Tansania

Kilimanjaro – das Dach Afrikas über die Lemosho-Route mit Debbie Bachmann besteigen

Sondertermin mit deutschsprachiger Reiseleitung auf den vierthöchsten Gipfel der Seven Summits

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 3140 EUR
Dauer 10 Tage
Teilnehmer 6–12
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode TANDE1

Als eines der ersten Länder macht Tansania die Einreise wieder möglich und die Quarantänepflicht nach Ankunft wurde aufgehoben. Die Nationalparks und Schutzgebiete sind nun nahezu touristenfrei und Sie haben Tiere und Natur ganz für sich! Unsere Vorortagenturen sind auf die neuen Umstände vorbereitet und setzen alles daran, um Ihnen sicheres Reisen zu ermöglichen. In unseren kleinen Gruppen ist ausreichend Abstand garantiert und unsere Partner vor Ort sind geschult.

So führen wir im September ein Trekking mit deutschsprachiger Reiseleitung durch auf den Gipfel des Kilimanjaro – schon der Name klingt nach Mythos, Entdeckergeist und der ehrgeizigen Vision, in 5895 m Höhe auf dem höchsten Punkt des afrikanischen Kontinents zu stehen. In den vergangenen Jahren haben zunehmend Reisende aus der ganzen Welt ihre Ausdauer, Willenskraft, Trittsicherheit und langen Atem in großer Höhe bewiesen. Die jüngsten Ereignisse hinterlassen jedoch ein Bergmassiv geprägt von Einsamkeit und Ungestörtheit. Genießen Sie die einmalige Gelegenheit auf Stille an sonst so belebten Routen sowie den ungeteilten Moment des Gipfelerfolges. Noch vor wenigen Wochen wäre dies undenkbar gewesen.

Ihre Reiseleiterin Debbie Bachmann ist ein Synonym für eine individuelle und mit höchster Qualität geführte Kilimanjarobesteigung. Sie ist in Afrika geboren und aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Tansania und stand bereits knapp 40 Mal auf dem Kilimanjaro. Für das Gelingen Ihres Gipfelerfolgs ist die ehemalige Geschwindigkeits-Weltrekordhalterin nahezu ein Garant.

Die Lemosho-Route
…führt Sie in 8 Tagen von Westen über das Shira-Plateau, welches deutlich weniger begangen wird, und trifft später auf die Machame-Route. Sie ist eine lange, sehr attraktive Route, physisch sehr anspruchsvoll mit längeren Geröllpassagen und viele zusätzliche Höhenmeter durch Gegenanstiege. In acht Tagen ist dies die ideale Herausforderung für geübte und leistungsstarke Trekker, mit bestmöglicher Akklimatisation und höheren Gipfelchancen. Der Abstieg führt über die Mweka-Route.

Höhepunkte

  • Eine der ursprünglichsten Routen beim Aufstieg
  • Üppig grüner Bergregenwald und karge Felslandschaften
  • Übernachtung über den Wolken im Karanga und Barafu Camp
  • Auf fast 6000 m ohne Seil und Steigeisen

Das Besondere dieser Reise

  • Reiseleitung durch Debbie Bachmann zum Sondertermin
  • Nahezu keine weiteren Wanderer an dem sonst so beliebten Berg

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 13.09.2020 22.09.2020 3140 EUR EZZ: 130 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Reiseleitung: Debbie Bachmann
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Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihren DIAMIR-Reisespezialist Uwe Jeremiasch und teilen Sie ihm Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Reiseverlauf

  • African View Lodge

    1. Tag: Anreise nach Arusha

    Sonntag, den 13.09.2020

    Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport. Willkommen in Afrika! Tansania begrüßt Sie mit lauwarmem Wind, welcher übers Rollfeld weht. Ihr Fahrer nimmt Sie in Empfang und tritt die ca. 45minütige Fahrt zur Lodge an. Am Abend findet das Einweisungsgespräch mit Ihrer Bergführerin, Debbie Bachmann, sowie Ihren Mitreisenden statt. Es ist ein geselliger Abend und der perfekte Einstieg für die kommenden gemeinsamen Tage. Übernachtung in der African View Lodge.

  • 2. Tag: Big Tree Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Montag, den 14.09.2020

    Gegen 9 Uhr startet das Abenteuer „Kilimanjaro“. Die Fahrt führt durch die Dörfer und Felder der Chaggas bis zum Londorossi Gate auf ca. 2200 m, wo Sie registriert werden und Ihre Begleitmannschaft treffen. Weiterfahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings, etwa 15 km südöstlich vom Gate. Es folgt der erste Aufstieg (teilweise steil) durch lichten Bergwald, entlang auf rutschigen Pfaden. Unterwegs auf Spuren von Büffeln und Elefanten zu stoßenist nicht unüblich. Übernachtung im Big Tree (Mti Mkubwa) Camp im Zelt auf ca. 2780 m. (Gehzeit ca. 3-4h, 680 m↑).

  • 3. Tag: Shira Camp 1 1×(F/M (LB)/A)

    Dienstag, den 15.09.2020

    Mit heißem Tee oder Kaffee werden Sie in Ihrem Zelt geweckt. Der erste Blick des Tages aus dem Zelt zeigt Ihnen beschäftige Träger und Guides, im Camp riecht es nach Lagerfeuer. Nach dem gemeinsamen Frühstück starten Sie zur zweiten Etappe. Sie verlassen den Bergregenwald und die Vegetation geht von Heidezone allmählich in offene alpine Landschaft über. Der Weg führt Sie über kleinere Auf- und Abstiege und über kleine Bäche hinauf zum Shira-Kamm. Von hier haben Sie, bei gutem Wetter, einen fantastischen Blick auf den Mt. Meru. Der Ausblick in Richtung Londorossi ist beeindruckend und zieht ständig die Blicke auf sich. Sie steigen danach ab zum Shira-Plateau. Übernachtung im Shira Camp 1 auf ca. 3500 m im Zelt mit Blick auf Mt. Meru, Kibo und Shira. (Gehzeit ca. 6h, 800 m↑, 100 m↓).

    Shira Camp 1
  • 4. Tag: Shira Plateau, Shira Camp 2 1×(F/M (LB)/A)

    Mittwoch, den 16.09.2020

    Heute haben Sie eine kurze Etappe vor sich. Mit Blick auf die Felsspitzen „Shira Needle“ und „Shira Cathedral“ erreichen Sie nach einem leichtem Anstieg das Shira Camp 2. Nach dem Mittagessen ermöglicht Ihnen eine Wanderung über das Shira Plateau eine bessere Akklimatisation. Übernachtung im Zelt auf ca. 3900 m mit Blick auf Mt. Meru, Kibo und Shira. (Gehzeit ca. 3h, 400 m↑).

    Shira Camp 2
  • 5. Tag: Barranco Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Donnerstag, den 17.09.2020

    Das heutige Streckenprofil begünstigt Ihre Akklimatisation. Erste steilere Steigungen führen auf ca. 4600 m. Sie erreichen den Lava Tower, ein markanter Felsen am Fuße der Western Breach und höchster Punkt der Tagesetappe zur „Halbzeit“. Dann steigen Sie am Fuße des Kibo-Gipfels hinunter ins Barranco-Tal zum Camp mit herrlichem Blick auf die Gletscher und Schneefelder des Kibo, die erstmals zum Greifen nahe scheinen – 2000 m über Ihnen…Übernachtung im Barranco Camp auf ca. 3960 m im Zelt (Gehzeit ca. 7-8h, 700 m↑, 600 m↓).

    Barranco Camp
  • 6. Tag: Akklimatisationstag im Karanga Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Freitag, den 18.09.2020

    Heute können Sie sich mit dem Aufstehen Zeit lassen. Während des Frühstücks können Sie einen Blick auf die noch im Schatten liegende gewaltige Barranco Wall werfen, die majestätisch vor Ihnen aufragt. Sie erklimmen die ca. 200 m der Wand mit Einsatz Ihrer Hände, da es einige Kletterpassage zu überwinden gilt. Es geht weiter zum Karangatal, das Sie mit leichteren Auf- und Abstiegen durchqueren. Oberhalb des Tals wird gecampt auf ca. 4035 m. Bei gutem Wetter erwartet Sie ein spektakulärer Blick auf den Kibo und auf das tief unten gelegene Moshi. Am Nachmittag können Sie noch ein Stück bergauf laufen (ca. 200 m), um sich besser zu akklimatisieren. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 250 m↑, 250 m↓).

    Karanga Camp
  • 7. Tag: Barafu Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Samstag, den 19.09.2020

    Sie folgen einem Bergkamm hinauf bis zum Barafu Camp auf ca. 4640 m. Von hier haben Sie einen einmaligen Blick auf den Mawenzi. Am späten Nachmittag erfolgt das Briefing für die Gipfeletappe und die letzten Vorbereitung der Ausrüstung. Übernachtung im Barafu Camp im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 600 m↑).

    Barafu Camp
  • 8. Tag: Uhuru Peak 1×(M/A)

    Sonntag, den 20.09.2020

    Der Gipfelsturm beginnt gegen Mitternacht, die Stimmung im Camp wird von einer Mischung aus Müdigkeit und Aufregung bestimmt. Im Lichtkegel der Stirnlampen sowie begleitet von einem nie zuvor gesehenen Sternenhimmel und auf dem gefrorenen Untergrund steigen Sie in ca. 6 Stunden über Serpentinen bis zum Stella Point auf ca. 5740 m, den Sie zum Sonnenaufgang erreichen. Vor allem ein starker Wille hilft beim Aufstieg. Die Sonne gibt neue Kraft für die letzten Meter bis zum Gipfel und ca. 1h später stehen Sie erschöpft und glücklich auf dem höchsten Punkt Afrikas (5895 m). Es ist geschafft! Rückweg zum Camp. Nach einer ausgiebigen Pause steigen Sie auf der Mweka-Route zum letzten Camp auf ca. 3790 m ab. Übernachtung im Millennium Camp. (Gehzeit ca. 11-13h, 1255 m↑, 2100 m↓).

  • 9. Tag: Abstieg und Fahrt zur African View Lodge 1×(F/M (LB))

    Montag, den 21.09.2020

    Der Abstieg erfolgt durch Heidezone und wunderschönen Bergregenwald zum Mweka Gate auf ca.1800 m, wo Sie Ihre Gipfelurkunde erhalten. Hier bedanken Sie sich bei der Trägercrew und übergeben das fast schon obligatorische Trinkgeld. Fahrt zur African View Lodge und Übernachtung. (Gehzeit ca. 5-6h, 1990 m↓).

  • 10. Tag: Abreise 1×F

    Dienstag, den 22.09.2020

    Von Stolz erfüllt geht ein letzter Blick durch den Garten der African View Lodge. Die vergangenen Tage waren ein hart erarbeitetes Geschenk, mit unvergesslichen Augenblicken. Es heißt Abschied nehmen „Kwaheri“ und ein Fahrer bringt Sie zum Flughafen.

Enthaltene Leistungen ab/an Kilimanjaro Airport

  • Deutsche DIAMIR-Reiseleitung durch Debbie Bachmann
  • Zusätzlich lokaler Bergführer, Trägermannschaft und Koch
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Bergrettungsgebühr
  • Alle Transfers und Fahrten lt. Programm
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 24.6.20)
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 8×F, 1×M, 7×M (LB), 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); ggf. Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Eine der ursprünglichsten Routen beim Aufstieg
  • Üppig grüner Bergregenwald und karge Felslandschaften
  • Übernachtung über den Wolken im Karanga und Barafu Camp
  • Auf fast 6000 m ohne Seil und Steigeisen

Das Besondere dieser Reise

  • Reiseleitung durch Debbie Bachmann zum Sondertermin
  • Nahezu keine weiteren Wanderer an dem sonst so beliebten Berg

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekking- bzw. ausreichende Höhenerfahrung, sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für die mehrstündige Wanderetappen, sind auf dieser Route unerlässlich. Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sollten Sie für diese Tour mitbringen. Die Campingplätze verfügen nur über einfachste Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschmöglichkeiten und Privatsphäre sind sehr stark eingeschränkt.
Die Lemosho-Route ist die längste Route am Berg, ist konditionell recht anspruchsvoll und in etwa gleichwertig mit der Machame-Route, auf die sie am 3. Tag trifft. Die ersten beiden Tage dagegen sind deutlich ursprünglicher und führen über kaum begangene, schmale Waldpfade. Der moderate Aufstieg zum Shira-Plateau führt mit Blick auf den Kibo durch die saftige, grüne Moorlandzone. Insbesondere die Passagen am Lava Tower (durch die Höhe) sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Lemosho- oder die Machame-Route den Gipfel als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Vor- und Nachprogramme