Potala Palast, Tibet
Stupa und Kloster Guge in Tibet
Tibeter mit Gebetsmühle
Sonnenaufgang im Himalaya

Tibet Reisen

Eine Reise zum Dach der Welt

Warum sollten Sie nach Tibet reisen? 

  • Reise ins sagenumwobene Land des Dalai Lamas  
  • Himalaya: das höchste Gebirge der Erde  
  • Prunkvolle Klosterburgen in Gyantse und Shigatse 
  • Himmelzug: Fahrt auf der höchstgelegenen Bahnstrecke der Erde 
  • Uralte Hochkultur: eine völlig eigenständige buddhistisch-lamaistische Hochkultur durch die isolierte Lage des Landes

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Nicht verpassen: Die Top-Sehenswürdigkeiten in Tibet

  • Potala-Palast: Der riesige Palast liegt auf dem Berg „Mar-po-ri“, der sich 130 Meter über Lhasa erhebt. Das Wahrzeichen der Stadt diente dem Dalai Lama früher als Hauptverwaltungssitz. 
  • Jokhang-Tempel: Der in der Altstadt von Lhasa gelegene Tempel ist das bedeutendste Heiligtum Tibets. 
  • Kloster Sera: Im Innenhof des Klosters können Besucher Mönche in blutroten Gewändern beim Debattieren erleben. Das zum Gelukpa-Gelbmützen-Orden gehörende Kloster war früher in ganz Zentral- und Nordostasien als buddhistische Universität berühmt. 
  • Himalaya: Das höchste Gebirge der Erde liegt zum Teil in Tibet. Der 5120 Meter hohen Pang-La-Pass bietet eine großartige Aussicht auf die gewaltigen Berge mit dem berühmten Mount Everest.  
  • Yamdrok-See: Der See liegt auf einer Höhe von über 4400 Metern, zählt zu den heiligen Seen Tibets und punktet mit seinem türkisfarben schimmernden Wasser sowie der spektakulären Aussicht auf die Gipfel des Himalayas.  
  • Kloster Tashilhunpo: Das Kloster in Shigatse wurde 1447 vom ersten Dalai Lama errichtet und ist der historische Sitz des Panchen Lama. 

Abseits der Pfade: Tibet Geheimtipps

  • Kailash: Ein uralter Pilgerpfad führt rund um den von Legenden und Mythen umwobenen heiligen Berg.  
  • Kloster Shalu: Das Kloster beherbergt die ältesten heute noch erhaltenen Wandmalereien Tibets. 
  • Kamba La: Der Pass liegt auf 4640 Metern und bietet ein atemberaubendes Panorama über den tiefblauen Yamdrok-See bis hin zu den schneebedeckten Himalaya-Bergen. 
  • Manasarovar: Der höchstgelegene Süßwassersee der Welt verzaubert mit seinen traumhaft schönen Wasserfarben. 

Tibet Reise mit dem legendären Himmelszug 

Laut ratternd schiebt sich der legendäre Himmelszug durch die einsame Landschaft der tibetischen Hochebene. Riesige Herden von Schafen wandern auf der Suche nach Nahrung umher. In der Ferne ragen schneebedeckte Berge auf. Fast 2000 Kilometer lang ist die spektakuläre Bahnstrecke zwischen Lhasa und Xining. Ein Viertel der Strecke führt über Permafrostboden. Man mag sich kaum vorstellen, welche Mühen der Bau den Arbeitern bereitet haben muss. Die höchstgelegene Bahnstrecke der Erde überquert auf 5072 Metern den Tanggula-Pass. Die Aussicht ist atemberaubend! Eine Fahrt mit dem Himmelszug sollten Sie sich auf einer Rundreise durch Tibet nicht entgehen lassen. 

Die heilige Stadt Lhasa in Tibet 

Lhasa ist die Hauptstadt von Tibet, dem sagenumwobenen Land, das sich durch die geographische Lage in nahezu völliger Isolation vom restlichen Weltgeschehen entwickelte. Auch heute noch strahlt die heilige Stadt eine gewisse Mystik aus. Die freundliche Begrüßung „Tashi Delek!“ – „Glück und Frieden!“ schallt durch die Luft. Mönche in blutroten Kutten und weitgereiste Pilger laufen durch die Gassen. Über der Stadt thront der imposante Potala-Palast, in dem einst der Dalai Lama lebte und regierte. Im Jokhang-Tempel erleben Besucher jahrhundertealte Pilgertraditionen und die tief religiösen Rituale der Tibeter.  

Aktivurlaub in Tibet: Trekking um den Kailash 

Von hellblau über türkis- bis petrolfarben schimmert der heilige See Manasarovar in der Sonne. Dahinter ragt der majestätische Kailash auf, dessen Gipfel schneebedeckt ist. Der 6638 Meter hohe Berg ist das Ziel unserer Trekkingtour in Tibet. Ein jahrtausendealter Pilgerpfad (Kora) führt auf 52 Kilometern rund um den Kailash. Schwer bepackte Yaks ziehen langsam bergauf. Geröllfelder, steile Anstiege und vereiste Stellen gehören zu den Herausforderungen auf dem Pfad zur Erleuchtung durch die atemberaubende Landschaft Tibets. Am Dolma La-Pass heißen unzählige bunte, im Wind flatternde Gebetsfahnen die Wanderer Willkommen. Für die Tibeter symbolisiert die Überschreitung des Passes den Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt. Daher lassen sie persönliche Gegenstände an diesem besonderen Ort zurück. Die Wanderung um den heiligen Kailash ist ein einmaliges Erlebnis, das garantiert noch lange in Erinnerung bleibt. 

Unsere Tibet Gruppenreisen

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Tibetische Souveniers

Reiseberichte

Waltraud Ullmann-Schwinn, 26.11.2018

China (Tibet), Nepal: Ein umfangreiches Reiseprogramm mit vielen großen und kleinen Highlights

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Thorsten Wolf, 13.05.2016

Tibet – Es war eine Reise, die man nie vergisst

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Eberhard Vonhof, 20.11.2014

Tibet – Die Reise war großartig organisiert

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Praktische Informationen für Ihre Reise nach Tibet

  • Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Reise abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter. 

Wie lange dauert der Flug nach Tibet?

Die Flugzeit von Frankfurt nach Lhasa-Gonggar in Tibet beträgt in der Regel 9 Stunden. Je nach Verbindung und Transfer kann die tatsächliche Reisezeit jedoch länger sein. Auf diesem Flug legen Sie eine Strecke von etwa 6851 km zurück. 

Benötige ich ein Visum für die Einreise in nach Tibet?

Es wird kein Visum benötigt, solange die Reise nicht über 15 Tage hinausgeht. Ist eine Reisedauer von über 15 Tagen geplant, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung.

Die visumfreie Einreise für 15 Tage gilt voraussichtlich bis zum 30.11.2024.

Wichtiger Hinweis: Reisende, die ein Visum für China beantragen möchten, müssen zuvor persönlich bei der zuständigen Annahmestelle in Deutschland erscheinen und dort ihre Fingerabdrücke abgeben. Von dieser Regelung ausgenommen sind Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren sowie Personen, bei denen das Erfassen aller Fingerabdrücke nicht möglich ist und Inhaber von Diplomatenpässen. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visumbeantragung erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern dies mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell in das Land eingereist werden soll. Bis voraussichtlich zum 31.12.2024 ist das Verfahren zur Fingerabdruckerfassung für Touristenvisa ausgesetzt.

Hinweis: Von Antragstellern, deren Reisepässe nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, wird teilweise für den Visumantrag die Vorlage des vorherigen, abgelaufenen Reisepasses zusammen mit dem aktuellen Reisepass verlangt. Sollte der vorherige Pass eingezogen worden sein, ist eine unterschriebene Erklärung über den Zeitpunkt und den Ort des Verbleibs vorzulegen. Weiterhin ist in die Erklärung aufzunehmen, welche Länder in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht wurden sowie die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes. Wenn sich im Reisepass mehrere Einreisestempel von der Türkei befinden, kann es vorkommen, dass bei der Beantragung des Visums im Konsulat persönlich vorgesprochen werden muss.

Mitzuführende Dokumente:

  • Reisepass, mit mindestens zwei freien gegenüberliegenden Seiten
  • Weiter- oder Rückflugticket
  • Nachweis einer Unterkunft Einreise auf dem Seeweg: Deutsche, die mit einer Reisegruppe (mind. 2 Zugehörige) über Kreuzfahrthäfen in Shanghai einreisen, benötigen für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen kein Visum für bestimmte Gebiete Chinas. Die Reisegruppe muss von einer Reisegesellschaft, die in China registriert ist, organisiert sein.

Reisen nach Hongkong, Macau und Taiwan: Für die Einreise nach Hongkong, Macau und Taiwan brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Dabei ist zu beachten, das diese nach chinesischem Gesetz als "Ausland" gelten und das eine Einreise aus China visumtechnisch eine Ausreise darstellt. Eine Wiedereinreise ist daher nur möglich, wenn zuvor ein chinesisches Visum für zwei- bzw. mehrfach Einreise ausgestellt wurde. Hierauf ist bei entsprechender Reiseplanung schon bei der Beantragung eines Visums für die VR China zu achten.

Reisen nach Tibet: Grundsätzlich wird für Reisen in die Autonome Region Tibet eine Spezialgenehmigung ("Tibet Travel Permit") vom tibetischen Fremdenverkehrsamt benötigt. Diese kann ausschließlich für Reisegruppe (Mindestanzahl: 5 Personen) über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Das Reisebüro muss für die gesamte Reise den Transport und den Reiseführer stellen.

Reisen nach Hainan: Deutsche Staatsangehörige, die ausschließlich die Insel Hainan besuchen möchten, können dort für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen visumfrei einreisen. Voraussetzung ist allerdings, dass Reisende spätestens 48 Stunden vor Ankunft die Einreiseformalitäten über ein akkreditiertes Reisebüro in Hainan einleiten. Achtung: Ist eine Weiterreise in eine andere chinesische Provinz gewünscht, muss zuvor ein Visum beantragt werden.

Stand: 24.01.2024

  • Hinweis: Mit dem auf Sie angepassten Reiseangebot erhalten Sie von uns nochmals aktuelle und auf Ihre Nationalität abgestimmte Einreiseinformationen.

Welche Impfungen braucht man für Tibet?

Für die direkte Einreise aus Deutschland werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es gilt allerdings die Empfehlung, sich gegen Hepatitis A und Poliomyelitis impfen zu lassen. Bei Langzeitaufenthalten und besonders beim Reisen durch ländliche Gebiete werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. 

Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen. 

Wie ist das Klima in Tibet?

Das in Zentralasien gelegene Tibet wird von Hochlandklima mit starken Temperaturschwankungen und viel Sonnenschein bestimmt. Im Norden des Landes, dem tibetischen Plateau, liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei ca. 0 °C. Die Winter sind mit Temperaturen von bis zu –40°C sehr kalt. Im Sommer hingegen können an heißen Tagen Temperaturen von bis zu 35 °C erreicht werden. In den tiefer gelegenen Regionen im Süden Tibets herrscht ein vergleichsweise mildes Klima. Lhasa als Anlaufpunkt im Südosten Tibets erreicht im Sommer Temperaturen  von über 20 °C und in den Winter Monaten fallen die Temperaturen nur selten unter -10 °C. 

Wann ist die beste Reisezeit für Tibet?

Mit Ausnahme des Winters und der kurzen Regenzeit im Sommer eignet sich Tibet das ganze Jahr als Reiseziel. Als klimatisch günstig gelten die trocken und milden Monate September und Oktober. Wer mit den höheren Temperaturen kein Problem hat, für den sind auch der Mai und Juni gut geeignet. Im Juli und August fällt ein Großteil des jährlichen Niederschlags, weshalb wir von diesem Zeitraum zum Reisen abraten. Im November sinken die Temperaturen bereits wieder, bevor der recht kalte Winter zwischen Dezember und Februar einsetzt. 

Gibt es eine Zeitverschiebung in Tibet?

Ja. Tibet liegt in der Zeitzone China Standard Time (CST). Bei Ankunft im Land beträgt die Zeitverschiebung MEZ +7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tibet dementsprechend 19 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Zeitverschiebung während der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde abnimmt.   

Ist Tibet ein sicheres Reiseland?

Ja, mit DIAMIR reisen Sie sicher nach Tibet. Die Tibeter sind eher zurückhaltend, gelten jedoch als besonders höflich und zuvorkommend. Kriminalität und Gewalt sind in dem stark buddhistisch geprägten Land selten und eher eine Ausnahme. Nichtsdestotrotz empfehlen wir aber, auch in Tibet den üblichen Vorkehrungen nachzukommen, Geld am Körper zu tragen, Schmuck nicht zur Schau zu stellen, eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich zu führen und Wertgegenstände wenn möglich in der Unterkunft zu lassen. Darüber hinaus bitten wir Sie, während der gesamten Reise stets auf Ihren Pass zu achten, da der Verlust größere Probleme mit sich bringt. 

Was ist die offizielle Währung in Tibet und wie kann ich bezahlen?

In Tibet wird offiziell dieselbe Währung wie in der Volksrepublik China genutzt. Die Landeswährung trägt den Namen Renminbi/Chinesischer Yuan (CNY/ RMB). Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir Euro oder US-Dollar in verschiedener Stückelung. Wichtig ist, dass die Banknoten mit neuerem Druckdatum versehen und in unbeschädigtem Zustand sind. Wechselstuben befinden sich in der Regel an den Grenzstationen und in Hotels, wo zum offiziell festgelegten Kurs getauscht wird. Bitte beachten Sie, dass Sie beim Umtausch von Bargeld Ihren gültigen Reisepass vorlegen müssen. In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten mehr und mehr etabliert. Alternativ kann in den größeren Städten des Landes an Geldautomaten mit einer Kreditkarte (Visa, Eurocard/ Mastercard) oder einer europäischen EC-Karte Bargeld in der Landeswährung bezogen werden.    

  • Hinweis: Bei der Einreise über Simikot kann auf tibetischer Seite in Taklakot nur schwer getauscht werden. Wir empfehlen daher, bereits in Kathmandu einen Betrag von etwa 70 bis 90 € in Yuan zu tauschen. Darüber hinaus ist es ratsam, die erhaltene Quittung zu behalten. Nur so können Sie am Ende der Reise Renminbi wieder in Ihre Heimatwährung zurücktauschen.   

Welche Steckdosen gibt es in Tibet und benötige ich einen Adapter?

An den Steckdosen in China/ Tibet liegt 220 Volt (50 Hertz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden. 

Warum nennt man Tibet das Dach der Welt?

Mit einer durchschnittlichen Höhe von unglaublichen 4000 Metern über dem Meeresspiegel gilt Tibet als die höchstgelegene Region der Welt. Aus diesem Grund gilt Tibet als das “Dach der Welt”. Besonders deutlich wird das an der Grenze zu Nepal und Indien entlang des Himalaya-Gebirges. Hier liegen neben dem Mount Everest einige der höchsten Gipfel der Welt. 

Welche Besonderheiten gilt es in Tibet zu beachten?

  • Fotografieren und Filmen: Für digitale Fotografie kann man problemlos in Lhasa und Shigatse Speichereinheiten nachkaufen. Prinzipiell kann in Tibet uneingeschränkt fotografiert werden. Ausgenommen sind Flughäfen und militärische Anlagen, Militäroperationen sowie strategisch wichtige Bauwerke (Brücken!). 
    Innenaufnahmen in Klöstern müssen unter Umständen extra bezahlt werden. Im Potala-Palast und im Allerheiligsten des Jokhang sind Fotografieren und Filmen strengstens verboten. 
    Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotoverbote.
  • Unterkünfte: Generell sind die Unterkünfte entsprechend ihrer Lage sehr unterschiedlich. Genaue Auskünfte darüber stehen explizit im detaillierten Reiseverlauf jeder Tour. Die Hotels in China sind wie fast überall auf der Welt in fünf Kategorien unterteilt, jedoch sind die Sterne-Kategorien in Tibet meist nicht mit westlichen Maßstäben identisch. Generell gilt, dass in kleineren Ortschaften einfache Unterkünfte die Regel sind. Ganz egal, über welchen Luxus die Häuser verfügen – das wichtigste sind für uns bei DIAMIR stets Sauberkeit und Hygiene, die meist auch in einfachen Gästehäusern gewährleistet sind. Leider sind die Standards jedoch auch hier besonders in kleineren Orten längst nicht mit unseren Maßstäben identisch. Selbst Stromanschluss, Heizung, fließendes warmes und kaltes Wasser oder gar Duschen sind leider noch längst nicht überall vorhanden. Jedoch gibt es stets Toiletten und Waschgelegenheiten. Im Extremfall steht jedoch zum Waschen auch mal lediglich eine Schüssel mit Wasser zu Verfügung und für den Toilettengang lediglich ein Plumpsklo. In größeren Ortschaften sind die Hotels recht gut ausgestattet und bieten in der Regel auch Duschen und fließendes warmes und kaltes Wasser.
  • Küche: Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Reise auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl lokaler Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollten Sie mit Kosten von ca. US$ 2 – 20 rechnen. Bei den in unseren Reisen im Preis eingeschlossenen Mahlzeiten bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Speisen bestehende Verpflegung an. Sollten Sie jedoch unterwegs auch gern einmal eine Kleinigkeit essen wollen, so empfiehlt sich die Mitnahme entsprechenden Proviants (z.B. Schokolade oder Energieriegel) nach Ihrem persönlichen Geschmack.
  • Souvenirs: „Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände ebenso wie Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren werden auch von Fachleuten sehr geschätzt. Bitte beachten Sie beim Kauf von Souvenirs stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten. 
  • Verhaltensregeln: Wie überall auf der Welt ist es nicht zu vermeiden, dass Reisenden gelegentlich Unzulänglichkeiten begegnen oder Verhaltensfehler unterlaufen. Eine Grundregel dabei sollte jedoch lauten: Niemals wirklich laut werden oder gar die Fassung verlieren! Besondere Sensibilität und Zurückhaltung, auch wenn es in diesem Fall schwer fällt, ist sturen Beamten und Staatsangestellten der chinesischen Verwaltung und Armee gegenüber wichtig. Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen und farbenfrohen Feste wird in Tibet Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren. So gelten kurze (kniefreie) Hosen beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar und diese Regelung oft nicht mehr ganz so streng gehandhabt wird. 

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