Anreise nach Turkmenistan
Flug nach Turkmenistan.
Willkommen im geheimnisvollen Turkmenistan
Nach Ankunft und Einreiseprozedur Abholung vom Flughafen und Transfer in die Stadt zum Hotel. Hier können Sie sich vom anstrengenden Flug erholen und ausschlafen. Spätes Frühstück. Heute beginnt der erste Teil der Sightseeing-Tour in und rund um Ashgabat. Natürlich darf da die Moschee und das Mausoleum von Turkmenbashi nicht an zweiter Stelle stehen. Ebenso wichtig ist der Besuch des National-Museums, um viele Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart Turkmenistans besser zu verstehen. 12 km von der Hauptstadt entfernt befindet sich Nisa, welche die erste Hauptstadt der Parther war. Seit 2007 steht die Ausgrabungsstätte auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Sie sehen ebenfalls den Neutralitätsbogen, den Unabhängigkeitspark, den zentralen Hauptplatz, den Russischen Basar und die Ertogrul Gazi-Moschee, zu Ehren des einstigen Herrschers der die Dynastie der Osmanen gründete und dem Osmanischen Reich seinen Namen verlieh. Abends unternehmen Sie eine Tour durch die unfassbar bunt beleuchtete Stadt. Übernachtung im Hotel.
Ashgabat und Flug nach Mary
Nach dem Frühstück erfolgt der zweite Teil der Stadtbesichtigung. Ashgabat – die Stadt in der Wüste mit viel Marmor, Gold und unzähligen Denkmälern in breiten Alleen gehört zu den modernsten Zentralasiens. Zunächst fahren Sie stadtauswärts zu einem der größten Basare Zentralasiens. Über den Park der Unabhängigkeit, den Neutralitätsbogen und das futuristische Riesenrad geht es weiter in die Pilger- und Ruinenstätte von Anau. Turkmenistan ist berühmt für seine starken und ausdauernden Pferde. Der Achal-Tekkiner zählt zu den ältesten Pferderassen der Welt. Durch Isolation auf Wüstenoasen und das wasserarme Wüstenklima auf extreme Härte ausgerichtet, gilt er als besonders geeignet für schwierige Distanzstrecken. Sie besichtigen ein Gestüt dieser edlen Pferde, die für die Turkmenen ein regelrechtes Heiligtum darstellen. Optional besteht sogar die Möglichkeit für einen kurzen Testritt. (Aufenthalt im Gestüt ca. 1,5-2 Stunden). Noch am späten Nachmittag fliegen Sie ca. 40 min bis Mary. Dort werden Sie abgeholt und ins Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel.
Die Ruinen von Merw und Rückfahrt nach Ashgabat
Der heutige Tag ist der historischen Stadt Merw (UNESCO-Weltkulturerbe) gewidmet. Transfer von Mary nach Merw. Zunächst passieren Sie das imposante, überkuppelte Mausoleum von Sultan Sanjar und Ibn Zaid sowie die mittelalterliche Burg Keshk. Sie besichtigen ebenso das historische Museum. Am Nachmittag fahre Sie auf der neuen Autobahn zurück nach Ashgabat. Auf der neuen Route durch die Wüste ist man in etwa genauso schnell, als würde man einen Flug nehmen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit insgesamt ca. 5-6h, 420 km).
Nohur in den Bergen und Balkanabat im Westen des Landes
Im Geländewagen geht es nun gen Westen hinein in die Kopetdag-Gebirgskette. In Nohur, einer Ortschaft, wo sich einzigartige Sitten und Gebräuche erhalten haben, wächst die älteste Platane ganz Zentralasiens. Besonders sehenswert ist der örtliche Friedhof, den hunderte verwilderte Grabhügel mit Gehörnen von Bergziegen schmücken. Am Pilgerplatz von Kyz Bibi muss man sich den Erzählungen der Bewohner zufolge nur in der Nähe, einem schmalen Spalt im Felsen, etwas wünschen, dann wird es auch in Erfüllung gehen. Eine erste Wanderung führt durch eine felsige Schlucht zum Nohur-Wasserfall bzw. entlang der Hänge der Kopetdag-Berge. Weiterfahrt nach Balkanabat. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 460 km; Gehzeit ca. 1-2h, 3 km).
Zurück in die Urzeit – Yangisuw-Canyon-Landschaft
Heute fahren Sie mit dem Geländewagen zum ersten großen Canyon der Region – dem Yangisuw. Sie wandern durch die herrliche Canyonlandschaft. Wenn man so will, erkunden Sie heute den Meeresboden des ehemaligen Urmeeres Tethys. Noch heute sind Fossilien auffindbar. Die Schlucht besticht durch bizarre Felsformationen und farbenreichen Kalksteinablagerungen. Am Abend Errichtung des Camps. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5h, 200 km).
Prächtiges Farbspiel im Yangikala-Canyon
Heute fahren Sie zur noch imposanteren Yangikala-Schlucht. Wie aus dem Nichts erheben sich riesige Kalksteinformationen, die eine Höhe von 150 bis 200 m erreichen. Wiederum handelt es sich um Überreste eines riesigen Korallenriffs des Urmeeres. Vor mehr als 5 Millionen Jahren wurde der Kalkstein vom Fluss Amudarya ausgewaschen, sodass diese tiefe Schlucht entstand. Das Wasser hinterließ außergewöhnliche Felsformationen. Auf den Hochebenen finden sich Ammonite und Muscheln. Yangikala gilt als eine der beeindruckendsten Naturattraktionen Turkmenistans. Am späten Nachmittag fahren Sie zurück nach Turkmenbashi und nehmen am Abend einen Inlandsflug zurück nach Ashgabat. Transfer ins Hotel und Übernachtung. (Fahrzeit ca. 4h, 250 km).
Ashgabat mit Teppichmuseum und flammendes Inferno in der Wüste Karakum
Am Vormittag setzen Sie Ihre Stadtbesichtigung von Ashgabat fort. Sie besuchen u.a. das berühmte Teppichmuseum, was wahre Schätze beherbergt. Am Nachmittag fahren Sie nach Darwaza und besuchen unterwegs das Dorf Erbent, welches weithin für seine Filzprodukte bekannt ist. Die Nacht verbringen Sie in Jurten inmitten der Wüstenlandschaft. Das Camp nahe des Kraters wurde vor nicht allzu langer Zeit neu installiert. Insbesondere der Feuerkrater, der wenige km von der ehemaligen Siedlung entfernt liegt, ist das Ziel jedes Turkmenistan-Reisenden. Nach der langen Fahrt können Sie sich jetzt die Füße vertreten. Seit den späten 70ern tritt aus der eingestürzten, ehemaligen Bohrstelle Erdgas aus. Irgendwann wurde das Gas in der Einsturzstelle entzündet und lodert seither, was gerade am Abend ein teuflisch-infernales Schauspiel ist. Spätestens dann weiß man, wo sich das Feuertor zur Unterwelt befindet. Stimmungsvolles Abendessen am Rande des immer heller leuchtenden Feuerkraters. Übernachtung ein einer Jurte. (Fahrzeit ca. 3-4h, 300 km).
Oasenromantik in Chiwa in Usbekistan
Weiter geht die Reise an die turkmenisch-usbekische Grenze in Schavat. Nach den Zoll- und Passformalitäten sowie dem Wechsel der Begleitmannschaft erfolgt der Transfer in die Oase von Chiwa. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 350 km).
Minarette, Moscheen und Medresen
In der Altstadt Itschan-Kala (UNESCO-Weltkulturerbe) finden sich ausschließlich historische Gebäude. Besonders dominant ist das bunte und nur 28 m hohe Stummelminarett. Sie besichtigen weiterhin die Residenz des Khans Kunja-Ark, das Minarett Kok-Minor, die Medrese Muchammad Rachim-Khan, das Minarett und die Moschee Dshuma, das Mausoleum Pachlavan-Machmud, die Medrese und das Minarett Islam-Khodsa, eine Karawanserei, das Stadttor Palvan-Darvosa, die Medrese Kutlymurad-Inak und die Residenz des Khans Tasch-Hauli. Übernachtung wie am Vortag.
Durch die Wüste Kysylkum nach Buchara
Sie nutzen die kühlen Morgenstunden für die lange, aber sehr interessante Fahrt durch die Wüste Kysylkum nach Buchara. Sie überqueren den berühmten Amurdarja und legen ausreichend Fotostopps ein. Gegen Abend erreichen Sie die einstige Metropole. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7-8h, 450 km).
Architekturschätze, Kunsthandwerk und Folklore
Bei einer Stadtführung lernen Sie die mehr als 2300 Jahre alte Stadt Buchara kennen (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie besichtigen den architektonischen Komplex Poi-Kaljan mit dem Minarett und der Moschee Kaljan und der Medrese Miri-Arab, die Festung Ark, die Moschee Bolo-Hauz, das Mausoleum Tschaschma-Ajub, das alte Samaniden-Mausoleum. Am Nachmittag durchstreifen Sie die überkuppelten Gewölbe und Handelsgassen der Goldschmiede Toki-Sargaron, den Baukomplex der Kosch-Medrese, den Basar der Seidenstoffe Tim Abdulla-Khan und die überkuppelten Gewölbe der Mützenmacher Toki Telpak-Furuschon und die der Geldwechsler Toki-Sarrafon. Am Abend sind Sie zu Gast bei einer Folkloreveranstaltung im kühlen Innenhof der Medrese Nadir Divan-begi. Übernachtung wie am Vortag.
Samarkand – die legendäre Stadt an der Seidenstraße
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Samarkand. Unterwegs besuchen Sie Schahrisabz, die Geburtsstadt von Amir Timur, dem Feldherrn und Welteroberer. Angekommen, besichtigen Sie zunächst die Ruinen des Schlosses von Timur Ak-Serai, anschließend einige Mausoleen und die Gruft, wo Timur beigesetzt werden wollte. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Samarkand über den malerischen Pass Tochtakoratscha, gelegen auf ca. 2000 Metern Höhe. Auf dem Weg in das sagenumwobene Samarkand legen Sie einige Stopps für Fotopausen in der schönen Berggegend ein. Ankunft am Abend in der Stadt. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 360 km).
Weltkulturerbe satt: Meisterwerke islamischer Architektur
Der Tag steht ganz im Zeichen dieser über 2700 Jahre alten Stadt Samarkand (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie besichtigen den Registan-Platz, die Moscheen Bibi-Khanym und Khazrati-Khyzrden, den alten Basar, den beeindruckenden Mausoleenkomplex Schachi-Sinda, die Sternwarte von Ulugbek und den Gedenkkomplex des heiligen Danijars. Übernachtung wie am Vortag.
Samarkands Mausoleen
Noch einmal machen Sie sich auf, um gemeinsam mit Ihrem Guide noch zwei weitere Highlights der Stadt zu erkunden. Sie besichtigen die Mausoleen Ruchabad und Gur-Emi. Dort ließ Timur einige seiner Söhne und Enkel beerdigen. Anschließend haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.
Fahrt nach Taschkent
Heute fahren Sie nach Taschkent. Dafür nutzen Sie den modernen Schnellzug Afrosiab und sind bereits nach gut 2h in Taschkent. Die Abfahrt ist zwar frühmorgens, dafür haben Sie dann aber noch einmal viel Zeit für die Hauptstadt. Dort besichtigen Sie den Theaterplatz und bekannte Denkmäler der Altstadt: die Medrese Barak-Khan, die Moschee des Goldenen Scheichs, das Mausoleum Kaffal-Schaschi sowie die Medrese Abukassym. Am Nachmittag haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel.
Heimreise
Transfer zum Flughafen und Heimreise.