Spanien | Picos de Europa

Wandererlebnis zwischen Gebirge und Meer im grünen Spanien

Unterwegs im ersten Nationalpark Spaniens und durch die nordspanischen Regionen Kantabrien und Asturien

Ihre Reisespezialistin

Preis pro Person ab 2090 EUR
Dauer 12 Tage
Teilnehmer 7–14
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode SPANOW

Lernen Sie die noch ursprünglichen Naturparadiese in Nordspanien kennen: Von Kantabrien bis nach Asturien, entlang der Costa Verde, in den einzigartigen Nationalpark der Picos de Europa und zu vielen weiteren Naturschönheiten führt die Route dieser abwechslungsreichen Wanderreise.

Zu den Gipfeln Europas

Von der pulsierenden Hauptstadt Kantabriens Santanter geht es in die Natur der Picos de Europa. Wanderungen führen hier durch das Zentralmassiv der Picos, zum höchsten Bergdorf Asturiens und in die berühmte Cares-Schlucht. Picos de Europa war der erste Nationalpark in Spanien und ist seit 2003 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Das Gebiet umfasst mehr als 200 Gipfel mit mehr als 2000 m Höhe auf einer Fläche so groß wie Singapur!

Hohe Berge, glasklares Meer

Von den Gipfeln der Berge sehen Sie das Meer, vom Strand sehen Sie die Berge – diese Nähe macht den Reiz der Wanderregion aus. An der Costa Verde erkunden Sie alte Fischerdörfer, idyllische Strände und spannende Küstenabschnitte. Auch die Hauptstadt der Costa Verde Gijon darf nicht fehlen, eine traditionelle Hafenstadt mit großen Stadtstrand an der Biskaya.

Eine Wildnis in Europa

Im Naturpark Somiedo (UNESCO) erwartet Sie eine unglaubliche Artenvielfalt, grüne Täler und beeindruckende Berge. In der abgeschiedenen Region leben wilde Braunbären und sogar Wölfe. Die Reise klingt in Oviedo, der Hauptstadt Asturiens mit vielen kulturellen Höhepunkten, aus.

Höhepunkte

  • Auf der Cares-Route durch die göttliche Schlucht
  • Besuch von Covadonga – Nationalheiligtum Spaniens
  • Wandern und Relaxen an der Costa Verde
  • Besuch der Städte Santander, Gijon und Oviedo

Das Besondere dieser Reise

  • Nationalpark Somiedo (UNESCO) – der „spanische Yellowstone“ mit freilebenden Bären und Wölfen

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 06.06.2021 17.06.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Anfragen
B 04.07.2021 15.07.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 18.07.2021 29.07.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 05.09.2021 16.09.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 19.09.2021 30.09.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 10.10.2021 21.10.2021 2090 EUR EZZ: 300 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihre DIAMIR-Reisespezialistin Anna-Katharina Treppte und teilen Sie ihr Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Rail & Fly 2. Klasse 64 EUR
Anderer Abflughafen ab 100 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise 1×A

    Ankunft in Santander. Transfer zur Unterkunft. Der Rest des Tages steht Ihnen in der Stadt zur freien Verfügung. Beim ersten gemeinsamen Abendessen lernt sich die Gruppe kennen. Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Santander und Erkundung der grünen Küste 1×(F/A)

    Sie erkunden Santander und den Küstenort Comillas, bevor Sie ein Teilstück der grünen Küste entlang der Strände und Felsformationen wandern. Es geht durch den Naturpark Oyambre nach San Vicente de la Barquera, ein altes Fischerdorf, welches einen ersten Blick auf die Picos de Europa ermöglicht. Panoramafahrt weiter nach Potes. Übernachtung in Pension. (Gehzeit ca. 2h, 100 m↑↓, 8,5 km).

  • 3. Tag: Wanderung durchs Zentralmassiv 1×(F/A)

    Der Torre de los Horcados Rojos (2503 m) ist einer der höchsten Gipfel der Picos und wandertechnisch einfach erreichbar. Fahrt von Potes nach Fuente De, weiter mit der Seilbahn auf 1853 m und je nach Wetterlage geht es entweder Richtung Gipfel oder hinunter ins Tal über die Schutzhütte „Refugio de Áliva“. Später Besuch beim „Lignum Crucis“ im Kloster von Santo Toribio, die größte noch existierende Reliquie des Kreuzes Christi. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 780 m↑↓, 11 km).

  • 4. Tag: Von Potes nach Sotres 1×(F/A)

    Heute verlassen Sie Kantabrien und reisen weiter durch den Nationalpark nach Asturien. Auf der Fahrt nach Tielve bekommen Sie schon einen ersten Eindruck dieser tief eingeschnittenen Schluchten im Herzen des Parks. Von Tielve aus wandern Sie zur höchstgelegenen Siedlung Asturiens. Dort lebten die Bewohner von der Herstellung von Schaf- und Ziegenkäse. Besuch der lokalen Käserei. Übernachtung in einer Pension. (Gehzeit ca. 4,5h, 650 m↑↓, 10 km).

  • 5. Tag: Hinab nach Poncebos 1×(F/A)

    Wanderung auf schönem Bergpfad nach Bulnes. Das einzige autofreie Dorf der Picos lädt zum Verweilen und Träumen ein. Über mehrere Aussichtspunkte ergeben sich immer wieder Blicke auf das Wahrzeichen der Picos, den markanten „Pico Urriellu“ und dessen 550 m senkrecht aufragende Steilwand. Nach einer Stärkung in Bulnes geht es hinab zum Puente de la Jaya über den Canal del Texu. Diese Schlucht ist eng, schroff und steil aufragend; ein tolles Fotomotiv! Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3,5h, 100 m↑, 1000 m↓, 13 km).

  • 6. Tag: Durch die Cares-Schlucht 1×(F/A)

    Eine relativ leichte Wanderung führt auf einem alten Wasserkanal-Wartungsweg durch die Schlucht des Flusses Cares nach Cain, eine der wenigen Routen die einmal von Nord nach Süd die Gebirgszüge der Picos durchschreiten. Allein für den Kanal wurden über 70 Tunnel in den Felsen geschlagen. Ausgiebige Mittagspause und Rückweg zum Startpunkt nach Poncebos. Übernachtung in einer Pension in Arenas de Cabrales. (Gehzeit ca. 7h, 400 m ↑↓, 20 km).

  • 7. Tag: Covadonga und Bergseewanderung 1×(F/A)

    Das Nationalheiligtum Spaniens steht auf dem Programm, Covadonga mit der heiligen Höhle. Weiterfahrt mit dem Transferbus zu den ehemaligen Gletscherseen auf 1000 m, von dort erwandern Sie einige Almen, die wie grüne Inseln in der harschen Bergwelt der zentralen Picos liegen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 380 m↑↓, 10 km).

  • 8. Tag: Wanderung entlang der Costa Verde 1×F

    Es geht zurück an die grüne Küste Asturiens! Bei stürmischer See lassen sich die „Bufones de Pría“ in voller Pracht erleben, die Fontänen schießen dann senkrecht meterhoch. Aber auch bei ruhiger See ist diese Wanderung lohnenswert und bietet viele Möglichkeiten zum Baden. Am Nachmittag Transfer nach Gijon. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2,5h, 220 m↑↓, 10 km).

  • 9. Tag: Im Naturpark von Somiedo 1×(F/A)

    Transfer zum Naturpark von Somiedo, einer der wohl unberührtesten Naturparadiese Spaniens. Somiedo ist bekannt für seine dichte Population an freilebenden Braunbären. Aber nicht nur Bären und Wölfe gibt es hier, sondern auch viele landschaftliche Höhepunkte! Sie erkunden die vier „Lagos de Saliencia“ (Bergseen von Saliencia). Später geht es hinab nach Lago de Valle und den dazugehörigen Weiler zwischen den bewaldeten Bergketten. Übernachtung in einer Pension. (Gehzeit ca. 4,5h, 520 m↑, 880 m↓, 15 km).

  • 10. Tag: Zum Gipfel Cornón 1×(F/A)

    Fahrt nach Puerto de Somiedo und vorbei an einigen „Brañas“, alte Steinhütten mit Reetdach, die von den Bauern auf den Sommerweiden genutzt werden. Wanderung zum höchsten Berg der Region, dem Pico Cornón (2188 m). Sollte das Wetter für diesen Aufstieg nicht mitspielen, gibt es viele Alternativwege von Dorf zu Dorf durch dichte Buchen– und Eichenwälder. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 830 m↑↓, 14 km).

  • 11. Tag: Oviedo 1×F

    Fahrt nach Oviedo und Stadtführung. Am Nachmittag reichlich Zeit die Hauptstadt Asturiens eigenständig zu erkunden. Übernachtung im Hotel.

  • 12. Tag: Heimreise 1×F

    Transfer zum Flughafen von Oviedo. Heimflug oder individuelle Verlängerung.

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Düsseldorf (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Santander und zurück von Oviedo mit IBERIA oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers in privaten Fahrzeugen
  • 8 Ü: Pension im DZ
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 11×F, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Auf der Cares-Route durch die göttliche Schlucht
  • Besuch von Covadonga – Nationalheiligtum Spaniens
  • Wandern und Relaxen an der Costa Verde
  • Besuch der Städte Santander, Gijon und Oviedo

Das Besondere dieser Reise

  • Nationalpark Somiedo (UNESCO) – der „spanische Yellowstone“ mit freilebenden Bären und Wölfen

Veranstalter

Aguamonte Tours S.L.U. (MITourA)
Calle Gremi des Fusters, 33
E-07009 Palma de Mallorca

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB von Aguamonte Tours S.L.U. (MITourA).

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 7, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 21 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet.

Anforderungen

Technisch einfaches Wandern für trittsichere Bergwanderer mit durchschnittlicher bis guter Kondition bei Gehzeiten von 2 bis 7h. Alle Wanderungen nur mit leichtem Tagesgepäck. Das Hauptgepäck steht täglich zur Verfügung.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Spanien

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.
Dies gilt mit Wirkung vom 14. März 2021 nicht mehr für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie die Balearen.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Galicien, Madrid, Navarra, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt bzw. lag bis vor kurzem die Zahl der Neuinfektionen noch über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal s. unten und unter Durch- und Weiterreise.

Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie z.B. zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen. Die Weiterreise nach Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand ausgerufen, der bis 9. Mai 2021 verlängert wurde. Mit dem Alarmzustand wird es den Autonomen Gemeinschaften ermöglicht, abhängig von der Infektionslage nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, Zusammenkünfte auf eine Personenzahl zu begrenzen und Bewegungsbeschränkungen für besonders betroffene Gebiete oder die gesamte Autonome Gemeinschaft durchzusetzen. Ein Betreten dieser Gebiete zu touristischen Zwecken ist dann nicht möglich, die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet ist weiterhin gestattet. Eine Übersicht über die Regelungen können auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums nachgelesen werden.

Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg jederzeit möglich.

Vom 26. März bis 9. April 2021 ist das Reisen auf dem spanischen Festland zwischen den Autonomen Gemeinschaften nur aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen z.B. die Rückkehr an den Wohnsitz oder berufliche Gründe. Touristische Reisen gelten nicht als triftiger Grund. In dieser Zeit gilt für alle Autonomen Gemeinschaften, dass Treffen in öffentlichen geschlossenen Räumen auf vier Personen beschränkt sind, Treffen im Freien auf sechs Personen. Treffen in privaten Haushalten sind auf die dem Haushalt angehörenden Personen beschränkt. Dieselben Regelungen gelten vom 17. bis 21. März 2021 in allen Autonomen Gemeinschaften, in denen der 19. März 2021 ein Feiertag ist.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Mobilitätsbeschränkungen betreffen einige Gebiete in der Stadt Madrid und einzelne Gemeinden. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen (im Innenbereich) bzw. sechs Personen (im Außenbereich) sind in Handel und Gastronomie nicht erlaubt. Treffen in privaten Haushalten sind nur in Ausnahmefällen, z.B. zur Betreuung Bedürftiger, erlaubt.
In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt zunächst bis 14. März 2021:
Nach Katalonien darf nur aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen, der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen).  

Zusätzlich zu den für die Autonome Gemeinschaft geltenden Reisebeschränkungen darf man den Landkreis („comarca“) nur aus triftigen Gründen verlassen (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen).

Die nächtliche Ausgangssperre in Katalonien gilt von 22 bis 6 Uhr. Im Ausnahmefall ist die behördliche Erklärung mit sich zu führen.

Gastronomiebetriebe dürfen tagsüber zu begrenzten Zeiten öffnen.

Am Wochenende sind nur Geschäfte des täglichen Bedarfs, Apotheken und Buchhandlungen sowie bestimmte Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Tierarztpraxen, Autohändler geöffnet.

Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt zunächst bis 14. März 2021: Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen. Bei Anreise mit dem Auto ist bei Kontrollen der Wohnsitzstatus in der Gemeinschaft nachzuweisen. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Gastronomiebetriebe dürfen im Außenbereich öffnen (pro Tisch max. 4 Personen; Rauchen verboten). Geschäfte, sind nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet; für Geschäfte des täglichen Bedarfs und Friseure gelten diese Beschränkungen nicht. Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Aragón gilt zunächst bis 19. März 2021: Für die Autonome Gemeinschaft Aragón und für die drei Provinzen Huesca, Teruel und Zaragoza gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Die Ein- und Ausreise ist nur aus triftigen Gründen und mit behördlicher Erklärung erlaubt. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 23 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen sind untersagt.

Für Andalusien wurde das bestehende Ein- und Ausreiseverbot bis zum 19. März 2021 verlängert. Für eine Einreise müssen triftige Gründe vorliegen, touristische Gründe zählen nicht dazu. Der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen. Bewegungen und Fahrten sind nur innerhalb der eigenen Provinz erlaubt. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten gibt es Mobilitätsbeschränkungen. Darüber hinaus sind in Kommunen mit besonders hohen Inzidenzwerten nicht–essentielle Geschäfte und Restaurationsbetriebe geschlossen; ansonsten gelten Beschränkungen der Öffnungszeiten. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.

Die meisten der übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland haben ebenfalls Ein- und Ausreisesperren und nächtliche Ausgangssperren erlassen. Das bedeutet, dass nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden darf, jedoch nicht zu touristischen Zwecken. Es kann diesbezüglich auch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

In vielen Autonomen Gemeinschaften wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen außerdem u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.

Besonderheiten auf den Inseln

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in den lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland grundsätzlich auch für Einreisen vom spanischen Festland. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung. Bis zunächst 15. März 2021 gelten auf den Balearen verschärfte Maßnahmen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind untersagt.

Ibiza und Formentera sind abgesperrt. Beide Inseln können nur aus triftigen Gründen verlassen oder betreten werden.

Auf Ibiza sind Bars, Cafés und Restaurants geschlossen. Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice sind gestattet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Private Treffen sind auf Mitglieder des eigenen Hausstands beschränkt.

Auf Mallorca, Formentera und Menorca ist die Außengastronomie mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und eingeschränkter Kapazität möglich. Auf Menorca ist darüber hinaus die Gastronomie im Innenbereich mit 30% Kapazität geöffnet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

Besucher, die aus einem Risikogebiet (u.a. Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA- Testergebnis vorweisen.

Personen, die auf dem Seeweg vom spanischen Festland auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen gilt für alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten werden, folgendes:

An der Rezeption ist noch einmal das negative COVID-19-Testergebnis vorzulegen.

Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Es werden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert.

Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss.

Es besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Auf allen Kanarischen Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren, deren Uhrzeiten allerdings für einzelne Inseln unterschiedlich sein können.

Für Lanzarote und La Graciosa gelten bis auf weiteres zusätzlich zu den für ganz Spanien geltenden Einreisebestimmungen folgende weitergehende Beschränkungen:

Für Touristen, die mit internationalen Flügen ankommen, gelten die generellen Vorschriften für die Einreise nach Spanien, siehe: Einreise

Einreisen vom spanischen Festland oder von den Balearen sind grundsätzlich nicht möglich, es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmetatbeständen (z.B. Nachweis, dass es sich um eine Familienbesuchsreise handelt oder dass die Unterbringung in einer lizenzierten touristischen Unterkunft gebucht wurde).

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr (Ausnahme: vorstehend beschriebene An- und Abreisen). Die Innenbereiche von Bars und Restaurants bleiben geschlossen (Ausnahme: Hotels), die Außenbereiche dürfen höchstens zu 50% besetzt werden.

Hygieneregeln

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Quelle: Auswärtiges Amt