Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Uganda, die Perle Afrikas – zu Besuch beim „Regenmacher“ und den Berggorillas

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Ein Traum wird für mich wahr: die Berggorillas in Uganda besuchen! Schon seit meiner ersten Afrikareise im Jahr 2008 ist dies einer meiner größten Wünsche. Aber „ohne Fleiß, kein Preis“ – denn da gibt es ja auch noch Berge.

Nach dem Kilimanjaro und Mount Kenya fehlt noch der höchste Punkt des Ruwenzori Gebirges auf meiner Liste. Der Margherita Peak ist mit seinen 5109 m die höchste Erhebung des Massivs und im Gegensatz zu den Bergen in Tansania und Kenia technisch anspruchsvoller. Dies musste ich auch unbedingt ausprobieren und schon am zweiten Tag wusste ich, warum das Massiv „Regenmacher“ genannt wird. Die Gummistiefel, die ich aus Deutschland mitgenommen habe, waren äußerst hilfreich. Damit konnten mir Sumpfland, Schlamm und Matsch nichts anhaben. Ein spektakuläres Trekking durch die wunderbare und mystische Landschaft führt den Bergsteiger bis zur Elena Hut hinauf.

Ab hier auf knapp 4550 m wird es technischer. Mit Steigeisen und Klettergurt im Gepäck geht es über zwei Schnee- und Eisfelder in der Seilschaft bis zum Sattel zwischen Alexandria und Margherita Peak. Dahinter beginnt schon die Demokratische Republik Kongo. Die letzten 40-50 Höhenmeter ging es gesichert an Fixseilen bis zum Gipfel hinauf. Eine ordentliche Herausforderung, aber belohnt wurden die Anstrengungen durch einen traumhaften Ausblick auf die sogenannten Mondberge.

Wieder zurück in warmen Gefilden standen der Kibale-Forest-Nationalpark mit den quirligen Schimpansen, der Queen-Elizabeth-Nationalpark mit seiner spannenden Tierwelt und den baumkletternden Löwen sowie das einzigartige Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark auf dem Programm. Letzteres war einfach unbeschreiblich. Die Berggorillas in Ihrem natürlichen Lebensraum für die erlaubte Stunde zu besuchen ist der krönende Abschluss einer mit „Wundern“ angefüllten, einmalig schönen Reise.

Euer Uwe Jeremiasch, Team Ostafrika
u.jeremiasch@diamir.de

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