Uganda

Ruwenzori-Gebirge individuell erleben

Trekkingtour

Ihr Reisespezialist

Unser Kollege Uwe am Kilimanjaro

Uwe Jeremiasch

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 2090 EUR
Dauer 11 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode UGAALP

Kaum ein Gebirge wirkt so unzugänglich wie die sogenannten „Mondberge“ im äußersten Westen Ugandas an der Grenze zum Kongo. Das niederschlagsreiche Wetter in dieser abgelegenen Gegend lässt nur für wenige Wochen im Jahr Wanderungen zu.

Faszination Mondberge

In die Ruwenzoris zieht es daher weit gereiste, erfahrene Bergfreunde, um hier die Herausforderung zu suchen. Echte Trekkingfans mit Abenteuergeist und alpiner Bergsteigererfahrung werden für ihre Mühen belohnt und auch für Hobby-Botaniker ist dieses zentralafrikanische Gebirge ein wahres Paradies. Die Tour beginnt im feucht-tropischen Klima des Regenwaldes am Fuße des Gebirges und setzt sich fort in Bambus- und Bergnebelwäldern, Hochmooren mit Flechten, Moosen und den bizarr aussehenden Riesensenezien. Es gilt an den meisten Tagen, unter großer Anstrengung sumpfig-morastiges, schwierig zu laufendes Terrain auf teilweise ausgebauten Wegen zu bewältigen. Doch diese märchenhafte, fantasievolle Welt aus Moospolstern, von knorrigen Bäumen hängenden Bartflechten, zwischen Orchideen und Lobelien flatternden Schmetterlingen, verwunschenen kleinen Bächen und Teichen verzaubert Sie wie „Alice im Wunderland“ und entschädigt für alle Strapazen!

Auf dem Gipfel Margherita Peak (5109 m)

In der Gipfelregion des Mount-Stanley-Massivs angekommen, erklimmen Sie mit Steigeisen und Eispickel die letzten Höhenmeter bis zum Margherita Peak (5109 m). Besonders ambitionierte Gipfelstürmer können sich auch noch den Edward Peak (4843 m) auf dem Mount-Baker-Massiv vornehmen. Dieses Trekking ist einfach ein unvergleichliches Erlebnis!

Höhepunkte

  • Trekking am Äquator auf Afrikas dritthöchsten Berg bis auf 5109 m Höhe
  • Anspruchsvolles Bergtrekking für erfahrene Abenteurer
  • Mystische Vegetation wie im Märchenwald: Flechten, Riesensenezien und Lobelien
  • 2 Gipfelbesteigungen möglich: Margherita Peak (5109 m) und Edward Peak (4843 m)
  • Optionale Verlängerungen: Gorilla-Tracking, Safari und/oder Strandurlaub auf Sansibar

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.01.2021 31.03.2022 ab 2090 EUR Start täglich möglich, Preis bei 4 Personen Anfragen
01.01.2021 31.03.2022 ab 2460 EUR Start täglich möglich, Preis bei 2 Personen Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 690 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Ankunft in Entebbe

    Individuelle Anreise nach Entebbe, dem „grünen“ Vorort von Kampala auf einer Halbinsel im Victoria-See. Abholung und Transfer zur Unterkunft. Sie haben Gelegenheit, Geld zu wechseln und kleine Einkäufe zu erledigen. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für einen optionalen Besuch des Botanischen Gartens. Übernachtung im Airport Guest House.

  • 2. Tag: Fahrt nach Kasese 1×F

    Nach dem Frühstück werden in einem Informationsgespräch letzte Fragen zur Bergtour geklärt. Anschließend begeben Sie sich auf die Fahrt (ca. 8h) durch Ugandas grüne Hügellandschaft, vorbei an leuchtend grünen Teeplantagen bis nach Kasese im Westen des Landes. Übernachtung im Hotel Margherita am Fuße des Ruwenzori-Gebirges.

  • 3. Tag: Kasese – Nyabitaba-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

    Fahrt nach Nyakalengija (1615 m), ca. 25 km nordwestlich von Kasese, wo die Bergtour beginnt. Hier treffen Sie die Träger und den Bergführer. Der Weg ist anfangs moderat, bis man an den Mubuku-Fluss kommt. Danach steigt der Pfad bergan und man erreicht bei ca. 2500 m den Bergrücken, auf dem sich die Hütte befindet. Übernachtung in der Nyabitaba-Hütte. (Gehzeit ca. 4-5h, 1040 m↑).

  • 4. Tag: John-Matte-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

    Nach kurzem Abstieg und dem Passieren einer Hängebrücke erreichen Sie den Bergnebelwald. Die Bäume sind mit dickem Moos überzogen, der Weg führt über zahlreiche Wurzeln, Holzstege und sumpfiges Gelände. Gummistiefel sind von Vorteil. Ab einer Höhe von ca. 3200 m sehen Sie die ersten Lobelien. Übernachtung in der John-Matte-Hütte (3480 m). (Gehzeit ca. 6h, 830 m↑).

  • 5. Tag: Bujuku-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

    Abstieg zum Bujuku-Fluss und durch Erikawald zum Bigo-Sumpf. Heute sind Gummistiefel auf jeden Fall notwendig, da es immer wieder durch sehr morastiges Gelände geht. Nach Überquerung des Bujuku-Flusses geht es erneut bergan. Bald sieht man das Stanley-Massiv mit der Margherita-Spitze. Übernachtung in der Bujuku-Hütte (3970 m) inmitten eines Lobelienfeldes. (Gehzeit ca. 5-6h, 490 m↑).

  • 6. Tag: Elena-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

    Aufstieg zur Elena-Hütte (4541 m). Sie steigen bis vor den Scott-Elliot-Pass auf 4100 m auf, haben vorher noch eine Metallleiter zu überwinden und nehmen dann die steile Route über eine Felsrinne nach oben. Übernachtung in der Elena-Hütte – hier kann es sehr kalt werden. (Gehzeit ca. 4h, 570 m↑).

  • 7. Tag: Gipfelaufstieg zur Margherita-Spitze 1×(F/M (LB)/A)

    Am frühen Morgen beginnt der Gipfelsturm auf den Gletscher des Stanley-Massives. Hierfür sind Steigeisen erforderlich. Der Weg führt über schnee- und eisbedeckte Hänge und kürzere Felspassagen. Aufgrund der (geringen) Spaltengefahr ist ein Gehen in Seilschaften erforderlich. Bei ca. 4850 m zweigen Sie zur Margherita-Spitze ab. Eine Eisenleiter und Fixseile erleichtern das Hinaufklettern an einer nahezu senkrechten Felswand (Schwierigkeitsgrad II-III). Schließlich stehen Sie auf dem höchsten Punkt der Ruwenzoris mit Blick bis in den Kongo. Für den Abstieg (mit Pause in der Elena-Hütte) ist Konzentration erforderlich. Übernachtung in der Kitandara-Hütte auf 4023 m. (Gehzeit ca. 11-12h, 570 m↑, 1100 m↓). (F/M/A)

  • 8. Tag: Reservetag oder Mt. Baker 1×(F/M (LB)/A)

    Der heutige Ruhetag (Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch im Falle von Schlechtwetter) bietet sich für einen Ausflug um den Kitandara-See an. Besonders motivierte Gipfelstürmer können auch den 4843 m hohen Mt. Baker (Edward-Spitze) besteigen. Der Auf- und Abstieg ist sehr beschwerlich, führt teilweise über sehr ausgesetzte Geröllfelder und dauert ca. 8-9 h. Übernachtung wie am Vortag.

  • 9. Tag: Guy-Yeoman-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

    Der Abstieg führt vorbei am Mt. Baker. Der Weg ist sumpfig und geht danach in steile Felspassagen und schmale Pfade über. Das letzte Wegstück führt durch einen Bach. Übernachtung in der herrlich gelegenen Guy-Yeoman-Hütte auf 3450 m. (Gehzeit ca. 6h, 250 m↑, 830 m↓).

  • 10. Tag: Fahrt nach Kasese 1×(F/M (LB))

    Der Abstieg führt Sie weiter durch dichten Bambuswald und via Nyabitaba-Hütte bis nach Nyakalengija. Unterwegs können Sie bei genauem Hinsehen immer wieder kleine Chamäleons entdecken. Rückfahrt nach Kasese zum Hotel. Übernachtung im Hotel Margherita. (Gehzeit ca. 7-8h, 1840 m↓).

  • 11. Tag: Rückfahrt nach Entebbe – Abreise 1×F

    Sie fahren zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise nach Entebbe und lassen die erlebnisreichen Trekkingtage Revue passieren.

Enthaltene Leistungen ab/an Kasese

  • Englisch sprechende Reiseleitung
  • Bergführer, Koch und Trägermannschaft
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Bergrettungsgebühr
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.19)
  • 7 Ü: Hütte im MBZ
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 10×F, 8×M (LB), 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); optionale Ausflüge; Leihgebühren vor Ort für Ausrüstung wie Steigeisen, Eispickel und Seil; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Trekking am Äquator auf Afrikas dritthöchsten Berg bis auf 5109 m Höhe
  • Anspruchsvolles Bergtrekking für erfahrene Abenteurer
  • Mystische Vegetation wie im Märchenwald: Flechten, Riesensenezien und Lobelien
  • 2 Gipfelbesteigungen möglich: Margherita Peak (5109 m) und Edward Peak (4843 m)
  • Optionale Verlängerungen: Gorilla-Tracking, Safari und/oder Strandurlaub auf Sansibar

Hinweise

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht. In den Ruwenzoris sind sehr gute Kondition, Trekkingerfahrung, Trittsicherheit und Höhenverträglichkeit erforderlich. Sicheres Gehen in Schnee und Eis sowie gute Kenntnisse im Umgang mit Seil, Eispickel und Steigeisen sind Voraussetzung für die Teilnahme am Gipfelaufstieg.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte

Uganda

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet ohne wesentliche Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt
Für Geimpfte: Vollständiger Impf-Nachweis + Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Seit dem 01.Oktober 2020 ist die Einreise in die „Perle Afrikas“ wieder möglich! Der internationale Flughafen Kampala-Entebbe ist seit dem 1. Oktober 2020 für Passagierflüge wieder geöffnet. Alle Grenzübergänge zu den Nachbarländern wurden für den Personenverkehr wieder geöffnet. Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden bei Einreise sein darf. Abreisende Gäste müssen vor der Ausreise aus Uganda nochmal einen negativen Covid-Test nachweisen, der ebenfalls nicht älter als 72 Stunden sein darf. Die Tests können am Lancet Laboratories oder dem Uganda Virus Research Institute Entebbe durchgeführt werden. Das Ergebnis dauert ca. 24h und wird per Email zugesendet. Hier finden Sie alle Informationen zum Ablauf des Tests: https://medipalhospital.com/  

Deutsche müssen vor der Rückreise nach Deutschland folgendes beachten: Vor der Rückreise muss in Uganda ein negativer Test durchgeführt werden: entweder ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden bei Einreise in Deutschland sein darf. Alternativ wird auch ein Impf- oder Genesenen-Nachweis akzeptiert.
Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung muss bei Reisen aus Uganda nach Deutschland neben der bestehenden Anmelde- und Testpflicht die Quarantänepflicht berücksichtigen.Die häusliche Quarantäne kann ab dem 1. Tag vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis oder ein Genesenen- oder Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Unsere Vorortagenturen haben bereits konkrete Hygienekonzepte erarbeitet. Wir setzen alles daran, um in Zukunft sicheres Reisen unter hygienischen Bedingungen, wie Sie sie inzwischen schon kennen, zu ermöglichen. Das lässt sich bei unseren Reisen gut umsetzen, ohne den Charakter der Reise zum Nachteil zu verändern. Wir sind für Sie und Ihre Sicherheit verantwortlich und werden Sie keinem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen. In unseren kleinen Gruppen in der Regel mit maximal 7 Gästen ist ausreichend Abstand garantiert und unsere Partner vor Ort sind geschult sowie auf die neuen Umstände vorbereitet.

Sobald das Reisen in Uganda wieder möglich ist, ist insbesondere in den bekannten Nationalparks wie Bwindi- oder Queen Elizabeth-Nationalpark mit einer starken Auslastung der Kapazitäten zu rechnen. Eine frühzeitige Buchung für 2021/22 wird daher dringend empfohlen! Haben Sie bereits Permits für Primaten-Trackings bei uns gebucht, können diese bis Ende 2022 umgebucht werden. Somit wird Ihnen die einmalige Gelegenheit, die faszinierenden Schimpansen und Berggorillas hautnah zu erleben, nicht verloren gehen.   

Der Tourismus bietet dem Land einen Großteil seiner Einnahmen und bedeutet auch Naturschutz, denn Tourismus schützt die unvergleichliche Artenvielfalt vor Wilderei! Wenn Sie das mit uns erhalten und erleben möchten, heißen wir Sie herzlich auf unseren Safarireisen willkommen!