Eine Person fährt auf einem Fatbike durch die Wüste in Namibia, im Hintergrund hohe Sanddünen.
Zwei Männer sitzen entspannt nahe einem Zelt in der Wüste Namibias. Ein Mietwagen steht daneben.
Eine Skulptur namens Stoneman steht auf einem Felsen im Norden Namibias, umgeben von einer bergigen Landschaft unter klarem Himmel.
Drei Personen sitzen auf einer Welle aus Holz am Strand in Namibia. Fahrräder liegen neben ihnen.

Bike Reise Namibia – mit dem Fatbike durch den wilden Nordwesten am Kunene

Die Wildnis Afrikas aktiv erleben

Highlights

  • Fahrspaß im Kaokoveld – auf Stollenreifen durch den Norden Namibias
  • Outdoor-Feeling während der vier Zeltübernachtungen
  • Begleitfahrzeug und -crew für sorgenfreies Erleben
  • Braai – rustikales Grillen am Lagerfeuer

Fakten

  • Reiseart: Privatreise
  • Dauer: 7 Tage
  • Teilnehmer: ab 2
  • Reiseleitung: deutsch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: NAMFAT
  • ab 3120 EUR zzgl. Flug

Darum geht´s:

Begriffe wie Outdoor-Feeling, fette Schlappen, Lagerfeuer und Feldbett verursachen bei Ihnen Gänsehaut? Dann ab nach Namibia, denn bei dieser Reise kommt Pioniergeist auf.

Von Windhoek nach Sesfontein und rein ins Kaokoveld

Auf breiten Stollenreifen biken Sie quer durch das Kaokoveld, jene unwirtliche Region im Norden Namibias, die touristisch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Umso beeindruckender ist das Erlebnis, umso nachhaltiger die Erinnerung. Unterwegs sind Sie mit Fatbikes, wahlweise auch mit E-Antrieb, begleitet werden Sie von einer Crew aus Reiseleitung, Campassistent und Begleitfahrer. Die Tage sind ausgefüllt mit anspruchsvollen Radtouren durch trockene Reviere, über Passstraßen und Gebirgszüge. Sie fahren vorbei an der Tierwelt Afrikas und erleben die Himba hautnah. Beim Brunch unterm Baobabbaum und am Abend beim Lagerfeuer saugen Sie die Magie Afrikas in sich auf, um am nächsten Morgen frisch gestärkt Ihr paradiesisches Bett inmitten der Natur zu verlassen und bereit zu sein für neue Abenteuer.

Markus Leithold
Ein Lagerfeuer mit Steinen in der Wüste Namibias, zwei Autos im Hintergrund und ein Grillrost, Abendstimmung.

Das Besondere an dieser Reise

  • Pioniergeist vorausgesetzt – Namibia ganz ursprünglich

Saisonzeiten und Preise

Zeitraum:
Saisonzeit Bis Preis Details Informationen
01.11.25 – 30.11.26 ab 3120 EUR
ohne Flug
  • bei 5 Personen
01.11.25 – 30.11.26 ab 4150 EUR
ohne Flug
  • bei 3 Personen
01.11.25 – 30.11.26 ab 5430 EUR
ohne Flug
  • bei 2 Personen

Optionale Zusatzkosten

  • EZ-Zuschlag: ab 50 EUR

Reiseverlauf und Karte

Reiseverlauf
1. Tag

Ankunft in Windhoek – Sesfontein

Blick auf den Swimmingpool im Sesfontein Guesthouse in Namibia, umgeben von grünen Pflanzen und einem klaren Himmel.

Fahrradkleidung gepackt? Waden geölt? Dann kann es ja mit guter Laune im Gepäck losgehen auf eines der spektakulärsten Abenteuer Ihres Lebens. Mitten drin im Nirgendwo, mitten drin in Namibias einzigartiger Landschaft, mitten drin im Leben … Ausgeruht kommen Sie am Flughafen in Windhoek an und werden sogleich mitgerissen von der Gastfreundschaft Ihres Reiseleiters. In schnellem Tempo geht die Fahrt anschließend in Richtung Norden, vorbei an der Capitale Windhoek und dem Ort Outjo, wo Sie ein kurzer Mittagsstopp erwartet. Zu Gast sind Sie im Sesfontein Guesthouse. Gast meint dabei schon fast Familie, denn Sie lernen sogleich das Team für die nächsten Tage kennen. Nachdem die Räder inspiziert und fachkundig eingestellt wurden, geht es auf eine kleine Erkundungstour, um sich mit Ihrem Gefährt für die nächsten Tage vertraut zu machen. Am Abend wartet dann ein leckeres Abendessen und müde fallen Sie in die kuscheligen Betten. Übernachtung im Sesfontein Guesthouse. (Fahrzeit ca. 8h, 700 km).

2. Tag

Sesfontein – Purros

Zwei Mietwagen stehen in einer weiten Landschaft im Norden Namibias, umgeben von Bergen und einem klaren blauen Himmel.

Alle, die einen festen Reiseverlauf erwarten, müssen wir leider enttäuschen – denn diese Reise lebt von Flexibilität, Team- und Abenteuergeist. Belohnt werden Sie mit malerischen Eindrücken in einer der einsamsten Gegenden unserer Erde. Nach dem Frühstück fahren Sie gen Norden durch recht hügelige Landschaft bis Sie nach circa 2,5 Stunden eine Kuriosität erreichen: Ihren ersten Stoneman. Ein unbekannter Künstler baut seit Jahren hier in Namibias unwirtlichstem Teil, dem Kaokoveld, mannshohe Steinfiguren… und keiner weiß, warum. Fakt ist – ein Blickfang sind sie allemal.
Da die Muskeln schon leicht zu brennen anfangen, legen Sie die restlichen 70 Kilometer bis Purros im Begleitfahrzeug zurück. Im Anschluss heißt es auspacken: denn alle fleißigen Helfer errichten das Camp. Wie wäre es mit einem leichten Mittagessen?
Am späten Nachmittag, wenn die glutrote Sonne langsam am Horizont versinkt, radeln Sie den Hoarusib, einen Trockenfluss, hinunter. Mit etwas Glück schauen Ihnen dabei die seltenen Wüstenelefanten zu. Wenn Ihnen langsam die Puste ausgeht, laden Sie die Räder auf und genießen den ultimativen Sundowner. Mit Drinks und Snacks in der Hand, die Sonne vor Augen und die Füße im Sand neigt sich der ereignisreiche Tag dem Ende. Zurück im Camp wartet ein leckeres Abendessen gekrönt vom heimeligen Lagerfeuer. Besser kann dieser Tag nicht enden. Übernachtung im Zelt.

1×(F/M (LB)/A)
3. Tag

Purros – Orupembe

Eine Gruppe von Radfahrern bewegt sich auf Fatbikes entlang eines Flusses in Namibia. Im Hintergrund ist ein Fahrzeug sichtbar.

Frühaufsteher kommen heute gewaltig auf ihre Kosten – denn schon vor Sonnenaufgang ruft Ihr Reiseleiter zum Aufbruch und so radeln Sie knapp 30 km flussaufwärts. So viel Power muss belohnt werden, also wartet ein ausgiebiger Brunch im Schatten eines ausladenden Baobabs. Damit die Kalorien gleich sinnvoll genutzt werden, geht es mit etwas Anstrengung über Passstraßen bis zum Chumib-Revier. Auch auf der heutigen Route warten die fotogenen Stoneman auf Sie. Im Begleitfahrzeug geht es anschließend die restlichen 50 km bis Orupembe, wo Sie heute Ihr Lager aufschlagen. Kuriosität Nummer 2 gibt es danach: Lust auf ein eiskaltes Bier? Dann ab zum einzigen Shop weit und breit, wobei Shop schon etwas übertrieben ist. Lassen Sie sich überraschen! Am Abend wird Ihr Guide zum Meisterkoch und überrascht mit allerlei Leckerbissen vom Grill. Mit einem Gin Tonic oder einem Windhoek Lager in der Hand können Sie dann schon mal Sterne zählen. Wer Kraft tanken möchte für den nächsten aufregenden Tag, der bezieht schon mal sein Feldbett und kuschelt sich in seine Bettdecke. Übernachtung im Zelt.

1×(F/M (LB)/A)
4. Tag

Orupembe – Rooidrom

Ein Lagerfeuer mit Steinen in der Wüste Namibias, zwei Autos im Hintergrund und ein Grillrost, Abendstimmung.

Um die Kühle des beginnenden Tages optimal zu nutzen, geht es erneut am frühen Morgen los. Zunächst radeln Sie gen Norden bis zur nächsten Kuriosität. Was macht ein rotes Benzinfass mitten im Nirgendwo? Richtig, es dient als Wegweiser und hat sogar einen eigenen Eintrag auf der Landkarte: Rooidrom. Unterwegs stärken Sie sich wieder bei einem üppigen Brunch. Von Rooidrom radeln Sie weiter gen Westen. Weil das Kaokoveld unzugänglich und rau ist, haben sich hier Wüstenelefanten, Nashörner und sogar Löwen angesiedelt. Vielleicht erspähen Sie einige von ihnen? Am frühen Nachmittag schlagen Sie Ihr Lager auf und haben Zeit zum Spazieren gehen, zum Fotografieren oder schlicht zum Relaxen. Am Lagerfeuer werden dann die Geschichten ausgepackt und mit Gin Tonic, Wein oder Bier auf die Erlebnisse angestoßen. Unter der Milchstraße schläft es sich wiederum besonders gut. Übernachtung im Zelt.

1×(F/M (LB)/A)
5. Tag

Rooidrom – Purros

Zwei Menschen fahren mit Fatbikes entlang eines Flussbettes in Namibia, während ein Elefant im Hintergrund steht.

Nur der Reißverschluss Ihres Zeltes trennt Sie von der Natur und so werden Sie auch heute wieder staunen, wenn sich langsam der Vorhang zur Savanne hebt. Wiederum startet der Tag zeitig und kreuz und quer geht es südlich in Richtung Purros, nicht ohne die Stoneman erneut abzulichten. Ein Brunch darf natürlich auch heute nicht fehlen. Wenn die Waden müde sind, steht das Begleitfahrzeug sofort parat und bringt Sie nach Purros und im Anschluss weiter in den Hoanib. Im trockenen Flussbett satteln Sie erneut Ihr Rad und legen noch einmal 20 km in einem Seitenarm des Hoanib zurück. Elefanten, Löwen und Giraffen kreuzen mit etwas Glück Ihren Weg, denn die Region ist ein Musterbeispiel für die Wiederansiedlung wilder Tiere. Ihr Reiseleiter zieht am Abend noch einmal alle Register und kredenzt namibische Küche pur. Übernachtung im Zelt.

1×(F/M (LB)/A)
6. Tag

Purros – Sesfontein

Eine Person im traditionellen Gewand geht durch die Wüste in Namibia, umgeben von Bäumen und Hügeln.

Der letzte Morgen fernab der Zivilisation bricht heran. Um die Einsamkeit optimal zu nutzen, geht es erneut zeitig los und Sie radeln 2-3 Stunden flussaufwärts durch den Hoanib in Richtung Sesfontein. Wer möchte, kann das Begleitfahrzeug nutzen. Im Sesfontein Guesthouse angekommen, werden Sie mit großem Hallo und einem zünftigen Brunch empfangen. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Wie wäre es mit der nächsten Kuriosität? Ein Bad beim Ongongo-Wasserfall, der in dieser kargen Wüste dennoch immer Wasser führt. Alternativ warten die Himba, das letzte Halbnomadische Volk Namibias, auf Sie oder Sie unternehmen eine letzte Sundownerfahrt (alles optional). Wenn die Sonne dann untergeht, erwarten Sie kulinarische Freuden – die perfekte Belohnung für die Strapazen der letzten Tage. Übernachtung im Sesfontein Guesthouse.

1×(F/M (LB)/A)
7. Tag

Abreise

Silhouetten von Menschen in der Dämmerung bei Valgraas Fritzposten in Namibia, umgeben von Wüstenlandschaft.

Atmen Sie noch ein letztes Mal die Weite Namibias ein, die trockene warme Luft, die so zum Träumen anregt. Wie wäre es mit einer kleinen Ausfahrt, um Afrika Adieu zu sagen? Wer gar nicht genug von Namibia bekommen kann, dem sei die Weiterreise in den tierreichen Norden oder den spektakulären Süden empfohlen. Alle anderen werden pünktlich zum Flughafen transferiert.

1×F

Weitere Informationen

Leistungen ab/an Windhoek

  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Englisch sprechender Fahrer
  • Alle Fahrten im klimatisierten Allradfahrzeug z.B. VW Amarok
  • Fatbike
  • Alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm
  • 4 Ü: Zelt fertig aufgestellt und mit festen Betten
  • 2 Ü: Gästehaus
  • Mahlzeiten: 6×F, 5×M (LB), 6×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • Visum Namibia (ca. 80 EUR)
  • An-/Abreise
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise

Bitte bringen Sie Helm und Ellbogen-/Knieschützer selbst mit. Vor Ort sind auch E-Bikes ohne Zusatzkosten erhältlich. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Reparatursets stehen im Begleitfahrzeug zur Verfügung. Die Fahrräder sind unisex.

Für die vier Zeltübernachtungen: alle Aufgaben (Einkaufen, Zubereitung der Mahlzeiten, Be- und Entladen des Fahrzeugs, Abwaschen, Aufräumen) übernimmt Ihr Safari-Team. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, bei der Essenszubereitung zu helfen. Das Mittagessen wird im Picknick-Stil und das Abendessen meist am Lagerfeuer eingenommen. Buschdusche und Toilettenzelt werden vom Safari-Team errichtet.
Sie erhalten für die Übernachtung eine sogenannte Bedroll – eine Rolle mit Matratze, Bettwäsche, Kissen und Decke.

Anforderungen

Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitzeverträglichkeit, Ausdauer bei langen Fahretappen, Teamgeist.

Für diese Reise ist eine normale bis gute Kondition erforderlich. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Privatreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

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Markus Leithold
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