Es wird kein Visum benötigt.
Stand: 13.12.2023
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Der Abend ist jung, die wärmenden Strahlen der späten Nachmittagssonne tauchen die Gassen von Zakopane in ein bronzefarbenes Licht. Das Antlitz des kleinen Ortes unterscheidet sich erheblich von anderen Städten Polens. Seine Holzhäuser sind mit hohen, spitzen Giebeln versehen, auf denen allerlei Verzierungen prangen. Ein recht eigenwilliger Stil, der so manchen Besucher zum Schmunzeln verleitet. Durch die Flaniermeile der Ulica Krupowski mischen sich die sanften Anschläge eines Pianos mit den schwungvollen Klängen einer Jazztrompete. Chopin wäre das Herz aufgegangen, doch sicher auch der Dichter Adam Mickiewicz hätte in diesem Ambiente durchaus seinen Reiz gefunden. Zakopane ist nicht nur für einen Sommerurlaub in Polen oder als Basis für ausgedehnte Trekkingtouren in die Hohe Tatra bekannt. Auch als Wintersportort hat sich das Städtchen einen Namen gemacht – vom „St. Moritz der Tatra“ sprechen die Einheimischen stolz und mit strahlenden Augen. Die mächtigen Bergkämme, die sich zum Greifen nah direkt hinter den letzten Häusern erheben, scheinen leise in ihre wilde Bergwelt zu rufen.
Deutlich leuchten die roten Markierungen an Steinen und Baumrinden hervor. An anderer Stelle wiederum ducken sie sich unter das satte Grün der Buchen und Tannen, die auf dem schmalen Pfad den Weg säumen. Der Tatra Magistála ist der längste durchgehende Wanderweg des Gebirges. Auf seinen gut 70 Kilometern von Ost nach West ist er meist gut erkennbar. Aber ein Profi, der das Gebiet wie seine Westentasche kennt, erleichtert das Trekkingleben doch sehr. Einsam ist es hier. Ab und an wird die Stille von einem Schrei durchbrochen – war das jetzt ein Habicht oder ein Mäusebussard? Auskünfte über Flora und Fauna der Hohen Tatra gibt unser Guide gern, gibt es doch abseits der Wege weit mehr zu sehen als Murmeltier und Zirbelkiefer.
24 Gipfel ragen über 2500 Meter entlang des Hauptkamms der Hohen Tatra in den strahlend blauen Himmel. Nach den ersten, grauen Granitblöcken wird der Anstieg mühsamer. Dann geht es ans Eingemachte und die Trekkingstöcke kommen zum Einsatz. Noch etwas atemlos erhält man die Belohnung für einen schweißtreibenden Aufstieg. Aber nun raubt uns auch noch der Blick herab vom 2499 Meter hohen Rysy den Atem: Grau an grau reihen sich die umliegenden Gipfel aneinander, ein paar letzte, weiße Schneetupfer funkeln in der Sonne. Weit unten im Tal glitzert ein tiefblauer See herauf. Fehlt nur noch der Bär, der hier mit dem Luchs ebenfalls um die Wette klettert.
„Ja, einen Bären habe ich gesehen!“ lacht der Hüttenwirt in gebrochenem Deutsch und schiebt mit der wettergegerbten Hand einen Scheit Holz ins Feuer. Gemütlich ist es am offenen Kamin, das Feuer prasselt leise vor sich hin und wirft einen warmen Schein auf das braun gebrannte Gesicht des Erzählers. Den besten Platz auf der Ofenbank hat sich leider schon ein rot getigerter Kater gesichert. An den einfachen, aber stabilen Holztischen ist es jedoch genauso gemütlich. Und nach einem deftigen Abendessen lässt es sich bei einer dampfenden Tasse heißen Tatra-Tee umso besser den erstaunlichen Geschichten des Wirtes lauschen. Auch das gehört zu einem Trekking Urlaub in der Hohen Tatra. Hütten, die einen nach einem langen Wandertag aufnehmen und an so traumhaften Plätzen liegen, dass man sich gar nicht mehr losreißen kann.
Es wird kein Visum benötigt.
Stand: 13.12.2023
Für die direkte Einreise aus Deutschland nach Polen werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich gelten wie in vielen anderen Ländern des europäischen Kontinents die Empfehlungen, sich gegen Tetanus, Masern und Poliomyelitis impfen zu lassen. Bei Langzeitaufenthalten, Reisen durch ländliche Gebiete und regelmäßigem Kontakt mit fremden Menschen werden zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis A und B, Tollwut sowie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.
Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zurate ziehen.
In Polen herrscht gemäßigtes Übergangsklima. An der Nordküste zur Ostsee ist es dabei etwas milder als im Rest des Landes. Sowohl die Sommer- als auch die Wintermonate sind vergleichsweise feucht mit Niederschlägen über das gesamte Jahr verteilt. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei bis zu 23 °C, im Winter leicht über dem Nullpunkt.
Polen ist, je nach geplanten Aktivitäten, ein Ganzjahresziel. Von Dezember bis März liegt in vielen Teilen des Landes Schnee. Es herrschen ideale Bedingungen für den Wintersport, wie Skifahren, Langlaufen oder Winterwandern.
Die Sommermonate zwischen Juni und September laden zum Baden an der Ostsee ein. Die Übergangsmonate sind dank milder Temperaturen besonders günstig für Städtetrips und vor allem für Wanderurlaub.
Nein. Die Uhrzeit in Polen ist identisch mit der in Deutschland.
Ja. Polen gilt wie fast alle mitteleuropäischen Länder als ein sehr sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise gering und Reisende werden vielerorts mit offenen Armen empfangen. Auch die Infrastruktur ist gut ausgebaut und ähnelt der deutschen. Wir bitten Sie, trotzdem auf Ihr Gepäck zu achten und stets aufmerksam zu sein.
Nichtsdestotrotz empfehlen wir den üblichen Sicherheitsvorkehrungen nachzukommen, Geld am Körper zu tragen, Schmuck nicht zur Schau zu stellen, eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich zu führen und Wertgegenstände, wenn möglich, in der Unterkunft zu lassen.
Die offizielle Landeswährung Polens ist der Złoty (PLN). Wir empfehlen, Geld bereits vor Einreise nach Polen zu tauschen. Alternativ können in allen Banken problemlos Euro in Złoty getauscht werden. In größeren Städten und Touristenzentren kann mit Kreditkarten bezahlt werden. In ländlichen Gebieten wird hingegen oft nur Bargeld akzeptiert. Mit einer EC-Karte können Sie an Geldautomaten Bargeld direkt in der Landeswährung abheben. Wir empfehlen, die Reisekasse aus einer guten Mischung aus Bargeld und Kartenzahlungen zusammenzustellen, besonders, wenn Sie in abgelegenen Regionen unterwegs sind.
Die Stromspannung in Polen beträgt 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Im gesamten Land werden Steckdosen und Stecker des Typs C und E verwendet. Da nur Typ C mit den deutschen Steckern kompatibel ist, empfehlen wir, einen passenden Reiseadapter einzupacken.
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