Mongolische Steppe mit Vieh und Jurte
Mädchen mit ihrem Adler beim Festival
Lachender Adlerjäger in der Mongolei
Flussdurchquerungen mit UAZ

Mongolei Reisen

Auf den Spuren von Dschingis Khan im Steppenwind durch die Mongolei

Warum sollten Sie in die Mongolei reisen? 

  • Ulaanbaatar: Die Hauptstadt der Mongolen erkunden 
  • Trekking in der Mongolei: Malerisches Changai-Gebirge 
  • Das Gefühl von Weite: Wüste Gobi, Steppen und Hochebenen
  • Erben von Dschingis Khan: Begegnungen mit Adlerjägern und Nomaden
  • Jurten am Bajan-See: Brustschwimmen vor Bilderbuchkulisse 

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Kornelia Schau
Kornelia Schau
Reiseberatung Zentral- und Vorderasien
Ein Wochenende zuhause? Elbtalkoller! Drei Stunden drinnen (bzw. Hausputz) bei Sonnenschein? Verschwendete Zeit! Mich zieht es einfach immer hinaus in die Natur! Unser Familienurlaub führt daher meistens gen Ost- oder Südeuropa in die Mittelgebirge, ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf Ski. In der Heimat findet man mich mit... Mehr

 Nicht verpassen! Die Top-Sehenswürdigkeiten in der Mongolei 

  • Ulaanbaatar: Keine Mongolei Rundreise ist vollendet ohne eine Erkundungstour der Hauptstadt. Auf dem Programm sollte der Sukhbaatar-Platz – das Herz von Ulaanbaatar – sowie das Gandan-Kloster stehen. Vom Zaisan-Denkmal aus bietet sich ein herrliches Panorama über die Stadt.  
  • Changai-Gebirge: Wer ein Mongolei Trekking unternehmen möchte, dem sei der wohl schönste Gebirgszug des Landes ans Herz gelegt. Im Osten und Südosten des Changai schließt sich die Wüste Gobi an. 
  • Otgontenger: Der 4008 m hohe Otgontenger ist der Heilige Berg der Mongolen. In regelmäßigen Abständen werden dort Zeremonien abgehalten und Opfergaben dargebracht. 
  • Wüste Gobi: Sanddünen, Klippen und Schluchten bestimmen das Bild der Wüste Gobi. Bei einer Reise in die Wüste Gobi lassen sich wilde Kamele beobachten und auch Begegnungen mit Wüstennomaden sind möglich.
  • Khongoryn Els: Die Changor Sanddünen sind eine beeindruckende Sanddünenformation im Nationalpark Gobi. Die Dünen erstrecken sich über eine Länge von etwa 180 Kilometern und erreichen Höhen von bis zu 300 Metern. Die Khongoryn Els gehören zu den flächengrößten, sandigsten Gebieten der Mongolei und sind zweifellos eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten im Land.
  • Adlerjäger und Nomaden: Die Begegnungen mit den Menschen des Landes machen die Mongolei Reise unvergesslich. Wer einmal einem stolzen Adlerjäger in die Augen geblickt hat oder von einer Nomadenfamilie zum Milchtee eingeladen wurde, wird diese Momente für immer zu schätzen wissen.
  • Erdenezuu-Kloster (UNESCO) in Karakorum: In der ehemaligen Hauptstadt des Mongolischen Reiches befindet sich das älteste Kloster der Mongolei. Es gilt als buddhistisches Zentrum des Landes. Hier versammelte einst Dschingis Khan seine Reiter und machte Karakorum zur Hauptstadt des alten Weltreichs.

Abseits der Pfade: Mongolei Geheimtipps 

  • Bajan-See: Es gibt wohl kaum einen idyllischeren Ort im Mongolei Urlaub als ein Jurtenlager am Bajan-See. Oft laden Nomaden zu einer Schale Milchtee oder man geht im kühlen Wasser des Sees schwimmen. 
  • Felsentor von Senjit: Das durch Frost, Sonne und Wind entstandene natürliche Felsentor zählt zu den geheimen Höhepunkten der Mongolei. Doch ohne Fleiß kein Preis, denn das Felsengebilde wird in der Regel nur bei einer Mongolei Trekkingreise angesteuert. 

Stille Steppen, einsame Jurten und stolze Adlerjäger 

Es ist ungewohnt still in weiten Teilen der Mongolei. Nur das leise Pfeifen des Windes, der sich an den dürren Gräsern der Steppe aufreibt, ist zu vernehmen. Mitunter rollt ein Stein klirrend einen Berghang hinunter. Und manchmal hallt das markdurchdringende Schreien eines Adlers über die endlosen Ebenen. Nicht für jeden ist diese konsequente, fast erdrückende Stille etwas. So wundert man sich mitunter, woher dieses unaufhörliche, monotone und gleichmäßige Klopfen herkommt – um im nächsten Moment zu realisieren, dass es sich bei den Schlägen um den eigenen Puls handelt, dessen Töne wir zwischen all den Zivilisationsgeräuschen unseres Alltags nicht mehr deuten können.  

Urlaub in der Mongolei: Nicht für jedermann geeignet 

Auch das Auge sucht in den weiten mongolischen Ebenen nach Fixpunkten und findet sie auf den cremefarbenen Graswiesen und vor dem Hintergrund schneebekappter Berge oft nur in der Form vereinzelter Jurten, die unwirklich in der Landschaft stehen. Oder man sieht ein Kaninchen, das unerwartet und kurz hinter einem Grasbusch hervorhuscht. Doch eine Reise in die Mongolei ist letztendlich immer auch eine Reise mit sich selbst. Im Mongolei Urlaub hat man viel Zeit zum Nachdenken. Auf langen Fahrten durch die Steppe. In sternenklaren Nächten am Lagerfeuer vor der Jurte. Oder in den Wagons der Transsibirischen Eisenbahn, die in Ulaanbaatar Halt macht. Wer sich für eine Rundreise in die Mongolei entscheidet, sollte mit sich im Reinen sein und nicht nur nach Ablenkung suchen.  

Auf den Spuren von Dschingis Khan: Reise durch die Mongolei 

Im Mongolei Urlaub geht es vor allem darum, die atemberaubenden Dimensionen dieses gewaltigen Landes zu greifen. Es geht darum, die Leere und Einsamkeit der mongolischen Steppe zu erkunden und zu genießen. Im Mongolei Urlaub kommt man auch den Menschen des Landes nah – sei es bei einem Besuch in der Jurte oder bei einer zufälligen Begegnung mit Viehhirten. Und eine Mongolei Rundreise ist immer auch eine Reise auf den Spuren von Dschingis Khan, der mit seiner Reiterarmee einst weite Teile Zentralasiens beherrschte. 

Begegnungen mit mongolischen Adlerjäger 

Das eindrücklichste Erlebnis einer Mongolei Reise ist ein Treffen mit den mongolischen Adlerjägern. Nur noch wenige Mongolen gehen dieser alten Tradition nach. In dicke Pelzmäntel gehüllt stehen sie mit der Anmut des ehemaligen Mongolenkönigs in der Steppe und lassen die großen Greifvögel fliegen. Mit kräftigen Flügelschlägen schrauben sich die Adler in den Himmel – nur um abrupt und raketengleich unter dem Gejohle der Zuschauer zu Boden zu stürzen. Das Kaninchen hat keine Chance. Und dann ist es wieder still in der Mongolei. 

 

Unsere Mongolei Gruppenreisen

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Kamele in der mongolischen Steppe

Reiseberichte

Ricarda Schilke und Alfred Rauch, 15.11.2019

Mongolei – Impressionen des Südens

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Dieter Polke, 23.09.2019

Mongolei – Natur pur und Nomadenleben

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Christine Teich, 04.09.2019

Mongolei – Im Steppenwind durch Dschingis Khans Weiten

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Praktische Informationen für Ihre Reise in die Mongolei

  • Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Tour abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter. 

Wie lange dauert der Flug in die Mongolei?

Die Flugzeit von Deutschland in die Mongolei beträgt in der Regel 7 Stunden. Je nach Verbindung kann die tatsächliche Reisezeit jedoch länger sein. Auf diesem Flug legen Sie eine Strecke von etwa 6455 km zurück. 

Benötige ich ein Visum für die Einreise in die Mongolei?

Es wird kein Visum benötigt, solange die Reise nicht über 30 Tage hinausgeht. Ist eine Reisedauer von über 30 Tagen geplant, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung.

Grenzübergänge: Die Ein- und Ausreise ist nur über den Flughafen Ulan Bator, per Zug von China aus in Zamyn Uud, von Russland aus in Sukbhataar oder per Auto an verschiedenen Grenzstellen (Mongolisch-russische Grenze: Altanbulag/Khiagt (Selenge Aimag); Tsgaan-Nuur/Tashanta (Bayan Ulgii Aimag); Mongolisch-chinesische Grenze: Zamynd-Uud/Ereen (Dornogov Aimag/Ostgobi)) möglich.

Stand: 14.05.2024

  • Hinweis: Mit dem auf Sie angepassten Reiseangebot erhalten Sie von uns nochmals aktuelle und auf Ihre Nationalität abgestimmte Einreiseinformationen.

Welche Impfungen braucht man für eine Reise in die Mongolei?

Für die direkte Einreise aus Deutschland werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Generell gilt die Empfehlung, sich gegen Hepatitis A und Tollwut zu impfen. Bei Langzeitaufenthalten und besonders beim Reisen durch ländliche Gebiete werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Meningitis (A/CW/Y) und FSME empfohlen. Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen. 

Ist die Mongolei ein Malariagebiet?

Nein, die Mongolei ist kein Malariagebiet. Das gesamte Land gilt als Malariafrei. 

Wie ist das Klima in der Mongolei?

Die Mongolei ist ein Land der Extreme. Es herrscht ein stark kontinentales Klima. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering, 80 bis 90 % der Niederschläge fallen von Mai bis September. Mit über 260 Sonnentagen im Jahr zählt die Mongolei zu den sonnenreichsten Ländern der nördlichen Hemisphäre. Lange arktische Winter gehören zur Normalität. Selbst in der Wüste Gobi bleibt der Schnee bis in den April hinein erhalten. Andernorts sind Seen bis Juni gefroren. Die Sommer sind im Allgemeinen warm bei durchschnittlichen +20 °C. In der Gobi aber muss man auch mit extremen Temperaturen bis über +40 °C rechnen. Sobald die Sonne untergegangen ist, zeigt das Thermometer gleich recht kühle und frische Temperaturen an. 

Wann ist die beste Reisezeit für die Mongolei?

In den Monaten Juni bis September hüllt sich die weite Steppe in ein saftiges Grün. Das ist die Zeit für Rund- und Trekkingreisen. Der Winter beginnt bereits im Oktober und hält bis Mitte Mai an. Von Oktober bis April sinken die Temperaturen auf extrem kalte Werte ab und Schneestürme fegen über das Land. Wüstentouren durch die Wüste Gobi sollte man in den September legen, vorher ist es zu heiß. Tierbeobachtungen (Takhis oder Schneeleoparden) kann man bestens im März durchführen. 

Gibt es eine Zeitverschiebung in der Mongolei?

Ja. Die Mongolei liegt in zwei verschiedenen Zeitzonen. Bei Ankunft im Land beträgt die Zeitverschiebung MEZ +7 im Osten des Landes (Ulaanbaatar) und MEZ +6 Stunden im Westen des Landes. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in der Mongolei dementsprechend 18 bzw. 19 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Zeitverschiebung während der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde abnimmt. 

Ist die Mongolei ein sicheres Reiseland?

Ja. Generell gilt die Mongolei als ein sicheres Reiseland. Wie in vielen anderen Ländern der Welt existiert jedoch auch in der Mongolei ein gewisses Problem mit Kleinkriminalität. Aus diesem Grund empfehlen wir auch hier, den üblichen Sicherheitsvorkehrungen nachzukommen, Geld am Körper zu tragen, Schmuck nicht zur Schau zu stellen, eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich führen und Wertgegenstände wenn möglich in der Unterkunft zu lassen. Darüber hinaus bitten wir Sie, während der gesamten Reise stets auf Ihren Pass zu achten, da der Verlust größere Probleme mit sich bringt. 

Was ist die offizielle Währung in der Mongolei und wie kann ich bezahlen?

Die offizielle Landeswährung der Mongolei ist der Mongolische Tugrik (MNT). Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir Euro oder US-Dollar in verschiedener Stückelung. Wichtig ist, dass die Banknoten mit neuerem Druckdatum versehen sind und in unbeschädigtem Zustand sind. Mittlerweile setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an denen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte erfragen Sie im Voraus bei Ihrer Bank die evtl. anfallenden Gebühren. Bitte fragen Sie Ihre Reiseleitung nach geeigneten Tauschstellen. In ländlichen Gebieten wird es nur schwer möglich sein, auf offiziellem Wege zu tauschen.  

Welche Steckdosen gibt es in der Mongolei und benötige ich einen Adapter?

Die Stromspannung in der Mongolei beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz. Im gesamten Land werden Stecker und Steckdosen des Typ C und E verwendet. Wir empfehlen die Mitnahme eines Universal-Adapters. 

Bitte nehmen Sie für Ihre Kamera dennoch mehrere Akkus und eine Powerbank mit, da diese außerhalb Ulaanbaatar nicht regelmäßig aufgeladen werden können. Die meisten Ger-Camps haben zwar Strom, aber verlassen Sie sich bitte nicht darauf, dass Ihnen dieser ununterbrochen zur Verfügung steht. 

Welche Besonderheiten gilt es in der Mongolei zu beachten?

  • Verhalten im Gastland: Sie sind für die Dauer der Tour Gäste in einem Land mit einer völlig anderen Kultur. Viele Sitten und Bräuche sind Ihnen fremd und unverständlich. Einige Regeln sollten Sie daher auf jeden Fall beachten, wenn Sie in diesem Land unterwegs sind: 
  • Müll: Helfen Sie, indem Sie Müll vermeiden und keinen Müll liegen lassen! Leere Batterien bitte im eigenen Land entsprechend Entsorgen! 
  • Unterkunft: Treten Sie nie auf die Schwelle einer Jurte und vermeiden Sie es, mit dem Kopf den oberen Türstock zu berühren! 
  • Unannehmlichkeiten: Für den Fall, dass Sie jemanden auf den Fuß getreten sind, berühren Sie zur Entschuldigung die Hände des Betroffenen! 
  • Kleidung: Lange Kleidungsstücke, da man viel im Freien auf dem Gras oder in der Jurte auf kleinen Hockern sitzt. 
  • Geschenke für die Gastfamilien: Die größte Gastfreundschaft erfahren Sie bei den Menschen auf dem Land. Diese Höflichkeit ist in keiner Weise berechnend. Als Gast sollten Sie aber – wenn irgend möglich – eine kleine Aufmerksamkeit für den Gastgeber und seine Familie dabeihaben. Meist reichen 1 oder 2 Mitbringsel, da ja auch die anderen TeilnehmerInnen etwas mitnehmen werden. Die Familien sollen die Besuche nicht mit Geld oder Geschenken in Verbindung bringen. Bitte auch Süßigkeiten nur in Maßen, da die Kinder oft keine Zahnbürsten haben oder nicht regelmäßig Zähne putzen. Besser sind: Malbuch + Stifte (am besten Buntstifte aus Holz) oder eine selbst aufladbare Taschenlampe, Haargummis, Haarspangen, Spielzeugautos, Kinderbücher, T-Shirts für die Erwachsenen oder auch Zigaretten für die Herren des Hauses. Oder Postkarten von zu Hause, die man da lässt als Erinnerung mit Ihrem Gruß darauf. Bitte nehmen Sie aber nicht zu viele Geschenke mit. 

Verhalten:  

  • Feuer gilt als heilig. Auf keinen Fall in die Flammen spucken oder Abfall wie Zigarettenkippen in die Glut werfen! 
  • Strecken Sie Ihre Füße nie in Richtung des Hausaltars aus! 
  • Werden Schnupftabakfläschchen gereicht, riechen Sie wohlwollend an der leicht geöffneten Flasche! 

Reiten von Pferden oder Kamelen

  • Treten Sie nie von der rechten Seite an das Tier heran! Es könnte sich erschrecken. 
  • Steigen Sie auf der linken Seite auf und setzen Sie den Fuß nicht zu tief in den Steigbügel! 
  • Ziehen Sie eine lange Hose an, möglichst keine zu bunte oder helle Kleidung! 
  • Vermeiden Sie beim Fotografieren Blitzlicht! 

Küche und Essen: 

  • Das mongolische Essen ist viel besser als sein Ruf. Basis der mongolischen Küche ist viel Fleisch, im allgemeinen Hammel und Rindfleisch. Dazu gibt es Reis, Kartoffeln, Karotten und/oder Nudeln. Obst und Gemüse bekommt man inzwischen zu jeder Jahreszeit. 
  • Auf Ihrer Reise werden einfache und leichte Speisen zubereitet und die Nahrungsmittel frisch vom Begleitteam eingekauft. Wenn Sie sich vegetarisch ernähren, ist es unbedingt notwendig, dies bereits vor Reiseantritt bekannt zu geben, damit Ihr Begleitteam darauf Rücksicht nehmen kann. 
  • Die Wasserqualität der Mongolei ist zwar gut, dennoch raten wir zur Vorsicht und dazu nur gekauftes, abgekochtes oder gefiltertes Wasser zu trinken. 
  • In Ulaanbaatar finden sich viele gute Restaurants mit europäischer, indischer, koreanischer, japanischer, chinesischer und natürlich mongolischer Küche. Wer genüsslich ein Bier trinken will, kann dies hier ebenfalls machen. 
  • Bei einer Einladung nehmen Sie Essen und Getränke entweder mit beiden Händen zugleich an oder legen Sie die linke Hand unterstützend an den rechten Ellenbogen! Kosten Sie von allem und sei es nur symbolisch! Angebotenes von vorhinein zu verweigern, gilt als unhöflich. 

Fotografie: Die Mongolei ist ein Paradies für Fotografiebegeisterte: herrliche Landschaften, klare Horizonte, Sonnenuntergang in der Gobi und das Leben der Nomaden. Vergessen Sie nicht, genügend Filme/Speicherkarten und auch Akkus mitzubringen! Als oberstes Gebot beim Fotografieren gilt: Zurückhaltung! Menschen sollten nie ohne ihr Einverständnis abgelichtet werden! 

Bekleidung: Bequeme und robuste Kleidung bietet sich für solch eine Reise am ehesten an. Man wird zwar als Tourist auffallen, weil die Kleiderordnung der Einheimischen doch etwas anders ist als in Mitteleuropa, doch ist dies kein Problem. Sie sollten unbedingt Kleidung gegen Nässe, Wind und Kälte dabeihaben. 

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