Von Cusco die Andenhänge hinab bis in den Nebelwald
Am Morgen beginnen Sie Ihre Fahrt von Cusco aus mit dem privaten Minibus hinauf in die Hochgebirgsregion der Anden bis auf 4000 m. Nach einem kurzen Stopp in Ninamarca, wo Sie einen prä-Inka Friedhof besuchen, und im Kolonialort Paucartambo geht es den Andenostabhang hinab, zuerst durch den Elfenwald und dann durch den Nebelwald mit seiner üppigen Vegetation (Farne, Orchideen, Epiphyten etc.). Sie werden atemberaubende Anblicke der Anden genießen und können Tiere beobachten, so z.B. farbenfrohe Tangaren, Kolibris, Quetzale und mit etwas Glück die ersten Affen, wie z.B. Wollaffen. Am Nachmittag können Sie von einer getarnten Plattform aus eventuell den farbenprächtigen Andenfelsenhahn, den Gallito de las Rocas (Rupicola peruviana) beim Balzen beobachten. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Lodge (900 m), in der Sie heute übernachten. (Fahrzeit ca. 8h).
Bergnebelwald – Rio Alto Madre de Dios – Maquisapayoj
Nach einem zeitigen Frühstück setzen Sie Ihren Weg mit dem Minibus fort: Sie passieren das Dorf Pilcopata und überqueren den gleichnamigen Fluss, um zu dem kleinen Hafen Atalaya (550m) zu gelangen. Unterwegs halten Sie, um Orchideen und Kolibris zu sehen und unternehmen eine Wanderung zur Vogel- und Affenbeobachtung. Von einem Aussichtpunkt haben Sie einen weiten Blick über das Flusstal und den Hafen in Atalaya. Dort angekommen, gehen Sie an Bord eines motorisierten Kanus und treten die ca. 7-stündige Fahrt auf dem Rio Alto Madre de Dios bis ins Tiefland an. Während der Fahrt haben Sie Gelegenheit, Tiere an den felsigen Ufern des Flusses zu sehen, wie z.B. SalomonReiher, Eisvögel, Geier, Kaimane und einige der 13 Affenarten, die in Manu leben. Am Nachmittag erreichen Sie Maquisapayoj (’Ort des schwarzen Klammeraffen’) – Ihre Lodge für die nächsten Tage. Am Abend geht es auf Nachtwanderung, um nachtaktive Tiere, v.a. Frösche, Reptilien und Insekten zu sehen. Übernachtung in einer Lodge.
Ara-Salzlecke Blanquillo, Camungo-See und Aussichtsturm
Bei Tagesanbruch fahren Sie flussabwärts zur großen Ara-Salzlecke in Blanquillo. Von einer Beobachtungsplattform aus sehen Sie Schwärme von bunten Aras (Ara chloroptera, Ara macao), Sittichen und kleinen Papageienarten, die angeflogen kommen, um den Lehm am steilen Flussufer zu essen. Mit dem Spektiv können wir alle Details sehen. Nach dem Frühstück auf der Plattform und einer Wanderung geht es zum Camungo-See. Nahezu lautlos erkunden Sie den See an Bord eines Katamarans, um nach einer hier ansässigen Riesenotterfamilie (Pteronura brasiliensis) Ausschau zu halten und Vögel zu beobachten. Anschließend besteigen Sie einen 42m hohen Turm in einem Kapokbaum, der einen spektakulären Blick über das Blätterdach des Regenwald und die hier lebenden Vögel, z.B. Tukane, ermöglicht. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Maquisapayoj. Nach einer kurzen Pause brechen Sie zu einer kurzen Wanderung zur Säugetier-Salzlecke auf. Wer möchte, kann auf der erhöhten Beobachtungsplattform (mit Matratzen u. Moskitonetzen) übernachten, um nachts Tapire (Tapirus terrestris) oder andere Säugetiere zu beobachten. Wer lieber zur Lodge zurückkehrt, kann die Nacht auch dort verbringen. Übernachtung auf der Tapir-Plattform oder wie am Vortag.
Tapir-Lecke, Riesenotter und Naturpfade, optionale Übernachtung auf der Tapir-Plattform
Wer auf der Tapir-Plattform übernachtet hat, kehrt im Morgengrauen zum Frühstück in der Lodge zurück. Nach einer kurzen Bootsfahrt besuchen Sie den Blanco-See. Auch hier leben Riesenotter, die wir vom Katamaran aus erspähen können. Auch Affen (z.B. Rote Brüllaffen), Kaimane und Vögel können gesichtet werden. Auf den Wanderungen erfahren Sie auch interessante details über die Pflanzenwelt der Manu-Region. Nach dem Mittagessen fahren Sie flussaufwärts nach Maquisapayoj, wo weitere Wanderpfade zur Tierbeobachtung einladen: Kapuzineraffen, Kaiserschnurrbarttamarinen, Brüllaffen, Klammeraffen sowie Vögel könnten Ihnen vor die Linse kommen; Auch ein nachmittäglicher Besuch der Tapirplattform könnte erfolgversprechend sein, um eventuell Affen, Hirsche oder andere Tiere in der Salzlecke vorzufinden. Wie am Tag zuvor können Sie die Nacht auf der Plattform an der Tapirlecke verbringen oder in der Lodge. Bei Übernachtung in der Lodge ist eine Nachtwanderung möglich.
Von Maquisapayoj mit Boot und Fahrzeug die Anden hinauf bis Cusco
Nach dem Frühstück brechen Sie mit dem Boot auf in Richtung Colorado (ca 2,5 Std.). Von diesem kleinen Goldwäscherdorf geht es mit dem Auto weiter zum Rio Inambari, der mit Booten überquert wird. Auf der anderen Seite, in Santa Rosa, erwartet Sie Ihr Minibus für die Fahrt nach Cusco. Es geht auf der asphaltierten Transoceanica durch Nebelwald hinauf über die Anden. Wenn der Himmel klar ist, bietet sich am Nachmittag ein eindrucksvoller Blick auf den Ausangate-Gletscher. Abends kommen Sie in Cusco an und werden zu Ihrem Hotel gebracht.