Vietnam

Besteigung des Mount Fansipan (3143 m)

Erklimmen Sie Indochinas höchsten Gipfel auf anspruchsvollen Wegen – Ruhe und Abgeschiedenheit garantiert

Ihr Reisespezialist

Andre Ulbrich

André Ulbrich

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 1100 EUR
Dauer 6 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode VIEFAN

Steigen Sie über Reisterrassen und durch den Urwald zum höchsten Punkt ganz Indochinas auf. Der Mount Fansipan ist mit guter Kondition auch ohne alpine Kenntnisse erreichbar, am besten im Oktober und November, aber auch im März und April. Für die Übernachtungen werden Camps errichtet, freundliche Träger übernehmen Ihr Gepäck und sorgen für Ihre Verpflegung. Die bunte Vielfalt der rund 30 hier ansässigen traditionellen Volksstämme im Bergland, die noch traditionell leben, bereichert diese Trekkingtour. Die Tour ist ein ideales Vorprogramm zu Ihrer individuellen Vietnamkulturreise.

Höhepunkte

  • Besteigung des höchsten Berges in Vietnam (3143 m)
  • Noch sehr ursprüngliche Trekkingtour

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.08.2020 30.09.2022 ab 1100 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Zuschlag deutschsprachige Tourenleitung pro Person 220 EUR

Reiseverlauf

  • Tracht der schwarzen Hmong

    1. Tag: Hanoi – Lao Chai – Ta Van 1×(M/A)

    Abholung am Hotel in Hanoi. Auf geht es zum großen Abenteuer in Nordvietnam – der Besteigung des Fansipan. Über den neuen Highway erreichen Sie den Norden deutlich entspannter als früher mit dem Zug. Am schönen Tram-Ton-Pass, dem höchsten Vietnams, steigen Sie auf die Räder und fahren hinab in das Tal von Sapa. Hinter Sapa erreichen Sie ein Dorf der Schwarzen H’mong – Lao Chai. Hier können Sie die nur noch selten zu findende Kunst des Färbens mit Indigo sehen. Sie fahren weiter und in einem Dorf der Dzay werden Sie schließlich freundlich von Ihren Gasteltern im Homestay empfangen. Am Abend werden Sie gemeinsam kochen. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 5h, 350 km, Fahrzeit Rad ca. 2,5-3h, 25 km).

  • Kurze Pause von der Arbeit

    2. Tag: Ta Van – Cat Cat – Aufstieg zum ersten Camp auf 2300 m 1×(F/M/A)

    In Cat Cat treffen Sie heute Ihr Begleitteam. Nachdem alles verstaut ist, geht es los. Sie müssen nur Ihren Tagesrucksack tragen. Sie beginnen den Aufstieg mit der Durchquerung der terrassierten Hänge und auf ca. 1700 Meter machen Sie an schöner Stelle eine Mittagsrast. Das Gelände wird anschließend steiler und anspruchsvoller. Auf ca. 2300 Meter schlagen Sie das Camp auf einer kleinen von Bambus umstandenen Lichtung auf. Übernachtung in einfachster Hütte oder im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 17 km).

  • Während der Besteigung des Mt. Fanispan

    3. Tag: Aufstieg zum zweiten Camp auf 2700 m 1×(F/M/A)

    Sie setzen den Anstieg fort und wandern einen vollen Tag bis zum zweiten Camp auf ca. 2700 Meter Höhe. Sie passieren noch einzelne Flecken mit primärem Wald. An einem Aussichtspunkt auf 2900 Meter genießen Sie einen fantastischen Blick hinüber zum Gipfel des Fansipan. Später steigen Sie wieder hinab auf ca. 2700 Meter, es geht über große Felsbrocken und durch tief eingeschnittene Hohlwege. Das Camp befindet sich an der Westflanke des Berges nahe eines Baches. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6,5-7,5h, 19 km).

  • Blick ins Tal der Bergbahn am Fansipan

    4. Tag: Gipfelbesteigung und Abstieg ins dritte Camp auf 2200 m 1×(F/M/A)

    Gipfeltag! Heute erreichen Sie den höchsten Punkt Indochinas. Der finale Anstieg dauert ca. drei Stunden und führt durch einen schönen Bambuswald. Genießen Sie am Gipfel die Aussicht und das bunte Treiben derer, die mit der Seilbahn aufgefahren sind. Abstieg auf ca. 2800 Meter für ein ausgedehntes Picknick. Am Nachmittag steigen Sie weiter ab bis zum dritten Camp, in welchen Sie Ihre letzte Nacht am Berg verbringen werden. Übernachtung auf ca. 2200 Meter im Zelt. (Gehzeit ca. 6,5-7,5h, 18 km).

  • Terrassenfeldbau in Nordvietnam

    5. Tag: Camp – Sin Chai – Sapa – Trekking – Ta Phin 1×(F/M/A)

    Immer weiter hinab ins Tal führt Sie Ihr leichter werdender Weg. Sie durchlaufen einen Teil des Schutzgebietes von Hoang Lien Son, einem der wildesten und naturbelassensten Plätze am Berg. Schließlich erreichen Sie das kleine Dorf der Schwarzen H’mong Sin Chai, wo Sie ausreichend Zeit haben, sich ein wenig auszuruhen und umzusehen. Transfer nach Sapa, Rast und kurze Erfrischung. Anschließend fahren Sie ca. fünf Kilometer aus der Stadt heraus, um sich auf eine weitere Wanderung zu begeben. Fahrt zum kleinen Dorf Matra. Von hier wandern Sie entlang der hübschen Reisterrassen durch spektakuläre Szenerie durch Dörfer der Schwarzen H’mong und Roten Dzao. Übernachtung im Homestay in Ta Phin. (Fahrzeit ca. 1h, Gehzeit ca. 7,5-9h, 25 km).

  • Portrait eine Frau der Ethnie der Blumen Hmong

    6. Tag: Ta Phin – Markt von Bac Ha – Rückfahrt nach Hanoi 1×(F/M)

    Am Morgen fahren Sie in ca. drei Stunden zum quirligen Markt von Bac Ha. Hier haben Sie nun ausreichend Zeit, einen der buntesten Märkte Asiens in aller Ruhe zu erkunden. Zahlreiche Vertreter ethnischer Minderheiten kommen hier zusammen, so sehen Sie Vertreter der Blumen-H’mong, der Dzao, Tay und Nung. Probieren Sie gern die ein oder andere Spezialität Nordvietnams an den zahlreichen Ständen des Marktes. Später besuchen Sie noch das Haus des früheren Königs der H’mong ,Hoang A Tuong, erbaut von französischen und chinesischen Architekten in der 20er Jahren des vergangenen Jh. und auch noch das hübsche Dorf Ban Pho. Rückfahrt nach Hanoi und Transfer zum Hotel oder Flughafen. (Fahrzeit ca. 7,5h, 450 km, Gehzeit 1h).

Enthaltene Leistungen

  • Ab/an Hanoi
  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Fahrräder für die Radtour an Tag 1
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Träger für die Ausrüstung und max. 7 kg persönliches Trekkinggepäck an den Trekkingtagen am Fansipan
  • Campingausrüstung (Zelte, Matratze, Schalfsack, Kochutensilien)
  • Alle Eintritte laut Programm
  • 3 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Gästehaus
  • Mahlzeiten: 5×F, 6×M, 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visumgebühren (ab 48 EUR); evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Besteigung des höchsten Berges in Vietnam (3143 m)
  • Noch sehr ursprüngliche Trekkingtour

Hinweise

Eröffnung der längsten Seilbahn der Welt am Fansipan (3143 m) in Vietnam

Am höchsten Berg Vietnams und Indochinas, dem Fansipan (3143 m) wurde eine 6,2 km lange Seilbahn durch die österreichische Firma Doppelmayr errichtet. Die Bahn endet bei einer Bergstation auf 3007 Metern Höhe. Baubeginn war November 2013.

Seit Januar 2016 ist sie nun in Betrieb – die längste Seilbahn der Welt mit 6282 Metern Länge. Damit hält sie gleich zwei Guinness-Weltrekorde: als längste Drei-Seilbahn und für den größten Aufstieg zwischen Tal- und Bergstation, welcher hier 1410 Meter beträgt. Sie werden während in diesen Tagen jedoch die Spitze des Berges in einem spannenden Trekking erklimmen und auch den Abstieg zu Fuß bewältigen.

Anforderungen

Für die Trekkingtour und Besteigung des Fansipan sind eine sehr gute Kondition für tägliche Gehzeiten zwischen sechs und zehn Stunden sowie Trittsicherheit in rutschigem, auch steilem Gelände, eine wichtige Voraussetzung. Körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht gehören im gleichen Sinne dazu. Die Route verläuft meist auf schmalen tropischen Wanderwegen, durch Bambuswald, zum Teil über Grate, sehr steile Erdflanken und über Leitern. Während der Tour sind einige Bachdurchquerungen nur zu Fuß möglich – dafür sind Trekkingstöcke und Trekkingsandalen von Vorteil.

Zusatzinformationen

Die Wege, die zum Teil nur breitere Trampelpfade sind, führen in einigen Fällen auch durch schlammige Stellen. Die Tour auf den Fansipan ist anspruchsvoll, technisch jedoch nicht schwierig. Durch die tropischen Gefilde und die Rutschgefahr allerdings anstrengend. Auf dem Gipfel kann es empfindlich kalt werden!

Beste Reisezeit: Oktober und November, als auch März und April. Warme Kleidung ist für diese Reise erforderlich.

Das Klima des Schutzgebietes von Hoang Lien Son ist abweichend vom Rest des Landes. Im Sommer herrscht subtropisches Klima und im Winter gemäßigtes Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur für Sapa beträgt 15°C, mit einem Maximum von 30°C und einem Minimum von 1°C. Die wärmsten Monate sind Juli und August, die kältesten Dezember und Januar.

Die Regenzeit ist von Mai bis September, mit den höchsten Niederschlägen im Juli und August. Die Luftfeuchtigkeit reicht von 75 bis 91 Prozent mit einer jährlichen Mittelwert von 86 Prozent.

Informationen zu Tag 6:

Bitte beachten Sie, dass der Markt in Bac Ha immer sonntags, der in Can Cau immer samstags und der in Coc Ly immer dienstags stattfindet. Diese Märkte können alternativ besucht werden, sollte Ihr 6. Reisetag nicht auf einen Sonntag fallen.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte

Vietnam

Einreise-Status:
Reiseland geschlossen und Öffnung ist nicht unmittelbar zu erwarten oder angekündigt

Zusatzinformationen:

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Vietnam zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.

Vietnam ist ausgesprochen gut durch die Pandemie gekommen und hat nach offiziellen Angaben keine COVID-19 Todesfälle zu vermelden. 

Es gilt eine vorübergehende Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden, die aus Schengen-Staaten (also auch aus Deutschland) kommen bzw. die sich 14 Tage vor Einreise dort aufgehalten haben. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft.

Die Erteilung von Visa für die touristische Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt.

Aktuell gilt von deutscher Seite her die bestehende Reisewarnung weiter bis 31.08.2020, jedoch wurde vom Auswärtigen Amt eine regelmäßige Überprüfung der Warnung in Aussicht gestellt.