Tansania

Kraterhochlandtrekking mit Ol Doinyo Lengai

Trekkingtour

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 2120 EUR
Dauer 7 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode TANTRE

Diese faszinierende Wanderung führt in das Ngorongoro-Kraterhochland, zum Kratersee des Empakaai und zum „Heiligen Berg der Massai", dem Ol Doinyo Lengai. Sein aktiver Vulkanismus, die malerische Lage und die abenteuerliche Anreise machen den besonderen Reiz dieses abgelegenen Reiseziels aus. Im Ngorongoro-Krater, dem „Garten Eden“ Tansanias und UNESCO-Weltnaturerbestätte, leben Tausende von Wildtieren auf engem Raum – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Safari im Lake Manyara NP an der Abbruchkante des gewaltigen Ostafrikanischen Grabenbruchs rundet die Reise durch faszinierende Landschaften ab.

Höhepunkte

  • Besteigung des „Heiligen Bergs der Massai“
  • Wandern im Massailand und Safari
  • Safari im Lake Manyara NP und Ngorongoro-Krater

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.01.2019 28.02.2020 ab 2120 EUR Start täglich möglich, Preis bei 4 Personen Anfragen
01.01.2019 28.02.2020 ab 2860 EUR Start täglich möglich, Preis bei 2 Personen Anfragen

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Safari im Lake Manyara NP 1×(M (LB)/A)

    Abholung am Hotel und Fahrt zum Lake Manyara NP, in dem viele Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Streifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane beheimatet sind. Der Park ist besonders für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück im Geäst entdecken kann. Außerdem gibt es mit über 400 Arten eine große Vielfalt an Vögeln, z.B. Nashornvögel, Flamingos, Pelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Pirschfahrt am Nachmittag. Übernachtung im Zelt in Karatu.

  • 2. Tag: Ngorongoro-Krater und Olmoti-Krater 1×(F/M (LB)/A)

    Heute erleben Sie eine Safari im Inneren des Ngorongoro-Kraters, der seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Bernhard Grzimek sagte einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder". Vom Rand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Herden von Zebras und Gnus sowie Nashörner, Elefanten, Löwen und Geparden können gesichtet werden. In den Wasserlöchern grunzen Flusspferde. Dann Weiterfahrt nach Nainokanoka. Hier treffen Sie Ihren Guide. Wanderung zum Olmoti-Krater. Fortsetzung der Pistenfahrt durch die fantastische Landschaft des Hochlandes nach Bulati. Unterwegs treffen Sie oft die traditionell in rote Umhänge gekleideten Massaihirten mit ihren Rindern. Übernachtung im Zelt in Bulati.

  • 3. Tag: Empakaai-Krater 1×(F/M (LB)/A)

    Wanderung zum Krater des Empakaai (2300 m). In der Tiefe der Caldera schillert ein kreisrunder See. Über einen steilen Pfad steigen Sie mit Ihrem Guide in den Krater hinab (ca. 250 Hm). Dichter Urwald wuchert an den Hängen, es ist angenehm kühl und mit etwas Glück spazieren rosafarbene Flamingos am Seeufer entlang. Übernachtung im Zelt unweit des Kraters, mit schönem Blick auf den Ol Doinyo Lengai. (Gehzeit ca. 8-10h).

  • 4. Tag: Empakaai – Acacia Camp 1×(F/M (LB)/A)

    Durch faszinierend schöne Landschaft wandern Sie nach Nayobi, einem Massaidorf nahe der Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruches. Unterwegs bieten sich beeindruckende Ausblicke auf den fast perfekten Vulkankegel des Ol Doinyo Lengai. Nach der Mittagspause auf zum nächsten Camp. Übernachtung im Zelt.

  • 5. Tag: Acacia Camp – Camp am Lengai 1×(F/M (LB)/A)

    Unkomplizierter Abstieg über sanft geneigte, jedoch staubige Pfade in den Grabenbruch. Bald wird der Lake Natron am Horizont sichtbar. Nahe des Fußes des Lengai wartet das Fahrzeug auf Sie. Der Zeltplatz bietet außer einem schönen Blick auf den Lengai auch Schatten und die erste wohltuende Dusche seit Tagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 500 m↓).

  • 6. Tag: Besteigung des Ol Doinyo Lengai 1×(F/M (LB)/A)

    Wanderung zum Wasserfall in der Schlucht des Engare Sero River. Oder (optional) Besteigung des aktiven Vulkans Ol Doinyo Lengai (2960 m). Der Aufstieg ist Kräfte zehrend und es gilt, steile Passagen in loser Vulkanasche zurückzulegen. Der Lengai ist ein hochaktiver Vulkan und es ist faszinierend und unwirklich zugleich, wenn man vom Gipfel aus über die Vulkankrater schaut. Von oben hat man eine herrliche Sicht auf den Natronsee und meist auch auf den Kilimanjaro. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 10-12h, 1600 m↑↓).

  • 7. Tag: Natronsee, Rückfahrt nach Arusha 1×(F/M (LB))

    Am Morgen Ausflug zum Ufer des Natronsees, dem Brutgebiet tausender Flamingos. Danach lange Rückfahrt nach Arusha.

Enthaltene Leistungen Ab/an Arusha

  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Guide, Koch und Trägermannschaft
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack) und Packesel für die Trekkingetappen im Kraterhochland
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.18)
  • 6 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 6×F, 7×M (LB), 6×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Besteigung des „Heiligen Bergs der Massai“
  • Wandern im Massailand und Safari
  • Safari im Lake Manyara NP und Ngorongoro-Krater

Anforderungen

Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen. Teamgeist. Bereitschaft zum Komfortverzicht und Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Die Campingplätze in Karatu und am Natronsee verfügen nur über einfache Gemeinschafts-Sanitäranlagen. Die Camps im Kraterhochland besitzen keinerlei Sanitäranlagen. Die Waschmöglichkeiten sind hier eingeschränkt, eine geringe Menge an Wasser zum Waschen wird aber zur Verfügung gestellt.Für die Besteigung des Ol Doinyo Lengai sind sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit, Trekkingerfahrung und exzellente Trittsicherheit erforderlich.

Zusatzinformationen

Die Besteigung des Ol Doinyo Lengai ist sehr beschwerlich und erfolgt auf eigenes Risiko! Sie kann nur durchgeführt werden, wenn die geologischen Bedingungen (seismische Aktivität) und die lokalen Behörden es gestatten. Der Weg ist schmal, steil und Kräfte zehrend. Der Untergrund besteht auf langen Abschnitten aus Vulkanasche und ist nicht fest, man sinkt ein und rutscht bei jedem Schritt etwas zurück. Der stark schwefelhaltige Staub greift unter Umständen die Schuhe stark an und gefährdet empfindliche Geräte wie z.B. Kameras etc. Im oberen Abschnitt (die letzten ca. 400 Hm bis zum Gipfel) laufen Sie auf stark verwittertem und sehr brüchigem Fels, zudem erreicht das Gefälle bis 40°. Es besteht hohe Steinschlaggefahr. Die Gruppe muss daher unbedingt eng geschlossen laufen – den diesbezüglichen Anweisungen der lokalen Guides ist Folge zu leisten! Falls andere Trekker sich oberhalb von Ihnen befinden, sollten Sie zur Sicherheit im Gipfelbereich einen Steinschlaghelm tragen (kann auf der Meru View Lodge gegen eine kleine Gebühr entliehen werden). Nehmen Sie die Begehung des Gipfelabschnittes nur in Angriff, wenn Sie bereits über Trekkingerfahrung verfügen, absolut schwindelfrei sind und wissen, dass sie auch in sehr steilem Gelände und auf losem Untergrund trittsicher sind. Anderenfalls würden Sie sich selbst und eventuell auch andere in Gefahr bringen! Gehen Sie kein unverantwortliches Risiko ein und steigen Sie ggf. in Begleitung eines Führers langsam ab. Auch ein Teilaufstieg auf den Lengai ist ein überwältigendes Erlebnis und tut dem Erlebniswert der Tour keinen Abbruch!

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.