Baku – Blick vom Shirvanshahs-Palast
Brennendes Gas in den Schlammvulkanen von Gobustan
Blick von NachitschewanQala auf die neue Heydar-Moschee und rechts Noah Mausoleum
Reiseleiter Jamal

Feuer des Kaukasus

Zwischen fulminanter Moderne und ländlicher Idylle – ausführliche Rundreise mit einem Hauch von Orient

Highlights

  • Glitzer und Moderne in Baku
  • Feuer in Absheron, Schlammvulkane in Qobustan
  • Bergdörfer Khinalig und Laza
  • Malerisches Scheki – Stippvisite im Ostkaukasus
  • Schwäbisch Helenendorf und Gandscha im Westen
  • Festungen, Türme und der Ararat in Nachitschewan

Fakten

Darum geht´s:

Aserbaidschan komplettiert bei DIAMIR neben Georgien und Armenien nun die erfolgreiche Trilogie im Südkaukasus. In unserer Rundreise erleben Sie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und entdecken zudem noch die selten besuchte Exklave Nachitschewan.

Zwei Wochen Aserbaidschan und Nachitschewan

Außergewöhnliche Naturphänomene, unterschiedlichste Kulturen und aufgeschlossene Menschen erwarten Sie in einer der wildesten und abenteuerlichsten Regionen am Rande Europas. Unserer großen Liebe und Verbundenheit zum Kaukasus setzen wir noch eins oben drauf und entführen Sie auf eine noch nie dagewesene Natur- und Kulturreise zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass Sie bei Familien zu Besuch sind und so das Leben sowie die vielfältigen Traditionen hautnah kennenlernen.

Verwunschene Gärten am Berg Noah

Autonome Republik, Mikronation, Enklave oder Exklave? Das klingt nach Abenteuer – und das ist es auch! Abgetrennt vom Mutterland Aserbaidschan und damit schon nicht ganz so einfach zu erreichen, führen die Einheimischen ein nahezu autarkes Selbstversorgerleben. Doch dieser kleine Garten Eden ist etwas ganz Besonderes. Gelegen zu Füßen des biblischen Ararat wird diesem kleinen Landstrich eine ganz spezielle Aura verliehen. Gehören Sie zu der handverlesenen Anzahl an Touristen die wie einst Noah hier landen dürfen.

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Kornelia Schau
Kornelia Schau
Reiseberatung Zentral- und Vorderasien
Ein Wochenende zuhause? Elbtalkoller! Drei Stunden drinnen (bzw. Hausputz) bei Sonnenschein? Verschwendete Zeit! Mich zieht es einfach immer hinaus in die Natur! Unser Familienurlaub führt daher meistens gen Ost- oder Südeuropa in die Mittelgebirge, ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf Ski. In der Heimat findet man mich mit... Mehr

10 Bewertungen

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Das sagen unsere Kunden

Frau Dr. Sigrid Horn

Nakhchivan war wunderschön, Emil hat sich gut um uns gekümmert, eine Zugfahrt fand jedoch nicht statt. Abendessen in Quba: ca. 100 m links v. Hotel findet sich das Restaurant Xan, wo wir abends ausgezeichnet verköstigt wurden. Sehr gut essen kann man in Baku in der alten Karawanserei, das Personal war…

Blick von Nachitschewan City zum Ararat

Das Besondere an dieser Reise

  • Viertägiger Aufenthalt in der Exklave Nachitschewan
  • Aserbaidschan intensiv von Gandscha bis Kaspisee
Heute buchen und 3% Frühbucherrabatt auf die Reisetermine ab dem 17.05.2025 erhalten!
Status Termin Bis Preis Details Informationen

Termine 2024

31.08.24 – 14.09.24 2470 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
14.09.24 – 28.09.24 2470 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
28.09.24 – 12.10.24 2470 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
12.10.24 – 26.10.24 2370 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung

Termine 2025

17.05.25 – 31.05.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
31.05.25 – 14.06.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
  • Einzelzimmerzuschlag sparen: ½ Doppelzimmer ♀ buchbar
30.08.25 – 13.09.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
13.09.25 – 27.09.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
27.09.25 – 11.10.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung
11.10.25 – 25.10.25 2670 EUR EZZ: 420 EUR
Deutsch-englisch sprechende Reiseleitung

Zusatzkosten

  • Rail & Fly 1. Klasse: 150 EUR (ab 01.11.2024: 170 EUR)
  • Rail & Fly 2. Klasse: 80 EUR (ab 01.11.2024: 90 EUR)
  • Anderer Abflugort ab/an D/A/CH: ab 150 EUR

Diese Momente nur für Sie?

Diese Reise ist ab 2640 EUR zzgl. Flug auch als DIAMIR-Privatreise buchbar. Täglich ab 2 Personen, zwischen Anfang Mai und Ende Oktober, englisch sprechende Reiseleitung

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Reiseverlauf

1. Tag

Flug nach Aserbaidschan

Panoramablick auf Baku - die Hauptstadt von Aserbaidschan am Ufer des Kaspischen Meeres

Flug nach Baku. Willkommen in der schillernden Metropole am Kaspischen Meer. Nach Ankunft am Nachmittag oder Abend, Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel. Anschließend erste Stippvisite in der Stadt: Baku by night! Übernachtung im Hotel.

2. Tag

Besichtigung von Baku

Blick auf Baku am Kaspischen Meer

Die pulsierende Hauptstadt Baku, seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe, erwartet Sie! Zunächst verschaffen Sie sich von der Aussichtsterrasse des Upland-Parks einen Überblick auf die Bucht. Der Besuch des staatlichen Geschichtsmuseum ebnet Ihnen weitergehend den Einstieg in die Geschichte der ehemaligen Sowjetrepublik. Freuen Sie sich am Nachmittag auf die Altstadt „Itscheri Schecher“ mit dem beschaulichen Palast der Khane von Schirwan, den Jungfrauenturm, den engen Gassen und der Philharmonie. Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

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3. Tag

Die Halbinsel Absheron

Der Feuertempel von Baku

Heute fahren Sie hinaus auf die Halbinsel Absheron. Bewundern Sie dort den flammenden Berg – Yanardag, wo Erdgas an die Oberfläche tritt und seit vielen Jahren lodert. Das Feuer von Absheron lockte einst zahlreiche Feueranbeter und Hindupilger an, welche dann im 18. Jahrhundert den Feuertempel Ateshgah errichteten. Besuchen Sie später das Freilichtmuseum „Gala“, das die Lebensbedingungen und die Kultur der Halbinsel Absheron im Zeitraum zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert beschreibt. Gala ist eine der ältesten Siedlungen in Absheron, die auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurückgeht. Von den Mauern der mittelalterlichen Festung Ramana haben Sie zudem einen besonderen Blick zu einem so typischen Ölfeld Aserbaidschans. Rückkehr nach Baku. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, 80 km).

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4. Tag

In den Norden Aserbaidschans

Berglandschaft im Norden Aserbaidschans bei Quba im Dorf Khinaluq

Fahrt entlang der Küste Richtung Guba. Der Norden des Landes ist reich an Wäldern, Wasserfällen und Bergdörfern. Unterwegs machen Sie einen lohnenden Abstecher in die vielfarbigen Berge von Khizi. Angekommen in Guba, besichtigen Sie das Hammam von Tschuchur (14. Jh.), das Badehaus, das einst der Kaukasus-Reisende Alexander Dumas besuchte und in seinen Memoiren „Impressionen aus Kaukasien“ beschrieb. Berühmtheit erlangte der Ort außerdem durch seine handgewebten Teppiche. Ein Blick hinter die Kulissen bringt Ihnen die Kunst näher. Weiter geht es hinauf in den Berge des Kaukaus zum Dorf Khinalig, das auf ca. 2200 m liegt. Erkunden Sie das Dorf, die Bräuche und den Lebensstil der Einheimischen, die hier seit über 2000 Jahren leben. Am Abend Rückkehr nach Guba. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 280 km).

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5. Tag

Über Gusar zurück nach Baku

Schild des Dorfes Laza im Kaukasusgebirge

In der Region um Gusar besichtigen Sie das Dörfchen Laza, eingebettet in faszinierender Landschaft in 1600 m Höhe. Zwischen den Hochplateaus Shahdag und Gizilkaya liegt es malerisch im Gusar-Flusstal. Ungefähr 30 Häuser schmücken das Dorf, welches von der Volksgruppe der Lesgier bewohnt wird. Die Lesgier sind eines der indigenen Völker des Kaukasus und siedelte historisch in Süd-Dagestan und Nord-Aserbaidschan. Eine kleine auflockernde Wanderung (ca. 1h) führt zu zwei spektakulären Zwillingswasserfällen. Am Abend erreichen Sie wieder Baku. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 270 km).

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6. Tag

Modernes Baku

Das Teppichmuseum in Baku

Zurück in der Hauptstadt besuchen Sie zunächst den Yashil Basar. Hier finden Sie fast alles: von Früchten und Beeren, über Gewürze und frisch gebackenem Brot bis hin zu Honig, Käse und Süßigkeiten. Auch in Sachen futuristischer Baukunst hat Baku einiges zu bieten. Die britisch-irakische Architektin Zaha Hadid hat eines der spektakulärsten Gebäude der Welt geschaffen – das Kulturzentrum ist zu einem architektonischen Wahrzeichen des modernen Baku geworden. Auch das nationale Teppichmuseum ist ein architektonisches Meisterwerk. Im inneren des überdimensionalen Teppichs befindet sich die größte Sammlung heimischer Erzeugnisse. Ein Spaziergang am Nachmittag an der Hafenpromenade rundet diesen Erholungstag ab. Freizeit. Übernachtung wie am Vortag.

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7. Tag

Wunderbares Sheki – den Ostkaukasus erleben

Lahij - ein Dorf mit handwerklichen Traditionen

Heute geht es beizeiten los, denn bis Sheki im Nordwesten sind es ca. 340 km. Und es gibt unterwegs einiges zu besichtigen. Auf dem Weg besuchen Sie nahe dem Dorf Maraza das Diribaba-Mausoleum aus dem 15. Jahrhundert, welches teilweise in einen riesigen Felsen hineingebaut wurde. In Shamakhi halten Sie für einen kurzen Besuch in der alten und jetzt neuen Juma-Moschee. Sie zählt zu den ersten Moscheen im Kaukasus überhaupt, wurde vor wenigen Jahren rundum saniert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Bevor Sie Sheki erreichen, besuchen Sie eine alte albanische Kirche im Dorf Nij, der christlichen Gemeinde der Udiner, die ihre Sprache und Traditionen über Jahrhunderte bewahrt haben. Anschließend lernen Sie die jüdische Gemeinde in der Region Oghuz kennen. Nun ist es nicht mehr weit nach Sheki. Die Stadt im Norden des Landes gilt als eine der schönsten Städte Aserbaidschans. Kulturelle Schätze, jahrhundertealtes Kunsthandwerk, Festivals und Musik sind hier zuhause! Und das mitten in den Bergen. Hier bleiben Sie für drei Nächte. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 340 km).

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8. Tag

Sheki – Juwel in den Bergen

Palast der Sheki Khans

In der wohl altertümlichsten Stadt Aserbaidschans besichtigen Sie zunächst den Palast des Khans von Sheki (UNESCO Weltkulturerbe) mit seinen detailverliebten, kunstvoll verzierten Zimmern und der einmalig schönen Fensterglaskunst und die Karawanserei. Beim Spaziergang entlang der Kunsthandwerkermeile spüren Sie den Hauch der alten Seidenstraße. Nicht zuletzt laden zahlreiche Souvenirläden zum Stöbern und Feilschen ein. Etwas oberhalb der Stadt besuchen Sie das Bergdorf Kish mit seinem antiken Tempel, der als „Mutter der Kirchen“ bezeichnet wird. Übernachtung wie am Vortag.

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9. Tag

Gakh, Ilisu und Lekit

Ruinen aus dem 16. Jahrhundert in Ilisu

Abfahrt in den Norden in die Region Gakh. Die alte Kirche Kurmuk thront majestätisch hoch oben auf einer Klippe. Heute leben in Gakh ethnische Minderheiten, wie Ingiloy und Tsakhur, von denen die meisten Christen sind. Erkunden Sie das Dörfchen Ilisu und genießen Sie die Aussicht von der Festung Sumukh mit seinem dreistöckige Verteidigungsturm aus dem 17. Jahrhundert. Die berühmte Ulu-Brücke aus dem 18. Jahrhundert werden Sie ebenso besichtigen. Im Dorf Lekit erwarten Sie die Ruinen des alten albanischen Tempelkomplexes „Sieben Kirchen“. Rückfahrt nach Sheki. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 3h, 200 km, Gehzeit ca. 1h, 4 km).

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10. Tag

Von Sheki nach Gandscha

Schah-Abbas-Moschee in Gandscha

Die Reise führt Sie weiter nach Westaserbaidschan in die Stadt Goygol, das ehemalige Helenendorf, welches 1819 von schwäbischen Siedlern gegründet wurde. Noch immer ist in der Stadt die deutsche Architektur erhalten, wie die 1854 erbaute lutherische Kathedrale, die heute als Heimatmuseum dient, und zahlreiche Wohnhäuser. Der Besuch des Hauses von Viktor Klein (verstorben 2007), dem letzten deutschen Nachfahren, rundet diese Besichtigung ab. Nun geht es in die drittgrößte Stadt des Landes, nach Gandscha. Sie besichtigen den Hauptplatz, die Shah Abbas-Moschee, das Chokek-Hamam, das Javad-Khan-Mausoleum und die Alexander-Newski-Kirche. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 145 km).

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11. Tag

Über Qobustan zurück in die Hauptstadt

Brennendes Gas in den Schlammvulkanen von Qobustan

Heute heißt es Abschied nehmen von den Provinzen. Es geht zurück in die Hauptstadt. Vor den Toren der Stadt Gandscha besuchen Sie noch das Nizami Ganjavi Mausoleum, dem großen aserbaidschanischen Dichter aus dem 12. Jahrhundert. Dann wartet als Höhepunkt des Tages noch Qobustan auf Sie. Keine Reise nach Aserbaidschan ohne Qobustan. Erkunden Sie die Schlammvulkane, das einzigartige Naturphänomen des Landes. Fast die Hälfte aller Schlammvulkane auf unserem Planeten befinden sich in Aserbaidschan.
Aber nicht nur das macht Qobustan aus. Das Naturreservat gleicht einem archäologischen Freilichtmuseum (UNESCO-Kulturerbe). In diesem Gebiet gibt es mehr als 4000 Petroglyphen, Felsmalereien aus der Jungsteinzeit, die zeigen, wie die alte Bevölkerung in Schilfbooten reist, Männer Antilopen und wilde Stiere jagen, rituelle Tänze und vieles mehr. Genießen Sie noch den Ausblick auf das Kaspische Meer bevor Sie zurückfahren. Gegen Abend erreichen Sie schließlich Baku. Übernachtung im bekannten Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 360 km).

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12. Tag

Wo bitte liegt Nachitschewan?

Festung in Nachitschewan

Flug nach Nachitschewan am Morgen. Abholung vom Flughafen. Nach dem Check-in und einer kurzen Erholung erkunden Sie die gleichnamige Hauptstadt der Autonomen Republik Nachitschewan. Dieses kleine Land liegt abgetrennt von Aserbaidschan, zwischen dem Iran, der Türkei und Armenien. Sie besuchen einen der wichtigsten Orte auf dem Territorium – das Grab des Propheten Noah. Dieser ist der Bibel nach hier mit der Arche am Berg Ararat gelandet. In der Übersetzung bedeutet Nachitschewan soviel wie Ort der Landung. Die nahegelegene Festung „Nachitschewan-Qala“ ist ebenso sehenswert. Bei klarer Sicht kann von vielen Aussichtspunkten in Nachitschewan der Ararat erspäht werden. Noch am Vormittag erfolgt die Besichtigung des Momina-Khatun-Mausoleums aus dem 12.Jh. Dieses Grabmal gilt als ein großartiges Denkmal der nationalen und als Perle der östlichen Architektur generell. Besichtigung des Hauses des Khans: Dieses im östlichen Baustil des 18. und 19. Jahrhunderts errichtete Haus diente dem Herrscher von Nachitschewan, Rahim Khan, als Wohnsitz. Von der prächtigen Parkanlage mit seinen unzähligen Rosen bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Stadt, in die Arazebene und zum Ararat. Besichtigung des Yusif Ibn Kuseyir-Grabes, welches eine hohe Ingenieurskunst aufweist. Das Grabmal von Yusif Kuseyir oglu ist das einzige Monument unter den turmförmigen Gräbern Aserbaidschans, bei dem die pyramidenförmige Abdeckung in den letzten 800 Jahren unzerstört geblieben ist. Am Nachmittag geht es raus aus der Stadt gen Norden ins historische Dorf Garabaghlar zu den Ruinen einer alten Stadtanlage, die einst Tausende Häuser und unglaubliche 70 Moscheen hatte. Sie fahren zurück nach Duzdag, eine der ältesten Salzminen der Welt. Bereits am Eingang der Anlage können Sie den Salzduft ausmachen. Für die Behandlung von Atemwegskrankheiten hat sich dieser Ort einen Namen gemacht. Übernachtung im Hotel.

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13. Tag

Beinahe Iran – die himmlischen Gärten von Culfa und Ordubad

Nahe des Alanja Castles mit Blick zum Schlangenberg

Heute fahren Sie auf einer landschaftlich tollen Strecke nach Culfa. Auf iranischer Seite der Grenzstadt befindet sich das namensgleiche Jolfa. Anschließend setzen Sie die herrliche Fahrt direkt an der aserbaidschanisch-iranischen Grenze fort. Ordubad ist für seine blühenden Gärten und seinen Reichtum an Früchten bekannt. Vor allem Granatäpfel, Melonen und besonders schmackhafte Aprikosen wachsen hier. Von Ordubad geht der Blick auch unweigerlich auf die schneebedeckten Gipfel des Iran. Sie besichtigen Ordubad und haben hier auch Mittagspause. Am Nachmittag fahren Sie zurück, legen aber einen Stopp bei den Geothermalquellen von Daridagh ein. Ein weiterer Abstecher führt nach Gulistan. Das dortige Mausoleum befindet sich genau an der Grenze. Die letzte Besichtigung des Tages gilt der Ashuba-Khaf-Höhle. Angeblich entstammt hier die Legende von den Sieben Schläfern. In ihr wird beschrieben, wie sieben junge Männer auf der Flucht vor einer Glaubensverfolgung Schutz in einer Höhle suchten und dort, von Gott behütet, in einen mehrere Jahrhunderte andauernden Schlaf verfielen. Rückfahrt nach Nachitschewan City. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 3-4h, 180 km).

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14. Tag

Festung Alinja und Batabad

Luftaufnahme von Schloss Alinja

Sie fahren heute an einen besonderen Platz nach Alinja Gala – dem Machu Picchu Aserbaidschans und des Kaukasus. Wie die geheimnisvolle Stadt der Inka liegt die aserbaidschanische Festung Alinja an einem Berghang und erhebt sich stufenförmig nach oben. Sie ist eine der stärksten Verteidigungsanlagen des 12. Jahrhunderts. Während des Angriffs des Eroberers Timur auf Nachitschewan in den Jahren 1386-1399 diente die Festung als Hauptquartier und Schatzkammer der regierenden Atabayler-Dynastie. Auch nach 14 Jahren Belagerung gelang es Timurs Armee nicht die Festung einzunehmen. Anschließend besichtigen Sie den architektonischen Komplex Khanegah. Dieser Komplex befindet sich im nordöstlichen Teil des Dorfes Khanagah im Bezirk Culfa. Der Komplex besteht aus einem Grabmal, einer Moschee und anderen Gebäuden (12. Jahrhundert). Am Nachmittag fahren Sie nach Batabat zu einem nahezu unbewohnten Plateau in der Region Shahbuz. Eine wunderschöne Landschaft mit Wäldern und Bergen sowie Seen mit schwimmenden Inseln und Quellen mit eiskaltem, klarem Wasser erwartet Sie – Kontrastprogramm! Im Vergleich zu anderen Landesteilen ist es dort stets recht kühl. Rückkehr nach Nachitschewan. Wenn noch Zeit bleibt, Besichtigung des Geschichts- und des Teppichmuseums. Abschiedsessen. (Fahrzeit ca. 2-3h, 140 km).

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15. Tag

Rückreise nach Deutschland

Der heilige Berg Ararat

Mit dem Gefühl einer der wenigen Touristen von Nachitschewan zu sein, treten Sie heute die Heimreise an. Transfer zum Flughafen und Rückflug via Istanbul.

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Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Baku und zurück von Nachitschewan mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class (nach Verfügbarkeit; Flugzuschlag möglich)
  • Inlandsflug Baku – Nachitschewan in Economy Class
  • 1.-12.Tag Deutsch sprechende Reiseleitung
  • 12.-15. Tag Englisch sprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • alle Eintritte laut Programm
  • 1 Flasche Mineralwasser pro Tag/Person
  • 14 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 2×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • E-Visum für Aserbaidschan (24 US$)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Reisen verursacht CO2
Wir kompensieren es!

Diese Reise verursacht einen CO2-Fußabdruck von 2405 kg. Gemeinsam mit unseren Freunden von Wilderness International kompensieren wir bereits 50 % dieser Emissionen durch aktiven Wildnisschutz in Kanada und Peru. Sind Sie dabei?

So funktioniert´s!

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Einreise Aserbaidschan (inklusive Nachitschewan)
Für Aserbaidschan (inklusive Nachitschewan) benötigen Sie ein elektronisches Visum. Dieses können Sie unter Republik Aserbaidschan Offizielles Elektronisches Visum-Portal (evisa.gov.az) problemlos beantragen.

Reiseleitung
Bitte beachten Sie, dass Sie während der 4 Tage in Nachitschewan durch eine Englisch sprechende Reiseleitung betreut werden. Am Anfang in Aserbaidschan werden Sie von einer Deutsch sprechenden Reiseleitung betreut.

Anforderungen

Für diese Reise sind normale körperliche Voraussetzungen erforderlich, um einfache Spaziergänge und kleine Wanderungen zu meistern. Sie müssen sich auf warmes Klima und wenige längere Fahrtstrecken einstellen. Flexibilität und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sind Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

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Dauer 15 Tage / 4–12 Teilnehmer
Zur Reise

Die Bilder zeigen eine Auswahl zur Verfügung stehender Zimmerkategorien. Ihre gebuchte Kategorie kann abweichend sein.

Schwierigkeit: leicht

Leichte Touren ohne besondere körperliche Anstrengung, die allenfalls bei Tagesausflügen auftreten. Etappen zu Fuß sind nicht länger als 3 Stunden. Lange Transfers bilden die Ausnahme und klimatische Extreme sind nicht zu erwarten. Touren für Einsteiger. Keine Vorbereitung oder Anforderungen notwendig.