Zwei Frauen mit traditioneller Kleidung lächeln in einem Markt in Turkmenistan. Bunte Stände sind im Hintergrund sichtbar.
Blick auf die atemberaubenden Felsen und das Tal in Yangikala, Turkmenistan, umgeben von Wüste und Bergen.
Ein nächtlicher Blick auf den großen, beleuchteten Bau in Ashgabat, Turkmenistan, von der Stadt aus.
Ein brennender Erdkrater bei Nacht, umgeben von leuchtenden Flammen und einer dunklen Landschaft im Hintergrund.

Turkmenistan Reisen

Wüstenabenteuer zwischen Höllentor und surrealem Marmorprunk

Warum sollten Sie nach Turkmenistan reisen?

  • Gaskrater Derweze: Blick ins „Tor zur Hölle“ in der dunklen Wüstennacht
  • Marmorstadt Ashgabat: inszenierte Kulisse aus weißem Prunk und Gold
  • Antike Seidenstraße: UNESCO-Weltkulturerbestätten wie Merv und Nisa
  • Karakum-Wüste: weite Gerölllandschaften und leuchtende Kalkstein-Canyons
  • Achal-Tekkiner: Einblicke in die Zucht der edlen Nationalpferde

Wissenswertes und häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Turkmenistan auf einen Blick. Jetzt mehr erfahren.

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Warum mit DIAMIR Erlebnisreisen nach Turkmenistan reisen

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Kornelia Schau

Nicht verpassen! Die Top-Sehenswürdigkeiten in Turkmenistan

  • Ashgabat: Die turkmenische Hauptstadt präsentiert sich als bizarre Kulisse aus weißem Marmor und vergoldeten Denkmälern. Statt hektischem Großstadtlärm bestimmen breite, verwaiste Boulevards und riesige Prachtbauten das Stadtbild.
  • Karakum-Wüste (mit Yangikala und Yangisuw): Die Karakum bedeckt rund 80 Prozent der Landesfläche und zeigt sich überwiegend als karges Hinterland aus Stein und Geröll, weitab klassischer Sanddünen. Tief im Wüsteninneren erheben sich wie aus dem Nichts die Canyons von Yangikala und Yangisuw. Die bis zu 200 Meter hohen Kalksteinformationen gelten als Überreste des Urmeeres Tethys und sorgen vor allem bei Sonnenuntergang für ein intensiv leuchtendes Farbschauspiel.
  • Derweze (Darwaza): Mitten in der Karakum-Wüste liegt der Gaskrater von Derweze, bekannt als „Tor zur Hölle“. Bei einer Bohrung kollabierte hier in den 1970er-Jahren eine unterirdische Höhle. Das seither unkontrolliert austretende Erdgas wurde von Geologen in der Hoffnung entzündet, es würde bald erlöschen. Aus dem rund 70 Meter breiten Einsturzkrater lodern die Flammen jedoch bis heute ununterbrochen und bieten besonders in der dunklen Wüstennacht ein eindrückliches Bild. Derweze ist ein absolutes Highlight auf jeder Turkmenistan-Rundreise.
  • Merv: Die historische Stätte zählte einst zu den bedeutendsten Handelszentren an der antiken Seidenstraße. Das heutige UNESCO-Weltkulturerbe zeigt riesige Ruinenfelder und mächtige Festungswälle mitten im Wüstensand.
  • Kugitang-Berge: Das abgelegene Gebirge im äußersten Osten des Landes birgt eine seltene geologische Besonderheit: Auf dem sogenannten „Dinosaurier-Plateau“ zeichnen sich hunderte versteinerte Spuren der Urzeit-Echsen direkt im Fels ab.

Turkmenistan: Reise in das rätselhafteste Land Zentralasiens 

Marmorbauten, die oft nur als leere Hüllen im Stadtbild stehen. Vergoldete Statuen des Präsidenten, die über menschenleere Plätze blicken. Mehrspurige, hell erleuchtete Boulevards, auf denen nur eine Handvoll weißer Autos unterwegs sind. Riesige Sportanlagen, die kaum genutzt werden. Und ein brennender Gaskrater mitten in der Wüste, der als „Tor zur Hölle“ bezeichnet wird. Turkmenistan gehört zweifellos zu den skurrilsten Reisezielen im Portfolio von DIAMIR Erlebnisreisen. Neugierig geworden?

Antike Seidenstraße und surreale Kontraste 

Geografisch an der antiken Seidenstraße gelegen, erstreckt sich das Land im Südwesten von Zentralasien. Während Nachbarländer wie Usbekistan für historische Oasenstädte stehen oder wie Kirgistan durch Hochgebirge geprägt sind, fällt Turkmenistan komplett aus dem Rahmen. Das Land zeigt die Seidenstraße in Reinkultur und setzt nicht auf postkartentaugliche Klassiker, sondern auf Kontraste. Es zählt mit nur wenigen Tausend Besuchern im Jahr zu den absoluten Nischenzielen weltweit.

Statt klassischer Sightseeing-Pfade prägen surreale Eindrücke das Reiserlebnis. Riesige Erdgas- und Ölvorkommen spülen zwar Milliarden ins Land, fließen jedoch fast ausnahmslos in Prestigeprojekte einer autoritären Diktatur. Der Präsident ist überall präsent, Grundrechte existieren praktisch nicht – Vergleiche mit Nordkorea liegen nahe.

Ein Reiseziel für echte Abenteurer 

Das Land hinterlässt oft mehr Fragen als Antworten, doch genau darin liegt der besondere Reiz. Eine geführte Turkmenistan-Rundreise ist nicht für jeden geeignet, sondern richtet sich gezielt an Weltenbummler, die das außergewöhnliche Abenteuer suchen. 

Unsere DIAMIR-Reiseexpertin Vera Simova bringt die Faszination dieses Landes auf den Punkt: 
„Man kommt nach Hause und ist neugieriger als zuvor. Man vergleicht das Erlebte mit Berichten im Netz und sucht nach Antworten. Turkmenistan lässt einen noch lange nicht los. Kaum ein anderes Land zwingt einen gedanklich so sehr dazu, noch einmal zurückzukehren.“

Unsere Turkmenistan Gruppenreisen

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Turkmenistans Facetten

Moschee mit goldener Kuppel und minarettartigen Türmen, umgeben von Wasser und Grünanlagen unter blauem Himmel.

Ashgabat: Die Marmorstadt

Die Hauptstadt Ashgabat wurde gebaut, um zu imponieren. Zahlreiche Prachtbauten aus weißem Marmor blenden im Sonnenlicht, dazwischen erstrecken sich stattliche Boulevards und glänzende Denkmäler. Doch die Metropole bietet kein klassisches Stadtleben und wirkt künstlich. Während die Einwohner fast ausschließlich im alten Teil der Stadt leben, bleiben die breiten Straßen des neuen Zentrums verwaist. 

In Ashgabat ist das alltägliche Leben von strengen Regeln geprägt. Das Fotografieren von Regierungsbauten ist kategorisch verboten, viele Internetdienste sind blockiert und in der Öffentlichkeit herrscht Rauchverbot. Gleichzeitig sorgt eine massive Polizeipräsenz an fast jeder Straßenecke für Disziplin.

Karakum-Wüste: Turkmenistans raues Hinterland

Über 80 Prozent der Landesfläche werden von der Karakum-Wüste eingenommen. Der Name bedeutet „Schwarzer Sand“. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von klassischen Sandwüsten wie der Sahara. Die Karakum ist eine karge, weite Stein- und Geröllwüste, unterbrochen von einfachen Siedlungen aus Lehmhäusern. Wer hier grüne Oasen sucht, findet stattdessen die raue Realität des Wüstenlebens. 

Gerade in diesem Hinterland zeigt sich das echte Turkmenistan. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in entlegenen Wüstendörfern, abseits der Prestigebauten der Hauptstadt. Die Begegnungen und der direkte Kontakt mit den Einheimischen in diesen abgelegenen Siedlungen gewähren einen Einblick in das traditionelle Leben mit seinen Gewerken wie dem Filzen der Keche-Teppiche und dem Ausbacken des frischen Fladenbrots im Lehmofen.

  • DIAMIR Erlebnisreisen bietet als einziger Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum eine große Durchquerung der Karakum-Wüste an. Statt die Wüste nur auf den asphaltierten Hauptstraßen zu tangieren, verläuft die Route quer durch das raue Hinterland – inklusive Übernachtungen im Camp mitten in der Weite.
Ein Camp in der Wüste Karakum in Turkmenistan mit mehreren blauen Zelten vor einem breiten, sandigen Terrain.
Die Ruine der Kyz Kala in Merw, Turkmenistan, erstrahlt im warmen Licht der Abenddämmerung.

Geschichte im Sand: Spuren antiker Hochkulturen

Der Wüstensand verbirgt archäologische Schätze von weltweiter Tragweite. Das UNESCO-Weltkulturerbe Merv war einst eine der weltweit größten Metropolen und ein zentrales Drehkreuz der Seidenstraße. Noch heute zeugen die gewaltigen Festungswälle von dieser Blütezeit. Ebenfalls zum UNESCO-Erbe gehört Nisa, die einst mächtige Festungsstadt des Partherreichs am Fuße des Kopet-Dag-Gebirges.

  • Ein besonderes Highlight mit DIAMIR Erlebnisreisen erwartet Sie in Gonur Depe, einer bronzezeitlichen Anlage tief in der Karakum-Wüste. Während Ihre Reiseleitung das Abendessen zubereitet, können Sie sich anders als in Ausgrabungsstätten üblich völlig frei durch das Gelände bewegen. Die Übernachtung erfolgt direkt vor Ort, abseits jeglicher touristischer Infrastruktur. Zudem besteht die seltene Gelegenheit, Archäologen direkt über die Schulter zu schauen – ein einmaliger Einblick in die Feldforschung.

Achal-Tekkiner: Turkmenistans Stolz auf vier Hufen

Die Achal-Tekkiner stammen ursprünglich aus Turkmenistan und zählen zu den ältesten und seltensten Pferderassen der Welt. Bekannt als „goldene Pferde“, zeichnen sie sich durch ihren schlanken Bau, ihre enorme Wüstenausdauer und den seidigen Fellglanz aus. Für die Kultur des Landes sind sie zutiefst identitätsstiftend und gelten als nationales Heiligtum. Im Gegensatz zu den Nachbarländern wie Kasachstan oder Kirgistan, in denen Pferdefleisch traditionell auf dem Speiseplan steht, ist der Verzehr in Turkmenistan verboten. Ein regulärer Export der Tiere ist ebenfalls untersagt. Ins Ausland gelangen Achal-Tekkiner fast ausschließlich als hochrangige Staatsgeschenke des Präsidenten. 

  • Exklusiv bei DIAMIR Erlebnisreisen ist der Besuch traditioneller Gestüte fest im Programm verankert. Reisegäste blicken hinter die Kulissen der Ställe und haben vor Ort die Möglichkeit, bei einem Ausritt oder einer Reitprobe die Faszination dieser Pferderasse selbst zu erleben.
Hellbraunes Pferd an blauer Führleine neben weißem Holzzaun vor Gebäuden, Region unbekannt.

4 Gründe für DIAMIR Erlebnisreisen

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Unser Serviceversprechen

Warum eine Turkmenistan-Reise mit DIAMIR Erlebnisreisen?

Turkmenistan ist kein gewöhnliches Reiseziel, sondern ein echtes Abenteuer. Unser Kollege Stefan Hilger reiste 2015 zum ersten Mal ein – unter erschwerten Bedingungen und als einziger Tourist. Mit viel Fingerspitzengefühl begann er, vor Ort Kontakte zu knüpfen. Aus diesem Pioniergeist ist mittlerweile eine fundierte Partnerschaft entstanden. Bis heute bekommt er Gänsehaut, wenn er von den Erlebnissen aus dieser Zeit vor Ort erzählt.

  • Exklusive Privilegien: Durch die lange Treue zu unserer Partneragentur genießen unsere Gruppen Sonderrechte – etwa eigene Sanitäranlagen an der abgeschiedenen Pilgerherberge in den Canyons oder den Zugang zum eigens aufgebauten Jurtenlager in Derweze. 
  • Echte Pionier-Routen: Wir bieten Erlebnisse, die kaum ein anderer Veranstalter im Programm hat, wie beispielsweise die Durchquerung der Karakum-Wüste oder der Besuch des abgelegenen Dinosaurier-Plateaus in den Kugitang-Bergen.
  • Expertise und verlässliche Begleitung: Alle Ansprechpartner aus dem Team waren selbst im Land. Wir klären vor der Abreise intensiv und ehrlich auf: Was erwartet Sie vor Ort? Welche Regeln gilt es zu beachten? Die Tour begleiten feste Reiseleiter, während wir bei kurzfristigen behördlichen Anpassungen gewohnt flexibel reagieren.
Jeepkarawane im Gebiet Yangisuw in Turkmenistan, mehrere Geländewagen auf einer Wüstenstraße.

Reiseberichte

Olaf Schau, 12.11.2019
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Dr. Ebba Käse, 28.10.2019
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Helga und Karl Georg Becker, 08.10.2019
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Helga und Karl-Georg Becker, 01.07.2019
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Stefan Hilger, 03.05.2019
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Frank Böttcher, 04.06.2018
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Frank Böttcher, 04.06.2018
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Frank Böttcher, 04.06.2018
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Stefan Hilger, 14.11.2017
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J. Zeller, 22.07.2014
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Gabriele und Jochen Hallof, 02.01.2014
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Praktische Informationen für Ihre Reise nach Turkmenistan

  • Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Tour abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter. 

Wie erfolgt die Anreise nach Turkmenistan?

Die Anreise nach Turkmenistan erfolgt in der Regel mit dem Flugzeug oder auf dem Landweg über ein Nachbarland.

  • Fluganreise: Die schnellste und komfortabelste Option sind Direktflüge mit der staatlichen Turkmenistan Airlines von Frankfurt am Main nach Ashgabat. Diese punktet mit angenehmen Flugzeiten, spiegelt jedoch auch den unberechenbaren Charakter des Landes wider. Flüge lassen sich oft erst sehr kurzfristig buchen, Flugpläne ändern sich sprunghaft und feste Sitzplatzreservierungen im Voraus gibt es nicht. Wer mehr Planungssicherheit sucht, nutzt die verlässliche Verbindung mit Turkish Airlines über Istanbul.
  • Einreise auf dem Landweg: Die Grenzübertritte erfolgen meist aus Usbekistan (z. B. über Dashoguz oder Farap). Landgrenzen sind ausschließlich an offiziellen Passkontrollpunkten geöffnet und erfordern eine genaue Abstimmung der Logistik vor Ort.
  • Einreise- und Visavoraussetzungen: Unabhängig von der gewählten Route ist eine Einreise nur mit einem gültigen Visum möglich. Dieses wird auf Basis eines offiziellen Einladungsschreibens (LOI) ausgestellt, das vorab über eine registrierte Agentur beantragt werden muss.

Wie lange dauert der Flug nach Turkmenistan?

Die Flugzeit von Deutschland nach Turkmenistan beträgt in der Regel 7 – 8 Stunden. Je nach Verbindung kann die tatsächliche Reisezeit jedoch länger sein. Auf diesem Flug legen Sie eine Strecke von etwa 3955 km zurück. 

Benötige ich ein Visum für die Einreise nach Turkmenistan?

Es wird ein Visum/eine elektronische Einreisegenehmigung benötigt.

Visaarten: Visum ( Botschaft, Konsulat ) Erläuterung: Das Visum kann bei der Botschaft oder den zuständigen Konsulaten beantragt werden. Dies ist in der Regel kostenpflichtig.

Bei der Erteilung des Visums bei der Visumsbehörde muss eine Einladung einer privaten oder öffentlichen Stelle in Turkmenistan vorliegen.

Durchschnittliche Bearbeitungszeit: individuell Die Visabeantragung wird individuell geprüft. Die Bearbeitungszeit kann daher bis zu mehrere Wochen betragen.

Visum bei Ankunft Erläuterung: Das Visum ist bei Ankunft vor Ort an offiziellen Grenzstellen erhältlich.

Das Visum bei Einreise wird nur erteilt, wenn Reisende eine Visumgenehmigung (Cakylyk - Invitation) vorlegen können, die durch den staatlichen Migrationsdienst Turkmenistans erteilt wurde. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob Sie eine Genehmigung erhalten.

Mitzuführende Dokumente:

  • Reisepass, mit mindestens einer freien Seite
  • Passfoto(s), biometrische Hinweis: Das turkmenische Visum gilt nicht automatisch für Grenz- oder Naturschutzgebiete. Reisen in diese Regionen müssen bereits im Visumverfahren angegeben und gegebenenfalls gesondert genehmigt werden. Die erforderlichen Genehmigungen werden in der Regel von einem Reisebüro beantragt.

Die Ein- und Ausreise über Iran und Usbekistan ist nur auf dem Landweg und mit gültigem Visum möglich. Es bestehen keine direkten Flugverbindungen. An den Grenzübergängen kann es zu langen Wartezeiten und Einschränkungen kommen.

Nach Kasachstan ist die Einreise per Flug mit Turkmenistan Airlines von/nach Almaty möglich. Auch hier ist ein Visum erforderlich. Auf dem Landweg kann es zu Problemen durch kurzfristige Grenzschließungen kommen.

Eine Ein- und Ausreise nach Aserbaidschan ist per Flug (z. B. mit Lufthansa von/nach Baku) sowie per Fähre über das Kaspische Meer möglich. Die Fährverbindung ist jedoch unregelmäßig und oft mit erheblichen Verzögerungen verbunden. Ein Visum ist in jedem Fall erforderlich.

Einreise auf dem Landweg: Bei der Einreise mit dem PKW muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein. Zudem ist zwingend ein Visum vorab erforderlich.

Soweit ein Visum benötigt wird, können Sie als deutscher, österreichischer oder schweizerischer Staatsbürger schon jetzt bei unseren empfohlenen Visadienstleistern nachlesen, was zur Visabeantragung notwendig ist: · Deutschland: www.visum.de/partner/diamir · Österreich: www.visum.at/diamir · Schweiz: www.cibtvisas.ch/diamir

Stand: 31.10.2025

  • Hinweis: Mit dem auf Sie angepassten Reiseangebot erhalten Sie von uns nochmals aktuelle und auf Ihre Nationalität abgestimmte Einreiseinformationen.

Wie viele Tage sollte man für eine Turkmenistan-Reise einplanen?

Für eine umfassende Rundreise durch Turkmenistan empfiehlt sich eine Reisedauer von etwa 10 bis 14 Tagen. In rund zwei Wochen lassen sich die Gegensätze des Landes entspannt und ohne Hektik erleben – von der futuristischen Marmormetropole Ashgabat über die weiten Landschaften der Karakum-Wüste bis hin zu historischen Stätten an der Seidenstraße. Wer lediglich die bekanntesten Highlights wie Ashgabat und den brennenden Gaskrater von Derweze (Darwaza) besichtigen möchte, kann dies bereits in einem kürzeren Aufenthalt von etwa drei Tagen umsetzen.

Wann ist die beste Reisezeit für Turkmenistan?

Die besten Monate für eine Reise nach Turkmenistan sind das Frühjahr von April bis Mitte Juni sowie der Herbst von September bis Anfang November. Während im Frühling die blühende Wüste ein besonderes Naturschauspiel bietet, herrschen auch im Herbst angenehm milde Temperaturen. Die extrem heißen Sommer (über 40 °C) sowie die sehr kalten Wintermonate sind für Überlandreisen und Wüstenetappen hingegen ungeeignet.

Wie ist das Klima in Turkmenistan?

In Turkmenistan herrscht allerorts kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. In den Sommermonaten schwanken die Temperaturen durchschnittlich zwischen 35 und 45 °C, in Extremfällen auf bis zu 50 °C. Durch die niedrige Luftfeuchtigkeit lassen sich aber auch sehr heiße Temperaturen noch gut ertragen. Im Winter sinkt das Thermometer auf bis zu -20 °C. Schnee gibt es in vielen Regionen nur selten. Sowohl im Tages- als auch Jahresverlauf gibt es große Temperaturunterschiede.

Ist Turkmenistan ein sicheres Reiseland?

Ja. Turkmenistan zählt zu den sichersten Reiseländern der Welt, da die Kriminalitätsrate ausgesprochen niedrig ist. Dennoch gelten vor Ort sehr strenge Vorschriften und Gesetze, die Reisenden oft nicht vertraut sind. Ein unbeabsichtigter Regelverstoß – wie beispielsweise das heimliche Rauchen an nicht dafür vorgesehenen Orten – kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. 

Um solche Situationen zu vermeiden, klären wir unsere Gäste bereits vor der Anreise umfassend über geltende Regeln auf. Während der Reise weist die lokale Reiseleitung stets auf spezifische Verbote hin. So gilt in Turkmenistan ein striktes Fotoverbot für staatliche Gebäude, Bahnhöfe, Züge, den Präsidentenpalast und andere strategisch wichtige Infrastrukturen. 

Zusätzlich gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Geld und wichtige Dokumente sollten sicher am Körper getragen, Wertsachen in der Unterkunft verwahrt und insbesondere der Reisepass jederzeit sorgfältig aufbewahrt werden, da dessen Verlust mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden ist.

Kann man Turkmenistan auf eigene Faust bereisen?

Nein. Individualreisen ohne Begleitung sind gesetzlich nicht gestattet. Für die Einreise wird zwingend ein offizielles Einladungsschreiben (Letter of Invitation / LOI) benötigt, das von einer registrierten Partneragentur vor Ort ausgestellt wird. Aus diesem Grund ist eine Reise nach Turkmenistan nur im Rahmen einer gebuchten Tour möglich. Zudem müssen Touristen immer von einem lokalen Guide der Partneragentur begleitet werden. Selbst mit dem LOI darf man außerhalb Ashgabats nicht allein unterwegs sein.

Kann man eine Turkmenistan-Reise mit anderen Ländern in Zentralasien kombinieren?

Ja. Turkmenistan lässt sich ideal mit den Nachbarländern entlang der antiken Seidenstraße verbinden. Auf den geführten Gruppen- und Privatreisen von DIAMIR Erlebnisreisen stehen verschiedene Kombinationen zur Auswahl:

Gibt es in Turkmenistan Zugang zum Internet?

Der Zugang zum Internet ist in Turkmenistan stark eingeschränkt, sehr langsam und zählt zu den am stärksten zensierten Netzwerken weltweit. WLAN ist hauptsächlich in größeren Hotels in Ashgabat verfügbar, während in den Wüstenregionen oft gar kein Empfang besteht. Die meisten gängigen sozialen Netzwerke, Messenger-Dienste wie WhatsApp sowie internationale Nachrichtenportale sind durchgehend blockiert. Alle wichtigen Dokumente, Kontakte und Karten sollten vor der Einreise offline auf den Mobilgeräten gespeichert werden.

Wie übernachten Reisegäste in Turkmenistan?

Die Unterkünfte in Turkmenistan sind so vielseitig und gegensätzlich wie das Land selbst – von modernem Hotelkomfort bis hin zu authentischen Nächten mitten in der Natur.

  • Städte und kleine Orte: In Ashgabat und größeren Städten übernachten DIAMIR-Reisegäste in guten, modernen Hotels. In kleineren Orten dienen überschaubare, staatlich geführte Gästehäuser und kleine Hotels als Unterkunft.
  • Wüste und Canyons: Während der Etappen durch die Karakum-Wüste und entlegene Canyon-Landschaften übernachten Sie in Zelten. Am Gaskrater von Derweze dienen einfache Jurten als provisorisches Lager für die Nacht.
  • Pilgerherberge: Ein besonderes, sehr authentisches Erlebnis bietet die Übernachtung in einer traditionellen Pilgerherberge. Hier schlafen Sie genauso wie einheimische Pilger auf Teppichen und Matratzen.
  • Nachtzug: Bei der Zugfahrt durch das Land wird die gewohnte Belegung von vier Personen pro Abteil auf zwei Gäste reduziert, um spürbar mehr Platz und Komfort zu bieten.

Welche Impfungen braucht man für Turkmenistan?

Für die direkte Einreise aus Deutschland werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Generell gilt die Empfehlung, sich gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Bei Langzeitaufenthalten und besonders beim Reisen durch ländliche Gebiete werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheiten (ACWY) empfohlen. Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen. 

Ist Turkmenistan Malariagebiet?

Nein, Turkmenistan ist kein Malariagebiet. Lediglich in den Grenzgebieten zu Afghanistan und Usbekistan besteht ein minimales Risiko. Der Rest des Landes gilt als malariafrei. 

Gibt es eine Zeitverschiebung in Turkmenistan?

Ja. Turkmenistan liegt in der Zeitzone Turkmenistan Time (TMT). Bei Ankunft im Land beträgt die Zeitverschiebung MEZ +4 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Turkmenistan dementsprechend 16 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Zeitverschiebung während der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde abnimmt.   

Was ist die offizielle Währung in Turkmenistan und wie kann ich bezahlen?

Die offizielle Landeswährung Turkmenistans ist der Turkmenische Manat (TMT). Gängiges Zahlungsmittel, auch bei Einheimischen, ist jedoch der US-Dollar. Üblicherweise wird fast alles bar bezahlt. Dabei werden fast nur US-Dollar akzeptiert. Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir US-Dollar in verschiedener Stückelung. Wichtig ist, dass die Banknoten mit neuerem Druckdatum versehen und in unbeschädigtem Zustand sind. 

Welche Steckdosen gibt es in Turkmenistan und benötige ich einen Adapter?

Die Netzspannung in Turkmenistan beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz. Im gesamten Land werden Stecker und Steckdosen des Typ B und F verwendet. Wir empfehlen, einen passenden Reiseadapter einzupacken. 

Welche Besonderheiten gilt es in Turkmenistan zu beachten?

  • Rauchen: Bitte rauchen Sie niemals auf öffentlichen Plätzen, sondern nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen, die es aber generell kaum gibt. Abends können Sie ungestört vor das Hotel gehen und in einer ruhigen Ecke rauchen. Möglicherweise wird man Sie bei der Einreise fragen, ob Sie Zigaretten dabeihaben. Es gibt kein Verbot, aber wundern Sie sich nicht, wenn man Sie danach fragt.
  • Alkohol: Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten.
  • Fotografie: Seien Sie auch beim Fotografieren vorsichtig. Die Ordnungshüter werden Sie genau im Blick haben und sehen, wohin Sie fokussieren. Ihre Reiseleitung wird Sie insgesamt auf die Situationen einstimmen. Auf Marktplätzen oder in der Öffentlichkeit an belebten Plätzen sollten Sie auch vorsichtig sein, wen Sie fotografieren. Fragen Sie bitte stets vorher. Insgesamt sind die Turkmenen, was Fotografie anbetrifft, sehr scheu. 

Lohnt sich der Besuch des Gaskraters von Derweze (Darwaza)?

Ja. Der brennende Gaskrater von Derweze („Tor zur Hölle“) ist nach wie vor ein eindrucksvolles und spektakuläres Erlebnis auf einer Turkmenistan-Reise. Vor allem in Kombination mit einer Übernachtung im nahegelegenen Jurtenlager mitten in der Karakum-Wüste.

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