„Fortim de Santo António“, Ilha de Moçambique
Fischerboote am Strand von Vilankulo
Familie auf dem Weg zum Markt
Inselberge bei Sussundenga, Manica-Provinz

Musa M'Biki

Anspruchsvolle Entdeckerreise von Maputo über den Gorongosa NP und den Sambesi zur Ilha de Moçambique

Highlights

  • Afrikanische Metropolen: kosmopolitisches Maputo und nostalgisches Beira
  • Meereswelten: Ozeansafari vor Tofo und Bootstour mit Schnorcheln im Bazaruto-Archipel
  • Wildlife Conservation zum Anfassen: Pirschfahrten und Lab-Tour im Gorongosa NP
  • Ilha de Moçambique (UNESCO): Historische Erkundung und Dhau-Tour zur Ilha de Goa & Sete Paus
  • Bucht von Inhambane, Sambesi-Tiefland und Inselberge Nampulas

Fakten

  • Reiseart: Gruppenreise
  • Dauer: 18 Tage
  • Teilnehmer: 6–8
  • Reiseleitung: deutsch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: MOCSON
  • ab 5990 EUR inkl. Flug

Darum geht´s:

Diese exklusive Entdeckerreise von Süd- nach Nordmosambik verbindet Abenteuer in herausragenden afrikanischen Landschaften, faszinierende Kulturgeschichte und luso-afrikanisches Flair an paradiesischen Tropenstränden. Die Reise beginnt in der kosmopolitischen Hauptstadt Maputo und verläuft in einem Wechselspiel zwischen Küste und Hinterland zum ehemaligen Handelszentrum und heutigen UNESCO-Weltkulturerbe Ilha de Moçambique.

Inhambane, Bazaruto-Archipel und Gorongosa NP

Der Weg führt zunächst zu den weiten Kokoshainen, verschlafenen Lagunen und unberührten Sandstränden der Provinz Inhambane. In Tofo können Sie mit Meeresriesen auf Tuchfühlung gehen und im Bazaruto-Archipel durch azurblaue See und bunte Korallenriffe schnorcheln. Danach geht es nach Zentralmosambik, wo geisterhafter Morgennebel über den Wäldern liegt und Sie der Gorongosa-Nationalpark mit seiner einzigartigen ökologischen Vielfalt beeindruckt.

Sambesi, Quelimane und Ilha de Moçambique

Nach der Überquerung des mächtigen Sambesi erreichen Sie Nordmosambik und lassen sich von der spektakulären Granithügel-Landschaft des mosambikanischen Planaltos in den Bann ziehen. Den Höhepunkt findet die Reise auf der einmalig stimmungsreichen Ilha de Moçambique mit ihren jahrhundertealten Fortalezas. Gönnen Sie sich eine Mussiro-Gesichtsmaske, verlieren Sie sich im Taumel der Eindrücke und erleben Sie Mosambik wie es wirklich ist: wechselhaft, bunt und extrem vielfältig!

Sie haben Fragen?

Ich helfe Ihnen gern weiter. Rufen Sie mich an.

Susann van de Heuvel
Susann van de Heuvel
Verkauf & Beratung Südliches Afrika
Ich habe zwei Herzen – eines in Südafrika und eines in Deutschland. Zwölf Jahre lang konnte ich dieses ganz besondere Gefühl genießen, wenn ich meinen täglichen Aufgaben nachging: das Gefühl, dass es dort einfach schön ist, auch wenn man mal einen schlechten Tag hat. Die Sonne, die wunderbare Natur, bunte... Mehr

7 Bewertungen

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Tufo-Tänzerinnen in Mafalala, Maputo

Das Besondere an dieser Reise

  • Spannende Spurensuche einer wechselhaften Siedlungs-, Handels- und Kolonialgeschichte
Status Termin Bis Preis Details Informationen

Termine 2024

07.11.24 – 24.11.24 5990 EUR EZZ: 940 EUR
Deutsch sprechende Reiseleitung

Zusatzkosten

  • Rail & Fly 1. Klasse: 150 EUR (ab 01.11.2024: 170 EUR)
  • Rail & Fly 2. Klasse: 80 EUR (ab 01.11.2024: 90 EUR)
  • Anderer Abflugort ab/an D/A/CH: ab 150 EUR

Reiseverlauf

1. Tag

Anreise

Blick auf die Skyline von Maputo

Am späten Abend fliegen Sie von Frankfurt nach Maputo.

2. Tag

Ankunft in Maputo

Statue von Samora Machel im Herzen von Maputo

In der Mittagszeit landen Sie in Maputo und können sich vom lebensfrohen luso-afrikanischen Flair der mosambikanischen Hauptstadt gefangen nehmen lassen. Angekommen und erfrischt, erkunden Sie mit Ihrem DIAMIR-Reiseleiter die Baixa, das historische Zentrum und geschäftige Herz Maputos. Wandeln Sie unter dem schattigen Blätterdach des Botanischen Gartens und gönnen Sie sich einen Cafezinho im alten Cafe Continental! An der Fortaleza, auf dem Mercado Central und am Hauptbahnhof spüren Sie den Lauf der Geschichte und erfahren, wie sich Maputo von einem kolonialen Handelsposten im Land der Fumos zu einer modernen afrikanischen Metropole entwickelt hat. Am Abend kehren Sie im Künstlertreff Núcleo de Arte ein und können Ihr erstes kaltes 2M-Bier genießen. Übernachtung im Gästehaus.

3. Tag

Maputo: Mafalala

Kinder in Mafalala, Maputo

Der Morgen beginnt mit einer Tour durch Mafalala, einem der historischsten und sinnbildlichsten Bairros von Maputo. Mafala ist ein Ort der viele bedeutende mosambikanische Schriftsteller und Politiker geprägt hat und auch Sie berühren wird. Sie tauchen ein in die Geschichte des Unabhängigkeitskampfes und erleben die Lebenswirklichkeit und multikulturelle Vielfalt abseits der großen Avenidas. Nach dem Mittag fahren Sie zum Stadtstrand Costa do Sol, wo sich die Maputense zusammenfinden, um mit Freunden und Familie die Meeresbrise zu genießen. Dort können Sie es den Leuten gleich tun, entspannen und das bunte Wochenend-Treiben von Krabbensammlern, Verliebten und badenden Kindern beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

1×F
4. Tag

Land der guten Leute: Inhambane – Tofo

Fliegende Händler in Inharrime, Inhambane-Provinz

Früh am Morgen beginnt Ihre erste Reiseetappe Richtung Norden. Die Strecke führt zunächst durch das fruchtbare Nkomati- und Limpopo-Schwemmland nach Xai Xai, der Hauptstadt der Gaza-Provinz. Gegen Mittag kommen Sie in das „Land der guten Leute“, wie schon Vasco da Gama die Region Inhambane genannt haben soll. Die ausgedehnten Palmenhaine entlang der Küste, das azurblaue Wasser der Poelela-Lagune sowie Kleinstädte wie Inharrime, in denen Piri-Piri, Kokosöl und Wildhonig feilgeboten werden, machen die Fahrt kurzweilig. Früh entdeckt, aber zunächst wenig beachtet, errichteten die Portugiesen eine kleine Handelsgarnison in Inhambane. Während zunächst Güter wie Elfenbein bedeutend waren, sollten dann bis spät ins 19. Jahrhundert Sklaven an Orte wie La Réunion verschifft werden. Am Nachmittag erkunden Sie bei einem Spaziergang die Stadt, bevor Sie das Strandidyll Tofo erreichen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7-8h, 500 km).

5. Tag

Reich der Meeresriesen: Ozeansafari vor Tofo – Alltag der Tonga

Sonnenuntergang am Praia do Tofo, Inhambane

Der Morgen beginnt mit einer Ozeansafari, einem Schnorchelabenteuer auf offener See. Der Star der Meeresfauna vor Tofo ist mit Sicherheit der größte Fisch der Welt – der neugierige, bis zu 12 m lange, planktonfressende Walhai. Mit etwas Glück gelingt Ihnen die Sichtung der sanften Riesen und vielleicht auch der restlichen „Tofo Big 5“ – Mantarochen, Meeresschildkröte, Delfin und Buckelwal. Von Juni bis Oktober nutzen Buckelwale die warmen Gewässer vor der Küste als Kinderstube und Sie haben beste Chancen, die anmutigen Riesen beim Springen und Flossenschlagen zu beobachten. Am Nachmittag geht es dann auf Community Tour ins Umland und Sie bekommen hautnahe Eindrücke vom Leben der lokalen Tonga-Bevölkerung. Erleben Sie den Alltag zwischen Land und Meer, stampfen Sie Maniokblätter und probieren Sie süßen Palmwein (Surra) und andere Köstlichkeiten des Landes. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag

Vilankulo – Chibuene

Traditionelle Dhau vor der Bazaruto-Insel, Vilankulo

Heute setzen Sie Ihre abwechslungsreiche Fahrt durch die Provinz Inhambane fort. Weitläufige Mango-, Cashew- und Kokoshaine und idyllische Dörfer prägen das Landschaftsbild und werden später von trockener Vegetation mit unzähligen Affenbrotbäumen abgelöst. Am Nachmittag erreichen Sie Vilankulo und haben Zeit das beschauliche Zentrum der Kleinstadt mit seinem Mercado Central zu erkunden. Nur wenige Kilometer südlich von Vilankulo liegt Ihre Lodge an einem einsamen Strandabschnitt. Dort angekommen, können Sie den Blick auf die vorgelagerten Bazaruto-Inseln genießen und bei einem Strandspaziergang die Gedanken schweifen lassen. Nur unweit Ihrer Unterkunft befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte von Chibuene. Heute ist hier kaum noch etwas zu sehen, doch gefundene Missanga (Glasperlen) und andere Artefakte belegen, dass hier bereits vor 1000 Jahren Handelsrouten vom Indik zu innerafrikanischen Reichen im Hochland von Simbabwe führten. Übernachtung in der Lodge. (Fahrzeit ca. 5-6h, 330 km).

7. Tag

Bootstour im Bazaruto NP: Schnorcheln vor Santa Carolina und Riesendünen von Bazaruto

Auf Santa Carolina im Bazaruto-Archipel

Der Bazaruto-Archipel ist eine atemberaubende Inselwelt mit kristallklarem Wasser, einsamen Stränden, Korallenriffen und Seegraswiesen, die unzähligen Rifffischen und maritimen Säugern, wie Delfinen und Dugongs, einen Lebensraum bieten. Auf einer ganztägigen Exkursion erkunden Sie den Archipel. Eine Bootsfahrt (motorisiert) von ca. 1,5h führt Sie zunächst zur Ilha de Santa Carolina oder Paradise Island. Mit seinen bunten Korallen, tropischen Fischen und Meeresschildkröten ist Santa Carolina ein Schnorchel-Top-Spot und auf der Insel selbst lädt ein verfallenes koloniales Art-déco-Hotels ein, sich in fernen Zeiten zu verlieren. Frisch gestärkt nach einem ausgiebigen Inselpicknick, geht es dann weiter nach Ponta Dundo an der Südspitze der Hauptinsel Bazaruto. Dort können Sie die gewaltigen Sanddünen erklimmen und den Blick über das vogelreiche innere Marschland der Insel schweifen lassen. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Vilankulo zurück. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag

Rio Save – Beira

Junges Paar an der Strandpromenade von Beira

Sehr früh am Morgen beginnt ein langer, holpriger Fahrtag nach Zentralmosambik. Sie überqueren den Rio Save und Rio Buzi und können entlang des Weges die traditionelle Lebensweise der lokalen Ndau-Bevölkerung etwas näher kennenlernen. Ihr heutiges Tagesziel ist Beira, die zweitgrößte Stadt Mosambiks. Zahlreiche mosambikanische Exportgüter, wie Steinkohle, Tropenhölzer, Garnelen oder Baumwolle, gehen aus Beiras Hafen in alle Welt. Im Handel mit Rohstoffen liegt auch der Ursprung der Stadt. Der Spekulant J. C. Paiva de Andrada bekam Ende des 19. Jahrhunderts Konzessionen in der Manica-Region zugesprochen und errichtete daraufhin ein Depot an der Mündung des Rio Pungoé. Aus diesem sollte innerhalb weniger Jahrzehnte eine bedeutende Handelsmetropole hervorgehen. Am Nachmittag können Sie am Sehen-und-gesehen-werden von Estoril teilhaben. Der Stadtstrand Beiras liegt nur einen Steinwurf von unserem Hotel entfernt. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h, 480 km).

9. Tag

Beira – Safari im Gorongosa-Nationalpark

Elefanten im Gorongosa-Nationalpark

Bei einem Morgenspaziergang durch das Zentrum Beiras, mit der Praça do Município, dem ehemaligen Grande Hotel und den charmant-morbiden Gründerzeitbauten, tauchen Sie noch ein wenig in die Stadtgeschichte ein. Danach fahren Sie weiter zum Gorongosa-Nationalpark, der von Biologen als einer der ökologisch vielfältigsten und artenreichsten Nationalparks der Welt angesehen wird. Das Cheringoma-Plateau als letzter Ausläufer des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, der Urema-See und seine Schwemmebenen, die Gras- und Miombosavannen sowie die weiten Fieberbaum- und Ilalapalmenwälder bieten Lebensraum für eine ungeheure Vielzahl von Tierarten. Anbetracht der jüngeren Vergangenheit wirkt diese Diversität wie ein Wunder. In den Bürgerkriegsjahren wurden die Tierbestände des Parks durch Jagd und Verminung stark reduziert, konnten jedoch durch hohen wissenschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Einsatz neu aufgebaut werden. Bei Ihrer Pirschfahrt am Nachmittag können Sie erleben was passiert, wenn man der Natur Raum gibt, um sich neu zu entfalten. Übernachtung in der Lodge. (Fahrzeit ca. 3h, 140 km).

10. Tag

Gorongosa NP: Safaris und Edward O. Wilson Biodiversity Lab

Rappenantilopen im Gorongosa-Nationalpark

Heute lernen Sie die Naturräume und Tierwelt des Gorongosa-Ökosystems umfassend kennen. Mit dem Sonnenaufgang fahren Sie in den Busch hinaus und erleben die unvergessliche Morgenstimmung im Park. Ein Weckkonzert von Vogelgezwitscher begleitet Sie und die ersten Sonnenstrahlen sind ein Traum für Fotografen. In den Schwemmebenen stehen große Wasserböcke im schwindenden Nebel und riesige Paviangruppen verlassen die Sicherheit der Bäume, um in der Savanne auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Guide versucht die Elefanten zu finden, die sich nachts Schneisen durchs Gehölz geschlagen haben und mit etwas Glück begegnen Sie Löwen, die von der nächtlichen Jagd heimkehren und sich nun einen geeigneten Ruheplatz suchen. Nach der Safari genießen Sie Ihr Frühstück bevor Sie im Edward O. Wilson Biodiversity Laboratory lernen was wissenschaftlicher Naturschutz bedeutet und Sie am Nachmittag zu einer weiteren erlebnisreichen Pirschfahrt aufbrechen. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag

Vila de Sena – Caia

Sonnenaufgang über dem Sambesi

Der Morgen beginnt mit einer langen Fahrt durch eine spärlich besiedelte Waldgegend und es ist Abenteuergeist gefragt. Am Mittag erreichen Sie Caia im Sambesi-Tiefland, eine Region die wie keine andere für 500 Jahre koloniale Einflussnahme in Mosambik steht. Entlang des Sambesi verlief eine frühe muslimische Handelsroute mit innerafrikanischen Reichen und ab 1570 begannen die Portugiesen in Sena eine Garnison mit Faktorei und Flusshafen zu errichten, um den lukrativen Elfenbein- und Goldhandel zu kontrollieren. Dem Handel folgte die gewaltsame Zeit der königlichen Lehen (Prazos) und noch heute erinnert man sich an das menschliche Leid auf den Zuckerplantagen. Eine besondere Attraktion bietet die Dona Ana Brücke in Sena. Die 3,6 km lange, spätkoloniale Stahlkonstruktion über den Sambesi war 1934 die längste Eisenbahnbrücke der Welt. Übernachtung in der Lodge. (Fahrzeit ca. 8-9h, 440 km).

1×F
12. Tag

Quelimane – Praia de Zalala

Frische Kokosnüsse

Mit Quelimane, der feuchtheißen, küstennahen Hauptstadt der Zambézia-Provinz, befinden Sie sich bereits im Norden des Landes. Den Sambesi hinter sich gelassen, kommen Sie durch eine sehr fruchtbare Gegend, in der sich bevölkerungsreiche Reihendörfer und Ackerflächen mit einer ursprünglichen Vegetation von Tieflandwäldern abwechseln. Quelimane selbst liegt am Rio dos Bons Sinais (Qua Qua), der früher eine schiffbare Verbindung zum Sambesi bot und den Ort zu einem bedeutenden arabischen und portugiesischen Handelsposten und Zentrum des Sklavenhandels machte. Später gewann der Ort für Missionare und Entdeckungsreisende an Bedeutung. Nicht zuletzt David Livingston brach von hier zu seiner Sambesi-Expedition ins Innere des Kontinents auf. Übernachtung in der Lodge. (Fahrzeit ca. 4h, 240 km).

13. Tag

Mocuba – Nampula

Granithügel in Nordmosambik

Der Tag beginnt früh und heute ist der Weg das Ziel. Die entdeckungsreiche und reizvolle Fahrt durch die Zambézia- und Nampula-Provinz führt entlang malerischer Spitz- und Kegelberge, kleiner Miombo-Waldflecken und bäuerlicher Streusiedlungen. Cashew-, Tabak- und Baumwollanbau bilden für die Menschen der Region eine wichtige Einkommensquelle und Sie werden diverse Male halten, um sich mit Bauern zu unterhalten und mehr über den ländlichen Alltag zu erfahren. Am späten Nachmittag erreichen Sie Nampula, die drittgrößte Stadt des Landes und das geschäftige Wirtschaftszentrum Nordmosambiks. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7-8h, 540 km).

14. Tag

Geschichte(n) der Ilha de Moçambique

"Fortim de Santo António", Ilha de Moçambique

Nach einem Morgenspaziergang in Nampula brechen Sie zur alten Festungsstadt Ilha de Moçambique auf, die dem Land seinen heutigen Namen gab und seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Bereits im 9. Jahrhundert haben muslimische Händler eine Handelssiedlung auf der Koralleninsel in der Bucht von Mossuril errichtet, um vom lukrativen Goldhandel mit dem Hinterland zu profitieren. Im Jahr 1498 erreichte Vasco da Gama das Eiland. Innerhalb von zehn Jahren sollten die Portugiesen ihre Herrschaft über die Insel etablieren und sie zum bedeutendsten Hafen südlich von Mombasa und zur wichtigsten Raststation auf dem Seeweg nach Indien machen. Bei einer historischen Führung werden Sie die Ilha in all ihren Facetten kennenlernen. Dabei besichtigen Sie nicht nur die sogenannte Steinstadt (Cidade de Pedra e Cal), mit der Festung São Sebastião und dem ältesten portugiesischen Gebäude der südlichen Hemisphäre, der Kirche Nossa Senhora do Baluarte, sondern auch die Cidade de Macuti, den früheren afrikanischen Stadtteil der Insel. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 190 km)

15. Tag

Ilha de Moçambique: Ilha de Goa & Ilha das Sete Paus

Krankenhaus aus der Kolonialzeit, Ilha de Moçambique

Auf einer ganztägigen Bootstour durchkreuzen Sie mit einer traditionellen Dhau den vorgelagerten Archipel. Hüpfen Sie von der Ilha de Goa zur Ilha das Cobras und weiter zur Ilha das Sete Paus und genießen Sie die farbenprächtige Unterwasserwelt von Weltklasse-Schnorchelrevieren wie Kathiawar und Coral Bay! Es erwarten Sie türkisblaue See, weiße Strände, ein traumhaftes Inselpicknick und abenteuerliche Geschichten aus der Zeit, als die Ilha einen der bedeutendsten Handelsknotenpunkte im westlichen Indischen Ozean bildete. Übernachtung wie am Vortag.

16. Tag

Ilha de Moçambique – Nampula – Flug nach Maputo

Tufo-Tänzerin der Makhua

Am Morgen können Sie noch ein wenig die Ilha auf eigene Faust erkunden. Danach fahren Sie zurück nach Nampula, wo Sie die Kathedrale im Stadtzentrum und die Makonde-Holzschnitzer-Kooperative am Museu Nacional de Etnografia besuchen. Am Abend fliegen Sie zurück in die Hauptstadt Maputo. Übernachtung im Hotel.

17. Tag

Maputo – Abreise

Kunst aus Waffen von Gonçalo Mabunda, Maputo

Khanimambo e até à próxima Moçambique… heute heißt es leider Abschied nehmen! Am Morgen verbleibt noch etwas Zeit für einen letzten Spaziergang in Maputo. Kaufen Sie einige Cashewnüsse an der nächsten Hausecke, oder nehmen Sie ein Taxi zum Handwerksmarkt FEIMA, um noch einige Capulana-Tücher zu erstehen. Gegen Mittag begleitet Sie Ihr DIAMIR-Reiseleiter zum Flughafen und Sie treten die Heimreise an.

1×F
18. Tag

Ankunft in Deutschland

Sie landen am Morgen in Deutschland.

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Maputo und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class (nach Verfügbarkeit; Flugzuschlag möglich)
  • Inlandsflug Nampula – Maputo in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • wechselnde, lokale Guides
  • alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen
  • alle Eintritte laut Programm
  • 7 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Lodge im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Hotel
  • Mahlzeiten: 14×F, 2×M (LB), 2×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Reisen verursacht CO2
Wir kompensieren es!

Diese Reise verursacht einen CO2-Fußabdruck von 6032 kg. Gemeinsam mit unseren Freunden von Wilderness International kompensieren wir bereits 50 % dieser Emissionen durch aktiven Wildnisschutz in Kanada und Peru. Sind Sie dabei?

So funktioniert´s!

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Für die Einreise nach Mosambik ist seit dem 1. Mai 2023 für deutsche Staatsangehörige kein Visum mehr erforderlich. Reisende müssen bei der Einreise auf Nachfrage der Grenzbeamten ein Rückflugticket, sowie eine Unterkunft nachweisen können. Zusätzlich wird eine Gebühr von 650 MZN (ca. 10 US$) erhoben.

Unterwegs sind Sie in einem robusten und bequemen Kleinbus (Toyota Coaster o.ä.).

Die benannten Unterkünfte im Reiseverlauf werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative infrage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit frei lebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100 % vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Fahretappen, Hitzeverträglichkeit, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen sind Grundvoraussetzung für diese Reise.

Bitte bedenken Sie, dass sich die touristische Infrastruktur in Mosambik nur langsam verändert. Vor allem im Hinterland, abseits der südlichen und nördlichen Küstenregionen, stellt das Reisen nach wie vor eine Herausforderung dar. Ausdauer und Bereitschaft zum Komfortverzicht gehören von daher ebenso ins Gepäck wie Gelassenheit und Lust auf Überraschungen.

Bitte stellen Sie sich auf einige Tage mit besonders zehrenden Fahrtstrecken ein. Leider haben sich im Zentrum des Landes die Straßenverhältnisse in den letzten Jahren nicht zum Besseren, sondern eher zum Schlechteren entwickelt. Die Fahrten am 8. und 11. Tag kommen einer regelrechten Geduldsprobe gleich, aber auch das ist Mosambik.

Um die verschiedenen Meeresaktivitäten voll genießen zu können, sollten Sie bereits im Meer geschwommen sein und möglichst über Schnorchelerfahrung verfügen. Wer zwar Schwimmen kann, aber noch nicht geschnorchelt ist, kann eine Schwimmweste tragen und/oder ohne Flossen und nur mit Schwimmbrille schwimmen.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

Die Bilder zeigen eine Auswahl zur Verfügung stehender Zimmerkategorien. Ihre gebuchte Kategorie kann abweichend sein.

Schwierigkeit: leicht

Leichte Touren ohne besondere körperliche Anstrengung, die allenfalls bei Tagesausflügen auftreten. Etappen zu Fuß sind nicht länger als 3 Stunden. Lange Transfers bilden die Ausnahme und klimatische Extreme sind nicht zu erwarten. Touren für Einsteiger. Keine Vorbereitung oder Anforderungen notwendig.