Ein Lama steht in einem weitläufigen Feld vor dem schneebedeckten Sajama-Berg in Bolivien. Die Landschaft ist von Gras und Berggipfeln geprägt.
Bergsteiger in roter Ausrüstung beim Abstieg auf einem schneebedeckten Hang mit beeindruckendem Ausblick auf die umliegende Landschaft.
Ein Geländewagen steht auf einer weiten, salzartigen Fläche bei Sonnenuntergang.
Eine Gruppe von Menschen wandert durch die farbenfrohen Hügel der Suriplaza in Chile, umgeben von grünen und braunen Pflanzen.

Acotango (6052 m), Parinacota (6342 m) und Sajama (6542 m)

Vom nordchilenischen Suriplaza über den Salar de Uyuni auf drei 6000er mit dem höchsten Gipfel Boliviens

Highlights

  • Wanderungen in einmaliger Vulkanlandschaft
  • Aussicht über den Salzsee vom Vulkan Tunupa (5150 m)
  • Zeltübernachtung im Salar de Uyuni
  • Nationalparks Lauca und Sajama
  • Entspannendes Bad in heißen Quellen am Sajama
Mit dieser Reise 94 m² Regenwald schützen und Urkunde erhalten
So einfach geht´s

Fakten

  • Reiseart: Gruppenreise
  • Dauer: 22 Tage
  • Teilnehmer: 6–12
  • Reiseleitung: deutsch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: EXPAPS
  • ab 5550 EUR inkl. Flug
Reisedetails als PDF

Darum geht´s:

Von der chilenischen Pazifik-Küste tauchen Sie abseits der Hauptrouten in das atemberaubende Andenhochland von Nordchile und Westbolivien mit seinen tiefblauen Lagunen, schier endlosen weißen Salzwüsten und beeindruckenden Vulkankegeln ein. Ganze drei 6000er Bergtouren stehen auf dem Programm, darunter mit dem Sajama der höchste Gipfel Boliviens.

Höhenanpassung im Altiplano und Salar de Uyuni

Der etappenweise Aufstieg von der Küste hinauf in die grandiose Bergwelt der bolivianischen Cordillera Occidental ermöglicht eine optimale Höhenanpassung. Am Vulkan Tunupa am Rande des Salar de Uyuni überschreiten Sie zum ersten Mal auf der Tour die 5000 m und haben eine fantastische Aussicht über das unendliche Weiß. Inmitten dieser Salzwüste befindet sich die Isla del Pescado, an der Sie eine unvergessliche und magische Zeltnacht unter dem wohl klarsten Sternenhimmel der Welt verbringen.

Grandiose Gipfelziele ohne lange Anfahrtswege

Ein ideales Basislager für Ihre Gipfelziele finden Sie im kleinen Bergsteigerort Sajama, der regelrecht umringt ist von majestätischen Vulkangipfeln. Zwischen den Gipfeltouren laden heiße Quellen mit einem herrlichen Bergpanorama zu einem entspannenden Bad ein. Gekrönt wird diese phänomenale Bergtour mit der Besteigung des Sajama, dem „König der bolivianischen Berge“.

Sophie Ehret-Sander

Das sagen unsere Kunden

60 Bewertungen

Daniel Z.

Die Reise besticht durch Ihre tolle Mischung. Land, Leute und ganz viel traumhafte Natur, gepaart mit der Herausforderung der Besteigung von drei Sechstausendern! Ich will ausdrücklich Pedro Schaaf als Reiseleiter loben und hervorheben! Er hat mit seiner Art und seinem Wissen und Können maßgebend dazu beigetragen, dass es eine so schöne und interessante Reise war. Ein Bolivianer mit Herzblut, der zusammen mit seinem Team "sein" Land von der Besten Seite vorgestellt hat, jeder soll Bolivien kennen und lieben lernen.

Blick auf die kaktusbewachsene Insel Incahuasi im Salar de Uyuni, Bolivien, mit Sonnenuntergang im Hintergrund.

Das Besondere an dieser Reise

  • Einmalige Landschaften abseits ausgetretener Pfade
  • Akklimatisationstouren im nordchilenischen Suriplaza

Termine und Preise

Heute buchen und 3% Frühbucherrabatt auf die Reisetermine ab dem 31.10.2026 erhalten!
Zeitraum:
Status Termin Bis Preis Details Informationen
Buchbar 04.04.26 – 25.04.26 5550 EUR EZZ: 530 EUR
de Deutsch sprechende Reiseleitung inklusive Flug
Buchbar 31.10.26 – 21.11.26 5550 EUR EZZ: 530 EUR
de Deutsch sprechende Reiseleitung inklusive Flug

Optionale Zusatzkosten

  • Rail&Fly 1. Klasse: 170 EUR
  • Rail&Fly 2. Klasse: 90 EUR
  • Nachübernachtung in La Paz: ab 40 EUR
  • Nachübernachtung in La Paz inkl. Flughafentransfer: ab 70 EUR

CO₂ kompensieren, Regenwald schützen und Urkunde erhalten

Sie möchten auch Regenwald schützen und eine Urkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald erhalten?

Diese Reise verursacht 5652 kg CO2. Gemeinsam mit unseren Freunden von Wilderness International kompensieren wir bereits 50 Prozent der entstehenden Emissionen. Mit Ihrer Unterstützung können wir aus 50 Prozent 100 machen. Wie das geht? Im Verlauf einer Reisebuchung haben Sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis mit nur einem Mausklick aufzurunden und so selbst aktiv am Umweltschutz teilzunehmen.

Innerhalb von 5 Tagen nach Ihrer Buchung erhalten Sie dann per Mail eine Spendenurkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald inkl. Formular zur Beantragung einer Spendenbescheinigung.

So schützen wir Regenwald

Reiseverlauf und Karte

Reiseverlauf
1. Tag

Anreise

Flug von Frankfurt nach Santiago de Chile.

2. Tag

Ankunft in Santiago de Chile

Städtische Szene mit historischen und modernen Gebäuden in einer belebten Straße, umgeben von Palmen und Menschen.

Ankunft in Santiago de Chile. Willkommen in Südamerika! Ihr lokaler Reiseleiter für Santiago de Chile begrüßt Sie am Flughafen und fährt gemeinsam mit Ihnen zum Hotel im Zentrum der Hauptstadt. Am Nachmittag erkunden Sie die pulsierende Metropole auf einem geführten Stadtbummel. Übernachtung im Hotel.

3. Tag

Flug nach Arica – Socoroma (3085 m) – Putre (3500 m)

Eine Person steht in der farbenprächtigen Hochebene Suriplaza bei Putre, Chile. Im Hintergrund sind hohe Berge und ein weites Tal zu sehen.

Früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Arica im Norden von Chile. Hier treffen Sie Ihre Expeditionsleitung und ihr Begleitteam. Nach dem Verladen das Gepäcks auf die Allradfahrzeuge fahren Sie nach einem kurzen Abstecher an die Pazifikküste in die Bergwelt der Anden bis nach Socoroma, wo Sie die erste Wanderung zum Eingehen erwartet. Auf einem alten Inka-Weg geht es von Socoroma (3085 m) bis hinauf nach Putre. Die Stadt liegt bereits auf 3500 m, sodass die wichtige Akklimatisationsphase schnell beginnt und Ihr Körper sich gut anpassen kann. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernen Sie alle Expeditionsteilnehmer kennen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, Gehzeit ca. 5h, 700 m↑, 150 m↓, Schlafhöhe ca. 3500 m).

1×(F/M (LB)/A)
4. Tag

Lauca-Nationalpark – Lago Chungara (4600 m)

Vulkan mit schneebedeckter Spitze und ruhiger Wasserfläche im Vordergrund, umgeben von grünem Ufer und klarem Himmel.

Auf der landschaftlich großartigen Strecke durch den Lauca-Nationalpark (UNESCO-Biosphärenreservat), der Hauptverbindungsroute nach Bolivien folgend, unternehmen Sie am Vormittag einen Ausflug ins Dorf Parinacota. Die beschauliche Kirche des Ortes ist aufgrund ihrer Fresken aus dem 18. Jh. weit über die Grenzen Chiles hinaus bekannt. Bei der anschließenden Wanderung an der Laguna Cotacotani (4550 m) haben Sie bei gutem Wetter einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten Vulkanriesen der Region, die sich zum Teil im tiefblauen See spiegeln: Parinacota, Guallatire, Acotango, Umurata, Capurata und selbst der Sajama im nicht allzu fernen Bolivien tritt in Erscheinung. Mit etwas Glück sehen Sie auch Flamingos, Lamas oder Vicuñas am Ufer. Nach der Wanderung besuchen Sie den größten höchstgelegen See der Welt, den Lago Chungara. Am Nachmittag fahren Sie wieder zurück ins ca. 1000 m tiefer gelegene Putre. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, Gehzeit ca. 3h, 250 m↑, 50 m↓).

1×(F/M (LB))
5. Tag

Suriplaza (ca. 5150 m) – Jurasi-Thermen

Wanderer steigen an einem bunten Berggipfel in der Atacama-Wüste, Chile, auf.

Zur weiteren Höhenanpassung unternehmen Sie eine Wanderung in der farbenfrohen Vulkanlandschaft des Suriplaza. Der Aufstieg beginnt auf ca. 4850 m und führt Sie auf den ersten 5000er-Gipfel der Tour. Bei Sonnenschein strahlt der gesamte Gebirgszug in Rot- und Gelbtönen, ein besonders beeindruckendes Naturschauspiel. Anschließend fahren Sie zurück nach Putre, wo Sie ein entspannendes Bad in den nahegelegenen Jurasi-Thermen genießen können. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 4h, 300m↑↓).

1×(F/M (LB))
6. Tag

Salar de Surire – Colchane

Eine Person sitzt auf einem Felsen am Salar de Surire in Chile und betrachtet die Umgebung mit Bergen und einem See.

Von Putre fahren Sie am Dorf Guallatire vorbei zum weiß glänzenden Salar de Surire im Naturreservat Las Vicuñas. Die Route führt entlang der chilenisch-bolivianischen Grenze Richtung Süden in scheinbar greifbarer Nähe der Vulkankegel, die die Grenzlinie markieren. Während der Fahrt haben Sie immer wieder schöne Ausblicke auf den Acotango und die Fumarole des aktiven Vulkans Guallatiri. Am Salzsee angekommen entdecken Sie auf einer kurzen Wanderung entlang des Ufers die beeindruckende Landschaft und Tierwelt, wie die scheuen Vicuñas oder Flamingos. In den Thermalquellen von Polloquere lädt ein Naturbad mit himmelblauen Wasser zum Rasten und Entspannen ein. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Süden in den Grenzort Colchane. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7-8h, Gehzeit ca. 1,5h, 100 m↑↓, Schlafhöhe ca. 3700 m).

1×(F/M (LB))
7. Tag

Colchane – Salar de Uyuni

Zeltlager am Ufer des Salar de Uyuni in Bolivien, umgeben von Wüste und Bergen.

Zu Fuß überschreiten Sie die Grenze zu Bolivien. Nach den Grenzformalitäten fahren Sie weiter hinein ins Altiplano, einer riesigen Hochebene in den zentralen Anden. Am Nachmittag erreichen Sie den größten Salzsee unseres Planeten, den Salar de Uyuni, der sich wie ein riesiges weißes Meer vor Ihnen erstreckt. Sie errichten Ihr Zeltlager direkt am Ufer der Isla Pescado mitten im Salzsee, ein einmaliger und besonders zum Sonnenuntergang magischer Ort. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 6h, zzgl. Grenzübertritt, Schlafhöhe ca. 3650 m).

1×(F/M (LB)/A)
8. Tag

Salar de Uyuni – Inseln im Salzsee – Jirira

Weite Salzstruktur der Salzwüste Salar de Uyuni in Bolivien unter blauem Himmel mit Wolken.

Nach dem Abbau Ihres Zeltlagers wandern Sie über die Isla Pescado. Sie erklimmen den höchsten Punkt über dem Salar und bestaunen die meterhohen Kakteen, die bis zu 12 Meter in den Himmel ragen. Durch das schier unendliche Weiß des Salzsees gelangen Sie anschließend mit den Allradfahrzeugen zu den Inseln Pia Pia und Incahuasi inmitten des Salzsees. Am Nachmittag besichtigen Sie die Mumien von Coquesa am Fusse des Vulkans Tunupa. Übernachtung im Gästehaus in Jirira. (Fahrzeit ca. 3-4h, Gehzeit ca. 2h, 200 m↑↓, Schlafhöhe ca. 3650 m).

1×(F/M (LB)/A)
9. Tag

Vulkan Tunupa (5150 m)

Der Vulkan Tunupa am Nordufer des Salar in Bolivien zeigt eine beeindruckende Landschaft mit Wüste und Bergen unter klarem Himmel.

Bis zum Aussichtspunkt von Tahua (4450 m) fahren Sie noch mit den Allradfahrzeugen, bevor es zu Fuß weiter bis zum Vorgipfel des Vulkan Tunupa geht (5150 m). Die weiß glänzende Fläche des Salar de Uyuni liegt Ihnen zu Füßen und sorgt für einen fantastischen Ausblick. Abstieg zurück zum Aussichtspunkt und Rückfahrt zur Unterkunft. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, Gehzeit ca. 6h, 750 m↑↓).

1×(F/M (LB)/A)
10. Tag

Salar de Uyuni – Dorf Sajama (4300 m)

Ein Fahrzeug steht in der Wüste Salar de Uyuni in Bolivien. Weiße Salzmonolithen sind im Hintergrund sichtbar.

Auf einer landschaftlich spannenden Fahrt passieren Sie den Ort Colchani, in dem das Salz noch in traditioneller Handarbeit aufbereitet wird. Über Oruro gelangen Sie in den Sajama Nationalpark. Am Nachmittag erreichen Sie das kleine Dorf Sajama zu Füßen Ihrer nächsten Gipfelziele. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 9h, Schlafhöhe ca. 4300 m).

1×(F/M (LB)/A)
11. Tag

Ruhetag oder optionale Wanderung

Traditionelle Lehmhütten mit Strohdach vor schneebedeckten Bergen und klarem Blauem Himmel.

Nach den langen Fahrten steht heute ein Ruhetag auf dem Programm. Optional besteht die Möglichkeit, einen der niedrigeren Aussichtsberge oberhalb des Dorfes zu erwandern (auf ca. 4550 m, Gehzeit ca. 3h, 300 m↑↓). Übernachtung wie am Vortag.

1×(F/M/A)
12. Tag

Gipfeltag Acotango (6052 m)

Ein Wanderer steht auf einem Berggipfel in Bolivien. Im Hintergrund ist der schneebedeckte Acotango zu sehen.

Mit dem Acotango (6052 m) steht der erste 6000er Ihrer Reise auf dem Programm. Noch im Dunkeln fahren Sie mit den Allradfahrzeugen bis auf ca. 5000 m, wo Sie im Schein Ihrer Stirnlampen den Aufstieg beginnen. Das letzte Stück ist oft verschneit, aber nicht sehr steil, sodass der aussichtsreiche Gipfel bald erreicht ist. Das fantastische Gipfelpanorama mit Sajama, Parinacota und dem dampfenden Kegel des Guallatiri ist die Mühen des Anstiegs wert. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-8h, 1050 m↑↓).

1×(F/M (LB)/A)
13. Tag

Ruhetag – Thermalquellen

Mann in einer heißen Quelle mit einem Hut und Sonnenbrille, im Hintergrund ein schneebedeckter Berg.

Den heutigen Ruhetag können Sie nutzen, um sich in den nahe gelegenen Thermalquellen zu entspannen und Kraft für die nächsten Gipfeletappen zu sammeln. Sogar aus dem heißen Wasser haben Sie einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg Boliviens, den Sajama. Übernachtung wie am Vortag

1×(F/M/A)
14. Tag

Gipfeltag Parinacota (6342 m)

Ein Wanderer steht auf einem Berg in Bolivien mit dem Pomerape und Parinacota im Hintergrund, umgeben von Natur.

Die Besteigung des Parinacota steht bevor, den höheren der beiden Zwillingsvulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m). Noch in der Dunkelheit nehmen Sie ein stärkendes Frühstück zu sich, bevor Sie die Allradfahrzeuge je nach Zustand der Fahrpiste bis auf ca. 5000 m bringen. Im Licht der Stirnlampen geht es über feinen Vulkansand, Gesteinsbrocken und je nach Jahreszeit manchmal auch unangenehme „Penitentes“ (Büßereis oder -schnee) bis zum Kraterrand und höchsten Punkt des Parinacota. Der Blick aus 6342 m Höhe über die bizarre Landschaft mit den umliegenden Vulkanen und in den gewaltigen Krater ist der wohlverdiente Lohn für den anstrengenden Aufstieg. Der Abstieg zurück zu den Fahrzeugen geht schnell. Rückfahrt zu Ihrer Unterkunft in Sajama. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 12h, 1350 m↑ 1350 m↓, Fahrzeit ca. 3-4h).

1×(F/M (LB)/A)
15. Tag

Ruhetag – Thermalquellen

Ein weißes Lama steht in einer felsigen Landschaft mit grünen Pflanzen und blauem Himmel.

Erneuter Ruhetag, um noch einmal in den nahegelegenen Thermalquellen die Energiereserven für Ihr letztes Gipfelziel zu mobilisieren. Übernachtung wie am Vortag.

1×(F/M/A)
16. Tag

Hochlager Sajama (5650 m)

Blick auf eine beeindruckende Berglandschaft im Sajama Nationalpark in Bolivien mit verschiedenen Gesteinsformationen und Bergen im Hintergrund.

Mit den Allradfahrzeugen fahren Sie vom Ort Sajama bis zum alten Basislager „23 de Marzo“ auf 4875 m hinauf. Von hier aus steigen Sie über steile Schutt- und je nach Verhältnissen auch Schneefelder mit grandiosem Ausblick auf die gegenüberliegenden Zwillingsvulkane Parinacota und Pomerape auf einem gut erkennbaren Pfad weiter ins Hochlager auf, das exponiert in einem kleinen Sattel neben einem markanten Felsen liegt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5 h, 850 m↑, Schlafhöhe ca. 5650 m).

1×(F/M (LB)/A)
17. Tag

Gipfeltag Sajama (6542 m)

Bergsteiger in roter Ausrüstung beim Abstieg auf einem schneebedeckten Hang mit beeindruckendem Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Gipfeltag am Sajama. Nach einem zeitigen Start geht es zunächst recht steil über loses Geröll und leichte Felsstufen bergan, bis Sie bereits kurz nach dem Hochlager eine steile Eisrinne von etwa 50° Neigung erreichen, die den Einsatz von Steigeisen und Eispickel erfordert und je nach Verhältnissen mit einem Fixseil gesichert wird. Der weitere Aufstieg über den gestuften und meist mit Büßereis verzierten Gletscher erfordert lediglich leichtere Kletterei und erlaubt ein schnelleres Vorankommen. Kurz unterhalb des Gipfels trennen Sie von Ihrem Ziel nur noch einige Gletscherspalten, die aber leicht umgangen werden können, bevor Sie auf dem höchsten Punkt Boliviens stehen. Von dem riesigen Gipfelplateau können Sie einen überwältigenden Rundumblick genießen. Abstieg noch am gleichen Tag bis zu den Allradfahrzeugen im alten Basislager, die Sie wieder zurück in den Ort bringen. Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 12-14h, 950 m↑, 1750 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
18. Tag

Reservetag – La Paz

Ein Lama steht in einem weitläufigen Feld vor dem schneebedeckten Sajama-Berg in Bolivien. Die Landschaft ist von Gras und Berggipfeln geprägt.

Reservetag für die Besteigung des Sajama. Wenn bereits alles nach Plan gelaufen ist, fahren Sie am Nachmittag ausgeruht weiter nach La Paz. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h).

1×(F/M)
19. Tag

Stadtführung La Paz

Luftaufnahme von La Paz in Bolivien, mit Seilbahnen über einer weitläufigen Stadtansicht.

Sie erkunden La Paz bei einer Stadtführung und besuchen die Plaza Murillo mit dem Regierungspalast, das Convento San Francisco sowie das weltweit einzige Coca-Museum. Auch die Prachtstraße des Prado sowie die berühmte Calle Linares, eine beschauliche Gasse, die praktisch ein einziger Marktplatz ist, stehen auf dem Programm. Am Abend können Sie dem bunten Treiben in den Gassen zuschauen und Ihre Gipfelerfolge feiern. Übernachtung im Hotel.

1×F
20. Tag

La Paz – optionale Radtour oder Seilbahnsafari

Zwei Mountainbiker auf einer schmalen Straße in den Yungas von Bolivien. Ein Kondor kreist über dem Tal.

Der heutige Tag steht Ihnen in La Paz zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch die Gassen der Stadt oder unternehmen Sie optional eine Radtour mit Adrenalingarantie über den „Camino de la Muerte“ hinab in die subtropischen Yungas (Zusatzkosten: ca. 130 US$ pro Person – vor Ort buchbar) oder eine geführte Seilbahnsafari durch La Paz (Zusatzkosten: ca. 45 US$ pro Person – vor Ort buchbar). Übernachtung wie am Vortag.

1×F
21. Tag

Abreise

Blick aus einem Flugzeug über die Stadt El Alto in Bolivien mit dem Berg Huayna-Potosi im Hintergrund.

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

1×F
22. Tag

Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt.

Weitere Informationen

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von La Paz mit LATAM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class (nach Verfügbarkeit; Flugzuschlag möglich)
  • Deutsch sprechende Reiseleitung in Santiago de Chile
  • Deutsch sprechende Expeditionsleitung ab Arica
  • Zusätzlich Englisch sprechende, lokale Bergführer für die Gipfelaufstiege (je ein Bergführer für 3-4 Bergsteiger)
  • Inlandsflug Santiago de Chile – Arica in Economy Class
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Lokales Kochteam und Vollverpflegung in den Zeltlagern
  • Expeditionszelte und einfache Isomatten
  • Aufenthaltszelt mit Tisch und Stühlen am Salar de Uyuni
  • Gepäcktransport mit Trägern für die Gruppenausrüstung am Sajama
  • Alle Eintritte und Gebühren laut Programm (inkl. 2x Thermalquellen-Eintritt)
  • 10 Ü: Gästehaus
  • 7 Ü: Hotel
  • 2 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 19×F, 4×M, 12×M (LB), 12×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge
  • Persönliche Bergsteigerausrüstung
  • Individuelle Träger am Sajama
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

An den Tagen 6 und 16 lässt der Charakter der Unterkünfte vor Ort keine Einzelbelegung zu. Der Einzelzimmer-Zuschlag bezieht sich daher auf 17 von 19 Übernachtungen.

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige und unvorhersehbare Umstände sowohl erheblich erschwert werden als auch im Extremfall unmöglich sein. Die verantwortliche Expeditionsleitung ist in solch einem Fall berechtigt, Programmänderungen vorzunehmen oder die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Bei der Einreise nach Bolivien ist jeder Tourist verpflichtet, einen gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen.

Anforderungen

Für diese Bergexpedition brauchen sie eine gute physische und mentale Kondition sowie eine gewisse Akklimatisationsfähigkeit. Sie sollten fit sein für bis zu 14-stündige Tagesetappen und über Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis mit bis zu 50° Steilheit verfügen. Das sichere Gehen mit Steigeisen und der Umgang mit dem Eispickel sowie anwendungsbereite Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechniken sind Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Touren mit schwerem Gepäck sollten für sie kein Neuland sein – dazu zählt das Tragen Ihrer persönlichen Ausrüstung in das Hochlager. Sie sollten teamfähig sein und auf Komfort verzichten können. Zudem erwarten wir im Ernstfall von Ihnen die Bereitschaft, Ihre persönlichen Ziele zugunsten von hilfsbedürftigen oder gar verletzten Bergsteigern zurückzustellen.

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Bergexpeditionen besondere Bedingungen gelten, die Sie in unserem Merkblatt Bergexpeditionen finden. Als Nachweis der entsprechenden Eignung für die Reise benötigen wir von Ihnen mit Buchung eine mit relevanten Bergtouren ausgefüllte und unterschriebene Tourenliste.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

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