Tansania

Auf den Kilimanjaro über die Lemosho-Route

Trekkingtour

Ihr Reisespezialist

Unser Kollege Uwe am Kilimanjaro

Uwe Jeremiasch

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 2090 EUR
Dauer 9 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode TANKI3

Die Lemosho-Route gilt vielfach als die schönste und ursprünglichste aller Kilimanjaro Routen. Sie war lange noch relativ unbekannt und wird nicht so frequentiert wie andere Routen. Die Route ist eine Abwandlung der Shira- bzw. Londorossi-Route. Lediglich der Aufstieg bis zum Shira Plateau verläuft bei der Lemosho-Route etwas anders. Der Abstieg verläuft über die Mweka-Route, was Ihnen die Möglichkeit bietet, zwei verschiedene Wege kennen zu lernen. Wir empfehlen zusätzliche 1-2 Akklimatisierungstage für eine höhere Chance, den Gipfel zu erreichen.

Höhepunkte

  • Umrundung des „halben“ Berges
  • Lemosho - die reizvollste aller Routen

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.01.2021 31.03.2023 ab 2090 EUR Start täglich möglich, Preis bei 2-5 Personen Anfragen

Zusatzkosten

Zusätzl. Akklimatisationstag 230 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Ankunft

    Transfer (ca. 1h) vom Kilimanjaro Airport zum zweckmäßigen Bergsteigerhotel (mit Restaurant, Garten, Pool, Gepäckaufbewahrung, Internet) in Moshi (ca. 880 m). Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Big Tree Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Einweisungsgespräch, dann Fahrt zum Londorossi Gate auf ca. 2200 m, wo Sie Ihre Begleitmannschaft treffen. Weiterfahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings, etwa 15 km südöstlich vom Gate. Es folgt der erste Aufstieg (teilweise steil) durch lichten Bergwald. Übernachtung im Big Tree (Mti Mkubwa) Camp im Zelt auf ca. 2780 m. (Gehzeit ca. 3-4h, 680 m↑).

  • 3. Tag: Shira-Plateau 1×(F/M (LB)/A)

    Die Heidezone geht allmählich in offene Moorlandschaft über. Einige Bäche müssen überwunden werden, bis man zum Shira-Kamm aufsteigt, um von dort zum Shira-Plateau abzusteigen. Übernachtung im Zelt auf ca. 3850 m mit Blick auf Mt. Meru, Kibo und Shira. (Gehzeit ca. 8h, 1200 m↑, 100 m↓).

  • 4. Tag: Barranco-Tal 1×(F/M (LB)/A)

    Das heutige Streckenprofil begünstigt die Akklimatisation. Erste steilere Steigungen führen auf ca. 4600 m. Sie erreichen den Lava Tower, den höchsten Punkt der Tagesetappe zur „Halbzeit“. Dann steigen Sie am Fuße des Kibo-Gipfels hinunter ins Barranco-Tal zum Camp mit herrlichem Blick auf die Gletscher und Schneefelder des Kibo. Übernachtung im Barranco Camp auf ca. 3960 m. (Gehzeit ca. 7-8h, 800 m↑, 700 m↓).

  • 5. Tag: Akklimatisationstag im Karanga-Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Heute können Sie sich mit dem Aufstehen Zeit lassen. Während des Frühstücks können Sie einen Blick auf die noch im Schatten liegende gewaltige Barranco Wall werfen, die majestätisch vor Ihnen aufragt. Sie erklimmen dann die ca. 200 m der Wand mit Einsatz Ihrer Hände, da es einige Kletterpassage zu überwinden gilt. Es geht weiter zum Karangatal, das Sie mit leichteren Auf- und Abstiegen durchqueren. Oberhalb des Tals wird gecampt auf ca. 4035 m. Bei gutem Wetter erwartet Sie ein spektakulärer Blick auf den Kibo und auf das tief unten gelegene Moshi. Am Nachmittag können Sie noch ein Stück bergauf laufen (ca. 200 m), um sich besser zu akklimatisieren. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 250 m↑, 250 m↓).

  • 6. Tag: Barafu-Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Der letzte Abschnitt folgt einem Bergkamm hinauf bis zum Barafu Camp (4640 m). Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Mawenzi. Übernachtung im Barafu Camp im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 880 m↑, 200 m↓).

  • 7. Tag: Uhuru Peak 1×(M/A)

    Der Gipfelsturm beginnt gegen Mitternacht. Mühsamer Aufstieg über Serpentinen bis zum Stella Point auf ca. 5739 m, den Sie zum Sonnenaufgang erreichen. Die Sonne gibt neue Kraft für die letzten Meter bis zum Gipfel, und ca. 1h später stehen Sie erschöpft und glücklich auf dem höchsten Punkt Afrikas (5895 m). Es ist geschafft! Rückweg zum Camp. Nach einer ausgiebigen Pause steigen Sie auf der Mweka-Route zum Camp auf ca. 3790 m ab. Übernachtung im Millennium Camp. (Gehzeit ca. 11-13h, 1255 m↑, 2120 m↓).

  • 8. Tag: Abstieg, Fahrt zum Hotel 1×(F/M (LB))

    Abstieg durch Heidezone und Regenwald zum Mweka Gate (ca. 1650 m), wo Sie Ihre Gipfelurkunde erhalten. Hier bedanken Sie sich bei der Trägercrew und übergeben das Trinkgeld. Fahrt nach Moshi. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 2140 m↓).

  • 9. Tag: Abreise 1×F

    Transfer zum Flughafen oder Anschlussprogramm.

Enthaltene Leistungen ab/an Kilimanjaro Airport

  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Bergführer, Koch und Trägermannschaft
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.19)
  • Bergrettungsgebühr
  • 6 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 7×F, 1×M, 6×M (LB), 6×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); ggf. Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Umrundung des „halben“ Berges
  • Lemosho - die reizvollste aller Routen

Hinweise

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von mindestens minus 15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein. Zur persönlichen Ausstattung sollten Teleskop-/Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen. Ein Träger übernimmt bis zu max. 12 kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck. Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen min. 35 l fassen sollte. Der Tagesrucksack wiegt also ca. 5-7 kg.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekking- bzw. ausreichende Höhenerfahrung, sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für die mehrstündige Wanderetappen, sind auf dieser Route unerlässlich. Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sollten Sie für diese Tour mitbringen. Die Campingplätze verfügen nur über einfachste Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschmöglichkeiten und Privatsphäre sind sehr stark eingeschränkt.
Die Lemosho-Route ist die längste Route am Berg, ist konditionell recht anspruchsvoll und in etwa gleichwertig mit der Machame-Route, auf die sie am 3. Tag trifft. Die ersten beiden Tage dagegen sind deutlich ursprünglicher und führen über kaum begangene, schmale Waldpfade. Der moderate Aufstieg zum Shira-Plateau führt mit Blick auf den Kibo durch die saftige, grüne Moorlandzone. Insbesondere die Passagen am Lava Tower (durch die Höhe) sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Lemosho- oder die Machame-Route den Gipfel als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte

Tansania

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt
Für Geimpfte: Vollständiger Impf-Nachweis + Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr
Für Geimpfte: Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Die Reisewarnung für Tansania besteht für deutsche Staatsbürger fort, aber für Schweizer und Österreicher besteht Reisefreiheit. Unabhängig davon sind Reisen nach Tansania sehr gut möglich und vor Ort auch ohne nennenswerte Einschränkungen sicher durchführbar.
Vor Einreise ist ein Gesundheitsformular auszufüllen: https://afyamsafiri.moh.go.tz/#/home. Hierbei wird ein „Unique Health Code“ generiert, der bei Einreise vorzuweisen ist. Seit dem 19. September 2021 gilt, dass dieses Gesundheitsformular bereits 24 Stunden vor Einreise einzureichen ist. Im Fall einer Einreise nach Sansibar ist ein gesondertes Gesundheitsformular zu nutzen: https://zanzibarcovidtesting.co.tz/app/home 
Außerdem ist bei Einreise ein negativer PCR-Test vorzuweisen, der nicht älter als 96 Stunden vor Abflug sein darf. Reisende, die aus einem Land mit hohen Infektionszahlen einreisen (z.B. Deutschland), müssen sich bei Ankunft einem zusätzlichen Schnelltest unterziehen. Die Kosten für diesen Test liegen bei Einreise auf dem Festland bei ca. 10 USD und bei Einreise in Sansibar 25 USD, die vorab zahlbar sind, nachdem man das o.g. Gesundheitsformular ausgefüllt hat. Für alle Reisenden erfolgt ein COVID-19-Screening (Temperatur wird elektronisch gemessen) bei Einreise. Bei Ausreise wird von einigen Fluggesellschaften regelmäßig ein COVID-19-Test verlangt, der vor Ort in Krankenhäusern oder am National Laboratory durchgeführt werden kann. 

Deutsche müssen vor der Rückreise nach Deutschland folgendes beachten: 
Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung muss bei Reisen aus Tansania nach Deutschland die Anmeldepflicht berücksichtigt werden: Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. 
Ungeimpfte müssen vor der Rückreise einen negativen Test machen lassen – entweder ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden bei Einreise in Deutschland sein darf. Von vollständig Geimpften und Genesenen wird ein Impf- oder Genesenen-Nachweis akzeptiert. Die Quarantänepflicht entfällt für Geimpfte und Genesene, die die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden können, an dem der Impf- oder Genesenennachweis über das Einreiseportal übermittelt wird. Erfolgt die Übermittlung vor Einreise, muss die Quarantäne nicht angetreten werden. Ungeimpfte hingegen müssen die Quarantänepflicht nach Wiedereinreise beachten. Die häusliche Quarantäne kann frühestens nach 5 Tagen vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. 

Eine Safari in Tansania zur einmaligen Tierbeobachtung in fantastischer Wildnis soll auch in dieser Zeit kein Traum bleiben, sondern sie wird tatsächlich möglich sein. Unsere Vorortagenturen haben bereits Hygienekonzepte erarbeitet und setzen alles daran, um in Zukunft sicheres Reisen unter hygienischen Bedingungen, wie Sie sie inzwischen schon kennen, zu ermöglichen. Das lässt sich bei unseren Reisen gut umsetzen, ohne den Charakter der Reise zum Nachteil zu verändern. Wir sind für Sie und Ihre Sicherheit verantwortlich und werden Sie keinem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen. In unseren kleinen Gruppen in der Regel mit maximal 7 Gästen ist ausreichend Abstand garantiert und unsere Partner vor Ort sind geschult sowie auf die neuen Umstände vorbereitet. Wenn man im Land unterwegs ist, müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Gesichtsmasken getragen werden.

Es finden bis auf Weiteres keine kulturellen Begegnungen mit Einheimischen statt, Menschenansammlungen werden gemieden und Sie bleiben immer in Ihrer Reisegruppe. Fahrer und Hotelpersonal tragen Schutzmasken, es stehen ausreichend Mittel zur Händedesinfektion zur Verfügung, auch in Fahrzeugen. In Restaurants gibt es keine Buffets, die Tische werden weit auseinander gestellt. Die Fahrzeuge werden regelmäßig und gründlich gereinigt. Die Unterkünfte, die wir für Safaris nutzen, sind alle relativ klein mit wenig Zimmern, die sich meist in freistehenden Bungalows mit eigenem Eingang befinden.

In Tansania ist nun, insbesondere in den bekannten Nationalparks wie Serengeti oder Ngorongoro-Krater, mit einer starken Auslastung der Kapazitäten zu rechnen. Eine frühzeitige Buchung für 2022/23 wird daher dringend empfohlen!

Der Tourismus bietet dem Land 80% seiner Einnahmen und bedeutet auch Naturschutz, denn Tourismus schützt die unvergleichliche Artenvielfalt vor Wilderei. Wenn Sie das mit uns erhalten und erleben möchten, heißen wir Sie herzlich auf unseren Safarireisen willkommen!