Anreise
Individuelle Anreise zum Flughafen Dar es Salaam. Hier werden Sie in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gefahren. Je nach Ankunftszeit ist am Nachmittag noch Gelegenheit für einen Rundgang durch das alte Stadtzentrum. Übernachtung im Hotel.
Dar es Salaam – Bagamoyo – Lushoto in den Usambara-Bergen
Das Küstenstädtchen Bagamoyo war einst eines der wichtigsten Handelszentren Ostafrikas und ist geprägt von arabischen, deutschen und swahilischen Einflüssen. Die teils verwitterten Bauten geben Einblick in eine bewegte Vergangenheit. Danach fahren Sie zu den Usambara-Bergen im Nordosten des Landes. Zum Sonnenuntergang führt Sie eine kleine Wanderung zum Irente Viewpoint, einem atemberaubenden Aussichtspunkt, der den Blick weit über die südlich gelegene Massai-Ebene und riesige Sisalplantagen freigibt. Übernachtung im Hotel.
Wanderung in den Usambara-Bergen
Die Umgebung des quirligen Bergstädtchens Lushoto bietet vielfältige Wandermöglichkeiten. Mit einem lokalen Guide entdecken Sie Spuren der Kolonialzeit, die im ehemaligen „Wilhelmstal“ noch überall zu finden sind. Durch Dörfer und Felder wandern Sie zum Magamba-Regenwald. Hier beeindruckt eine üppige Vegetation mit Baumfarnen und andern Urwaldriesen, aber auch eine Vielzahl kleiner, versteckter Naturwunder, wie die in der Region zahlreich vorkommenden Chamäleons. Übernachtung wie am Vortag.
Lushoto – Mkomazi-Nationalpark
Eine kurvenreiche Strecke bringt Sie zurück nach Mombo am Fuße der Berge. Richtung Norden geht es weiter zum wildreichen Mkomazi-Nationalpark. Dieser ist noch wenig bekannt, beherbergt jedoch alle „Big Five“ und bietet eine spektakuläre Landschaft. Am Nachmittag besuchen Sie das kürzlich für Besucher zugänglich gemachte Mbula Nashorn-Schutzgebiet, eine gute Gelegenheit, diese faszinierenden Dickhäuter aus nächster Nähe zu erleben. Übernachtung im Tented Camp.
Mkomazi-Nationalpark – Moshi – Usa River (Arusha)
Am Morgen gehen Sie erneut im Mkomazi NP auf Pirschfahrt, rund um den Dindira Dam sind gewöhnlich viele Tiere anzutreffen. Neben den berühmten „Big Five“ und den hier vorkommenden über 400 Vogelarten bietet sich die Chance, einige sonst in Tansania rare Arten zu beobachten – z.B. Wildhunde, Oryx-Antilopen, Gerenuks und Geierperlhühner. Nach dem Frühstück fahren Sie entlang der Pare-Berge weiter nach Moshi am Fuße des Kilimanjaro. In dem quirligen Städtchen besuchen Sie die eindrucksvolle Kibosho Catholic Cathedral. Sie übernachten in einer gemütlichen Lodge mit großem Garten und Blick auf den „kleinen Bruder“ des Kilimanjaro, den Mount Meru, in der Nähe von Arusha.
Safari im Tarangire-Nationalpark
In den nächsten beiden Tagen erkunden Sie den reizvollen Tarangire-Nationalpark bei ausgedehnten Pirschfahrten. Gewaltige Boabab-Bäume prägen die Landschaft und bilden eine grandiose Kulisse. Der Tarangire-Fluss und die Sumpfflächen im Südteil des Parks ziehen in der Trockenzeit eine Vielzahl von Wildtieren an. Vor allem große Herden von Elefanten, für welche der Tarangire berühmt ist, geben sich ein Stelldichein. Auf Wunsch lassen sich eine Fahrt mit dem Heißluftballon in den Morgenstunden oder eine Nachtpirschfahrt nach Einbruch der Dunkelheit organisieren (Preis auf Anfrage; im Vorfeld zu buchen). Zwei Übernachtungen im Tented Camp.
Ngorongoro-Hochland mit Kaffee-Wanderung
Nach einer weiteren Pirschfahrt in den schönen Morgenstunden verlassen Sie den Nationalpark, und über die beeindruckende Abbruchkante des Grabenbruchs gelangen Sie nach Karatu im Ngorongoro-Hochland. Ein spektakulärer Aussichtspunkt bietet einen Blick ins Rift Valley und über den gesamten Lake Manyara. Mit „Mama Kahawa“ wandern Sie durch das fruchtbare Farmland und erfahren viel Interessantes über die lokale Kleinbauern-Landwirtschaft, den Kaffeeanbau, die Pflanzen am Wegesrand und das tägliche Leben.
Pirschfahrt im Ngorongoro-Krater und Fahrt in die Serengeti
Ein unbestrittenes Highlight einer Safari in Tansania ist der Besuch des Ngorongoro-Kraters. In diesem „Garten Eden“, seit 1978 UNESCO-Weltnaturerbe, haben Sie gute Chancen, alle berühmten „Big Five“ zu beobachten. Neben Elefanten, Büffeln, Leoparden und zahlreichen Löwen leben im Krater auch mehr als zwanzig Nashörner. Diese teilen sich das relativ kleine Areal von nur 260 km² mit unzähligen Gnus, Antilopen, Zebras und fast allen weiteren Vertretern der ostafrikanischen Tierwelt. Nach dem Mittag fahren durch das Hochland und weiter in die Weiten der berühmten Serengeti. Übernachtung im Tented Camp.
Safari in der Serengeti
Die Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Auf ihrer alljährlich wiederkehrenden großen Wanderung durchziehen tausende Gnus, Zebras und Antilopen dieses weltweit einmalige Ökosystem. Löwen und Hyänen folgen den Herden auf der Suche nach Beute. Auf den Pirschfahrten lassen sich Elefanten, Büffel, Giraffen, Paviane, Strauße und viele andere Tiere beobachten, mit etwas Glück vielleicht sogar Geparden auf der Jagd oder ein Leopard, der die Tagesstunden im Geäst eines Baumes verbringt. Auf Sandbänken entlang der Flüsse sonnen sich Krokodile, im tieferen Wasser prusten ganze Herden von Flusspferden. Die scheinbar unendlichen Ebenen werden hier und da von einzelnen „Kopjes“ – glatt geschliffenen Granithügeln – unterbrochen. Am Morgen können Sie die Serengeti vom Heißluftballon aus erkunden (optional; nach vorheriger Anmeldung). Übernachtung wie am Vortag.
Marktbesuch in Mwanza und Bootsfahrt auf dem Victoria-See
Über den „Western Korridor“ verlassen Sie die Serengeti und fahren entlang des Victoria-Sees nach Mwanza. Hier besuchen Sie am Nachmittag einen der farbenfrohen und lebendigen Märkte und den bekannten „Bismark Rock“, benannt nach dem ehemaligen deutschen Reichskanzler Otto von Bismark. Die imposanten Granitformationen haben Mwanza auch den Beinamen „Rock City“ eingebracht. Den Sonnenuntergang über dem „Binnenmeer“ genießen Sie während einer Bootsfahrt. Übernachtung im Hotel Tilapia, zu dem auch die berühmte „African Queen“ gehört, auf der sich heute ebenfalls Hotelzimmer befinden.
Abreise
Sie werden zum Flughafen für Ihre Heimreise oder ein Anschlussprogramm gebracht.
Kombinieren Sie diese Reise mit den südlichen Nationalparks, dem Kilimanjaro, Erholung auf Sansibar, Mafia oder Pemba.