9. Tag
Der Tag erwacht und Sie sind noch immer unterwegs im Zug. Am frühen Morgen erreichen Sie die Stadt Aral. Sie fahren zunächst zum Gästehaus, richten sich in aller Ruhe ein und genießen ein landestypisches Frühstück.
Auf ausgetrocknetem Seeboden fahren Sie zum Dorf Zhalanash. Ein guter Platz, um Kamele und Pferde in der Steppenlandschaft zu fotografieren. Alsbald Weiterfahrt zum kleinen Fischerdorf Tastubek, wo die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung der Fischfang ist. In diesem Dorf essen Sie im Haus eines Fischers zu Mittag und lernen das Leben der Familie kennen und erfahren mehr über die Katastrophe am Aralsee.
Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Kundfahrt in der Region fort. Zwischen Zhalanash und Aral bewegen Sie sich auf dem ehemaligen Meeresgrund. Besichtigung der Überreste des letzten Schiffes direkt an der Küstenlinie. Sie besuchen außerdem die heiße Thermalquelle (+62°C) des Karasandyk-Hügels, wo die Menschen das ganze Jahr hinweg zum Baden hingehen.
Das alte Dorf Aqespe ist eines der größten unter den Fischersiedlungen. Nach Rückgang des Meeres begannen die Sanddünen das Dorf zu verschlucken, sodass die Bewohner gezwungen waren nach und nach wegzuziehen. Aus der einstigen Siedlung wurde ein Geisterort. Sie gehen zwischen den verschütteten Straßen des alten Dorfes spazieren und erhalten Sie einen Eindruck von der von Menschen verursachten Katastrophe. Rückkehr nach Aral am Nachmittag.
Bevor es zur Stadtbesichtigung geht, beginnen Sie zunächst mit dem ersten Teil des Kochkurses. Sie bereiten das Nationalgericht der nomadisch lebenden Turkvölker – Beshbarmak – und ebenso das kasachische Brot Baursak zu. Später können Sie den Aral-Basar besuchen, um die besondere Atmosphäre zu spüren. Nach Rückankunft im Gästehaus beenden Sie die Zubereitung der traditionellen Mahlzeit. Nun ist es an der Zeit, die schmackhafte kasachische Küche zu genießen.
Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 6-7h, 300 km).