Tansania

Kilimanjaro via Lemosho-Route

Trekkingtour

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 2090 EUR
Dauer 9 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode TANKI3

Die Lemosho-Route gilt vielfach als die schönste und ursprünglichste aller Kilimanjaro Routen. Sie war lange noch relativ unbekannt und wird nicht so frequentiert wie andere Routen. Die Route ist eine Abwandlung der Shira- bzw. Londorossi-Route. Lediglich der Aufstieg bis zum Shira Plateau verläuft bei der Lemosho-Route etwas anders. Der Abstieg verläuft über die Mweka-Route, was Ihnen die Möglichkeit bietet, zwei verschiedene Wege kennen zu lernen. Die Chance den Gipfel zu erreichen, steigt definitiv durch eine Übernachtung im Karanga Camp am 4. Tag. Bergsteigerische Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber Trekkingerfahrung, Trittsicherheit bei steilem Auf- und Abstieg über Geröll, gute Konstitution, ein fester Wille und die richtige Ausrüstung, sind unbedingte Voraussetzungen für den Gipfelerfolg. Die Angebote beinhalten bereits die Flughafentransfers und je eine Hotelübernachtung vor und nach der Besteigung.

Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Routen:
– wenig begangen
– abwechslungsreiches Höhenprofil
– reizvolle Landschaft
– gute Höhenanpassung
– zwei verschiedene Wege für Auf- und Abstieg
– felsige Passagen, dadurch Trittsicherheit erforderlich
– lange Route
– weite und teurere Anfahrt

Höhepunkte

  • Umrundung des „halben“ Berges
  • Lemosho - die reizvollste aller Routen

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.09.2019 28.02.2021 ab 2090 EUR Start täglich möglich, Preis bei 2-5 Personen Anfragen

Zusatzkosten

Zusätzl. Akklimatisationstag 230 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Ankunft

    Transfer (ca. 1h) vom Kilimanjaro Airport zum zweckmäßigen Bergsteigerhotel (mit Restaurant, Garten, Pool, Gepäckaufbewahrung, Internet) in Moshi (ca. 880 m). Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Big Tree Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Einweisungsgespräch, dann Fahrt zum Londorossi Gate auf ca. 2200 m, wo Sie Ihre Begleitmannschaft treffen. Weiterfahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings, etwa 15 km südöstlich vom Gate. Es folgt der erste Aufstieg (teilweise steil) durch lichten Bergwald. Übernachtung im Big Tree (Mti Mkubwa) Camp im Zelt auf ca. 2780 m. (Gehzeit ca. 3-4h, 680 m↑).

  • 3. Tag: Shira-Plateau 1×(F/M (LB)/A)

    Die Heidezone geht allmählich in offene Moorlandschaft über. Einige Bäche müssen überwunden werden, bis man zum Shira-Kamm aufsteigt, um von dort zum Shira-Plateau abzusteigen. Übernachtung im Zelt auf ca. 3850 m mit Blick auf Mt. Meru, Kibo und Shira. (Gehzeit ca. 8h, 1200 m↑, 100 m↓).

  • 4. Tag: Barranco-Tal 1×(F/M (LB)/A)

    Das heutige Streckenprofil begünstigt die Akklimatisation. Erste steilere Steigungen führen auf ca. 4600 m. Sie erreichen den Lava Tower, den höchsten Punkt der Tagesetappe zur „Halbzeit“. Dann steigen Sie am Fuße des Kibo-Gipfels hinunter ins Barranco-Tal zum Camp mit herrlichem Blick auf die Gletscher und Schneefelder des Kibo. Übernachtung im Barranco Camp auf ca. 3960 m. (Gehzeit ca. 7-8h, 800 m↑, 700 m↓).

  • 5. Tag: Akklimatisationstag im Karanga-Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Heute können Sie sich mit dem Aufstehen Zeit lassen. Während des Frühstücks können Sie einen Blick auf die noch im Schatten liegende gewaltige Barranco Wall werfen, die majestätisch vor Ihnen aufragt. Sie erklimmen dann die ca. 200 m der Wand mit Einsatz Ihrer Hände, da es einige Kletterpassage zu überwinden gilt. Es geht weiter zum Karangatal, das Sie mit leichteren Auf- und Abstiegen durchqueren. Oberhalb des Tals wird gecampt auf ca. 4035 m. Bei gutem Wetter erwartet Sie ein spektakulärer Blick auf den Kibo und auf das tief unten gelegene Moshi. Am Nachmittag können Sie noch ein Stück bergauf laufen (ca. 200 m), um sich besser zu akklimatisieren. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 250 m↑, 250 m↓).

  • 6. Tag: Barafu-Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Der letzte Abschnitt folgt einem Bergkamm hinauf bis zum Barafu Camp (4640 m). Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Mawenzi. Übernachtung im Barafu Camp im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 880 m↑, 200 m↓).

  • 7. Tag: Uhuru Peak 1×(M/A)

    Der Gipfelsturm beginnt gegen Mitternacht. Mühsamer Aufstieg über Serpentinen bis zum Stella Point auf ca. 5739 m, den Sie zum Sonnenaufgang erreichen. Die Sonne gibt neue Kraft für die letzten Meter bis zum Gipfel, und ca. 1h später stehen Sie erschöpft und glücklich auf dem höchsten Punkt Afrikas (5895 m). Es ist geschafft! Rückweg zum Camp. Nach einer ausgiebigen Pause steigen Sie auf der Mweka-Route zum Camp auf ca. 3790 m ab. Übernachtung im Millennium Camp. (Gehzeit ca. 11-13h, 1255 m↑, 2120 m↓).

  • 8. Tag: Abstieg, Fahrt zum Hotel 1×(F/M (LB))

    Abstieg durch Heidezone und Regenwald zum Mweka Gate (ca. 1650 m), wo Sie Ihre Gipfelurkunde erhalten. Hier bedanken Sie sich bei der Trägercrew und übergeben das Trinkgeld. Fahrt nach Moshi. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 2140 m↓).

  • 9. Tag: Abreise 1×F

    Transfer zum Flughafen oder Anschlussprogramm.

Enthaltene Leistungen ab/an Kilimanjaro Airport

  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Bergführer, Koch und Trägermannschaft
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.19)
  • Bergrettungsgebühr
  • 6 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 7×F, 1×M, 6×M (LB), 6×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); ggf. Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Umrundung des „halben“ Berges
  • Lemosho - die reizvollste aller Routen

Hinweise

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von mindestens minus 15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein. Zur persönlichen Ausstattung sollten Teleskop-/Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen. Ein Träger übernimmt bis zu max. 12 kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck. Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen min. 35 l fassen sollte. Der Tagesrucksack wiegt also ca. 5-7 kg.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekking- bzw. ausreichende Höhenerfahrung, sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für die mehrstündige Wanderetappen, sind auf dieser Route unerlässlich. Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sollten Sie für diese Tour mitbringen. Die Campingplätze verfügen nur über einfachste Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschmöglichkeiten und Privatsphäre sind sehr stark eingeschränkt.
Die Lemosho-Route ist die längste Route am Berg, ist konditionell recht anspruchsvoll und in etwa gleichwertig mit der Machame-Route, auf die sie am 3. Tag trifft. Die ersten beiden Tage dagegen sind deutlich ursprünglicher und führen über kaum begangene, schmale Waldpfade. Der moderate Aufstieg zum Shira-Plateau führt mit Blick auf den Kibo durch die saftige, grüne Moorlandzone. Insbesondere die Passagen am Lava Tower (durch die Höhe) sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Lemosho- oder die Machame-Route den Gipfel als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Tansania

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Keine Quarantäne bei Einreise

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Leider wurde die Reisewarnung für Tansania trotz geringer Corona-Fallzahlen für deutsche Staatsbürger nicht aufgehoben. Für Schweizer und Österreicher besteht jedoch Reisefreiheit. Reisen nach Tansania sind daher möglich und vor Ort auch ohne nennenswerte Einschränkungen sicher durchführbar. Deutsche müssen lediglich die Test- bzw. Quarantäne-Verpflichtungen nach Wiedereinreise beachten. Gern beraten wir sie zu den Gestaltungsmöglichkeiten!

Als eines der ersten Länder machte Tansania die Einreise wieder möglich und die Quarantänepflicht nach Ankunft wurde aufgehoben. Der internationale Flugverkehr mit Tansania läuft seit 1. Juni 2020 wieder. Bei Einreise wird kein negativer COVID-19 Test verlangt. Für alle Reisenden erfolgt ein COVID-19-Screening (Fieber messen) bei Einreise. Personen mit COVID-19-Symptomen können einem erneuten COVID-19-Test unterzogen werden. Bei positivem Test ist eine 14-tägige häusliche Quarantäne vorgeschrieben. Alle Personen sollen Abstands- und Hygieneregeln einhalten und bei Bedarf einen Nase-Mund-Schutz tragen.

Eine Safari in Tansania zur einmaligen Tierbeobachtung in fantastischer Wildnis soll auch in dieser Zeit kein Traum bleiben, sondern sie wird tatsächlich möglich sein. Unsere Vorortagenturen haben bereits Hygienekonzepte erarbeitet und setzen alles daran, um in Zukunft sicheres Reisen unter hygienischen Bedingungen, wie Sie sie inzwischen schon kennen, zu ermöglichen. Das lässt sich bei unseren Reisen gut umsetzen, ohne den Charakter der Reise zum Nachteil zu verändern. Wir sind für Sie und Ihre Sicherheit verantwortlich und werden Sie keinem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen. In unseren kleinen Gruppen in der Regel mit maximal 7 Gästen ist ausreichend Abstand garantiert und unsere Partner vor Ort sind geschult sowie auf die neuen Umstände vorbereitet.

Es finden bis auf Weiteres keine kulturellen Begegnungen mit Einheimischen statt, Menschenansammlungen werden gemieden und Sie bleiben immer in Ihrer Reisegruppe. Fahrer und Hotelpersonal tragen Schutzmasken, es stehen ausreichend Mittel zur Händedesinfektion zur Verfügung, auch in Fahrzeugen. In Restaurants gibt es keine Buffets, die Tische werden weit auseinander gestellt. Die Fahrzeuge werden regelmäßig und gründlich gereinigt. Die Unterkünfte, die wir für Safaris nutzen, sind alle relativ klein mit wenig Zimmern, die sich meist in freistehenden Bungalows mit eigenem Eingang befinden.

In Tansania ist nun, insbesondere in den bekannten Nationalparks wie Serengeti oder Ngorongoro-Krater, mit einer starken Auslastung der Kapazitäten zu rechnen. Eine frühzeitige Buchung für 2021/22 wird daher dringend empfohlen!

Der Tourismus bietet dem Land 80% seiner Einnahmen und bedeutet auch Naturschutz, denn Tourismus schützt die unvergleichliche Artenvielfalt vor Wilderei. Wenn Sie das mit uns erhalten und erleben möchten, heißen wir Sie herzlich auf unseren Safarireisen willkommen!