Ankunft in Windhoek – Uis
Mit Vorfreude im Bauch verlassen Sie Ihr fliegendes Zuhause der letzten Stunden und sind sofort geblendet. Geblendet von der Sonne Afrikas und beeindruckt von afrikanischer Gelassenheit. Also heißt es: „Uhr ab“ und eingetaucht ins zeitlose Lebensgefühl. Ihr Guide steht schon bereit und nimmt Sie mit auf große Fahrt in Richtung Uis. Vorbei an den Ausläufern der Khomas-Berge, entlang endloser Grasflächen, über Schotterpiste und Teerstraße geht die Fahrt hinein ins Damaraland. Hier, wo das Leben rau und die Sonnenuntergänge spektakulär sind, erwarten Sie bereits Ihre Gastgeber Kerstin und Anton. Sogleich macht sich ein wohliges Gefühl breit und Sie wissen, hier sind Sie in guten Händen. Nachdem Sie Ihr Zimmer im Farmhausstil inspiziert haben, machen Sie Bekanntschaft mit Ihrem Gefährt für die nächsten Tage: Ihr Fatbike. Nachdem alles perfekt eingestellt wurde, geht es auf Tour rund um Uis. Übernachtung im Uis Guesthouse. (Fahrzeit ca. 4-5h, 350 km).
Uis – Mit den Bikes in das Erongo-Gebirge
Nach dem Frühstück geht es hinein ins Abenteuer. Auf den Fatbikes steuert Ihr Guide in Richtung Omaruru. Ziel ist es Namibia zu entdecken… mit unfassbar viel Freiheit. Nach etwa 35 bis 40 km Offroadpiste erreichen Sie den Campingplatz. Sie schlagen Ihr Camp unter großen Bäumen am Nordufer des trockenen Omaruru-Flusses auf und freuen sich auf ein leckeres Picknick inmitten der einsamen Natur. Hier, wo die Sonne flimmert und die Gegend unwirtlich erscheint, haben Sie am Nachmittag genügend Zeit, um einen Teil des Flussbetts zu erkunden. Am Abend wird Ihr Guide zum Meisterkoch und überrascht mit allerlei Leckerbissen vom Grill. Mit einem Gin Tonic oder einem Windhoek Lager in der Hand, können Sie dann schon mal anfangen Sterne zu zählen. Wer Kraft tanken möchte für den nächsten aufregenden Tag, der bezieht sein vorbereitetes Feldbett mit Matratze, Bettwäsche, Kissen und Decke – unfassbar bequem. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 40 km).
Durch das Erongo-Gebirge
Wenn die Sonne langsam das Zelt erwärmt und der Duft von Kaffee in Ihre Nase strömt, ist es Zeit zum Aufstehen. Ihr Guide steht schon bereit, um Ihnen ein köstliches Frühstück mit heißem Speck, Toast und Marmelade zu reichen. Frisch gestärkt geht es zur nächsten Etappe Ihrer Abenteuertour. Heute steht nochmal das geologische Wunderland Erongo-Gebirge auf dem Plan. Seit 130 Millionen Jahren liegen die Felsbrocken hier einfach so rum, für viele einfach nur Steine, für Sie das wahrscheinlich beste Fotomotiv. Und wenn dann noch Kudu, Oryx, Springbock oder Bergzebra vor die Linse treten, springt nicht nur das Radfahrer-, sondern auch das Fotografenherz. 70 km sind heute zu bewältigen, da darf eine Mittagsrast natürlich nicht fehlen. Zurück im Camp empfiehlt sich eine Siesta oder eine Fahrt mit dem Allradfahrzeug. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5h, 70 km).
Erongo-Gebirge – Swakopmund
Nur der Reißverschluss Ihres Zeltes trennt Sie von der Natur und so werden Sie auch heute wieder staunen, wenn sich langsam der Vorhang zur Savanne hebt. Mit Fahrtwind im Rücken und der Spitzkoppe vor Augen, heißt es Meter machen. Das Matterhorn Afrikas ist heute erklärtes Ziel. Auf geht es gen Westen bis zur nächsten Schotterpiste, wo Sie wahlweise Ihren Transferfahrer begrüßen oder einfach noch ein Stück weiterfahren.
Wenn Sie dann so richtig ausgepowert sind, heißt es Füße ausstrecken im Begleitfahrzeug, welches Sie nach Swakopmund bringt. Hier, im Kühlschrank Afrikas haben die deutschen Besatzer unverkennbar ihre Fußspuren hinterlassen und so findet man neben Schnitzel und Eisbein im Brauhaus auch eine Buchhandlung mit deutscher Literatur. Hohenzollernhaus und Amtsgericht zeugen ebenso von der damaligen Architektur. Per Bike erkunden Sie das schmucke Städtchen. Überraschend modern übernachten Sie im Swakopmund Guesthouse, welches mit allerlei Annehmlichkeiten auf müde Biker wartet. Übernachtung im Swakopmund Guesthouse. (Fahrzeit ca. 2h).
Swakopmund: Radtour und Zeit zur freien Verfügung
Die raue unwirtliche Küste ist die Kulisse Ihres Vormittagsprogramms. Am Strand entlang geht es mit den Fatbikes in Richtung Walvis Bay. Pelikane und Robben staunen sicher nicht schlecht, wenn Sie an ihnen vorbeifahren. Ziel sind die Dünen der Namib. Rauf und runter und ganz viel Platz – ein riesiger Spielplatz wartet auf Sie. Am frühen Nachmittag geht es zurück in Ihr Gästehaus. Wie wäre es am Nachmittag mit einer erneuten Tour? Wer heute seinen Kalorienhaushalt ausgleichen mag, dem sei eine Schwarzwälder Kirschtorte in Antons Café empfohlen. Am Abend erwarten Sie dann leckere Gerichte mit Meeresfrüchten. Übernachtung im Swakopmund Guesthouse. (Fahrzeit ca. 2h).
Swakopmund – Radtour auf Vaalgras
Nach einem üppigen Frühstück verlassen Sie die Küste und reisen in Richtung Windhoek. Hier schlagen Sie das letzte spannende Kapitel Ihrer Reise auf: zu Gast sind Sie auf der Farm Vaalgras. Auf dieser ehemaligen Rinderfarm begeben Sie sich noch einmal in den Sattel und erkunden die Farm mit ihrem reichen Tierbestand. Wenn die Sonne untergeht und die Erde blutrot färbt, dann ist es Zeit für den letzten Sundowner. Der klingt dann bei einem leckeren Braai, dem traditionellen Grillen, am Lagerfeuer aus. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h mit dem Fatbike).
Abreise
Atmen Sie noch ein letztes Mal die Weite Namibias ein, die trockene warme Luft, die so zum Träumen anregt. Wie wäre es mit einer letzten Ausfahrt, um Afrika Adieu zu sagen? Wer gar nicht genug von Namibia bekommen kann, dem sei die Weiterreise in den tierreichen Norden oder den spektakulären Süden empfohlen. Alle anderen werden pünktlich zum Flughafen transferiert.