (3.950 m) bringt noch steilere Regenwaldpfade und eine etwa 15 m hohe Felspassage mit sich, die fast senkrecht und ohne Ausrüstung geklettert werden muss. Nach dem Eintritt in die Heide- und Moorlandzone wird der Weg besser und es bieten sich belohnende, einzigartige Blicke auf den südlichen Kibo. Später verlangen die steilen Passagen am Lava Tower sowie die Great Barranco Wall dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Privatreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

Reisebericht

Rebecca und Klaus J., 29.06.2023

Auf dem Dach von Afrika

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Die Bilder zeigen eine Auswahl zur Verfügung stehender Zimmerkategorien. Ihre gebuchte Kategorie kann abweichend sein.

Schwierigkeit: schwer

Schwere Touren mit sportlichem Anspruch und mehrtägigen, überdurchschnittlichen körperlichen Anstrengungen, denen Sie auch mental gut gewachsen sein müssen. Die maximale Trekkingdauer pro Tag ist nicht länger als 10 Stunden. Eine Vielzahl von Zeltübernachtungen und Entbehrungen infolge auftretender klimatischer Extreme sind zu erwarten. Sie sollten im Alltag regelmäßig Sport treiben.