Ein Elefant steht majestätisch vor grünen Bäumen und nutzt seinen Rüssel, um Blätter zu erreichen.
Pirschfahrt im Ruaha-Nationalpark
Baobab im Sonnenuntergang im Nyerere-Nationalpark
Ein großer Krokodil, das am Ufer einer ruhigen Wasserfläche liegt. Das Tier hat eine schuppenbedeckte Haut und ist teilweise im Wasser.

Reisebericht

Der Süden Tansanias – Unverfälschte Safarierlebnisse und zur Krönung eine paradiesische Privatinsel im Indischen Ozean

Yvonne Frommater, 13.12.2022

Am kleinen Terminal des Flughafens Dar es Salaam, von dem die Buschflieger in die abgelegenen Nationalparks im Süden starten, tropft es durch einige undichte Stellen des Wellblechdachs auf die Tischchen im Café. Es ist November, ab und zu gibt es Regenschauer, die Bäume neben der Rollbahn danken dies mit bunten Blüten. Höchstens 12 Passagiere passen in die Cessna, den Piloten kann man über die Schulter schauen, die beiden unterhalten sich laut lachend. Unsere internationale Gruppe von Reiseveranstaltern folgt der Einladung unserer Agentur in Tansania, die die erzwungene Pause der letzten Jahre für umfangreiche Erneuerungen genutzt hat. Unser erstes Ziel ist der Ruaha-Nationalpark, in dem überall die riesigen Baobabs mit ihren frischen grünen Blättern in der braunen Landschaft grüßen. In unserem Camp – Jongomero – fehlt es uns an nichts: ein Safarizelt mit der ganzen Ausstattung eines Luxushotels, dazu absolute Privatsphäre und eine Terrasse mit Blick auf den Flusslauf, über dem morgens beim ersten Kaffee die Sonne aufgeht. Der Höhepunkt im Ruaha-Nationalpark war sicher die Pirsch mit zwei bewaffneten Guides, bei der wir uns zu Fuß ins knochenübersäte Reich einer Löwin vorgewagt haben. Keine 5 Meter entfernt von uns lief sie durchs Gebüsch. Überhaupt machen die Menschen des Camps mit ihren Geschichten am Lagerfeuer, ihrem aufmerksamen und unaufdringlichen Service und ihrem herzerwärmenden Strahlen diese Tour zu einem absoluten Wohlfühlerlebnis. Mit dem Buschflieger landen wir nach zwei Nächten im tropisch-warmen, grünen Nyerere-Nationalpark, der lange als Selous bekannt war. Gewohnt fantastisch sind auch im Camp Siwandu die Gastgeber und die Safarizelte, die diesmal Panorama auf einen See voller Flusspferde bieten. Neben Pirschfahrten und Lagerfeuer erwarten uns ein Lunch auf einem Ponton zwischen Krokodilen und Flusspferden und eine Bootsfahrt mit stilvollem Sundowner auf dem Fluss. Ganz neu sind die atemberaubenden Beach-Villen auf der Privatinsel Fanjove, die alle Strandträume wahr werden lässt – Schnorcheln vor der Haustür, Spaziergänge im weichen Sand, Delfinbeobachtungen, sportliche Betätigung und unendliche Entspannung.

Fußpirsch im Ruaha-Nationalpark
Frau steht mit ausgebreiteten Armen am Strand, umgeben von Sand und Wasser.
Restaurant auf Fanjove Island
Ein majestätischer Baobab-Baum steht in der Savanne unter bewölktem Himmel.
Strand auf Fanjove Island
Strand auf Fanjove Island
Marine Safari auf Fanjove Island
Ponton-Lunch im Nyerere-Nationalpark
Sundowner im Ruaha-Nationalpark
Herzlicher Abschied vom Siwandu Camp
Eine Giraffe frisst von den Blättern eines Baumes in einer savannengleichen Landschaft.
Hippo-Pool im Ruaha-Nationalpark
Ein Propellerflugzeug landet auf einer unbefestigten Piste in der savannenartigen Landschaft mit Bergen im Hintergrund.
Ein Geländewagen steht am Ufer eines Gewässers, während ein Nilpferd im Wasser schwimmt. Trockenlandschaft im Hintergrund.
Auf Pirschfahrt
Leuchtturm-Restaurant auf Fanjove Island
Impalas im Camp Siwandu
Beach-Banda auf Fanjove Island
Luftansicht von kleinen Sand- und Felseninseln im klaren, blauen Wasser eines Ozeans.
Pirschfahrt im Ruaha-Nationalpark
Freudiger Empfang auf Fanjove Island
Ein Graureiher sitzt auf dem Rücken eines Flusspferds im Wasser, umgeben von grüner Vegetation.
Safarizelt im Ruaha-Nationalpark