Chile • Bolivien

Acotango (6052 m), Parinacota (6342 m) und Sajama (6542 m)

Expeditionsreise

Ihr Reisespezialist

Preis ab 3870 EUR
Dauer 21 Tage
Teilnehmer 8–12
Reiseleitung deutschsprachige Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode EXPAPS

Beschreibung

Das atemberaubende Gebiet des Altiplano in Nordchile und Westbolivien ist übersäht mit technisch meist unkomplizierten Gipfeln. Wohl nirgendwo sonst hat man so gute Chancen, gleich drei 6000er in sein Tourenbuch zu schreiben, wie um den kleinen Bergsteigerort Sajama, der umringt von fantastischen Bergen liegt! Die vielfältige Landschaft mit ihren tiefblauen Lagunen, an denen Vicuñas und unzählige Flamingos leben, den schier endlosen weißen Salzwüsten und interessanten Vulkangipfeln unter immer blauem Himmel eignet sich bestens zur Höhenanpassung und bereitet Sie optimal auf die Besteigung des „Königs der bolivianischen Berge“ vor, den markanten Vulkankegel des Sajama! Ein entspannendes Bad in den heißen Quellen zu Füßen dieses fantastischen Bergpanoramas ist der perfekte Ausklang dieser Bergtour.

Höhepunkte

  • Drei 6000er inkl. höchster Gipfel Boliviens
  • Faszinierende Salzwüsten und Lagunen im Altiplano
  • Akklimatisationstouren und -gipfel in Nordchile
  • DIAMIR-Expeditionsleiter und lokales Begleitteam
  • Komplette Zeltausrüstung und Vollverpflegung am Sajama
  • Gepäcktransport zum Sajama-Basislager mit Lastentieren
  • Optional: Verlängerung zum Titicacasee oder Salar de Uyuni

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 08.07.2018 28.07.2018 3990 EUR deutschsprachige Reiseleitung Buchen Anfragen
B 30.09.2018 20.10.2018 3870 EUR deutschsprachige Reiseleitung Buchen Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (nur Hotels) 190 EUR
2-Tage-Verlängerung Titicacasee, ab 4 Personen 300 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Flug nach Chile.

  • 2. Tag: Arica – Putre (3500 m)

    Ankunft in Santiago de Chile und Weiterflug nach Arica im Norden von Chile. Hier erwartet Sie bereits Ihr Expeditionsleiter. Nach dem Verladen Ihres Gepäcks auf die Allradfahrzeuge fahren Sie gleich weiter nach Putre. Die Stadt liegt bereits auf 3500 m, sodass die wichtige Akklimatisationsphase schnell beginnt und Ihr Körper sich gut anpassen kann. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2-3h, Schlafhöhe ca. 3500 m).

  • 3. Tag: Cerro Surunche (3878 m) (F)

    Heute starten Sie direkt vom Hotel aus eine Wanderung zum Cerro Surunche (3878 m). Durch eine tiefe Schlucht und urtümliche Halbwüstenlandschaften mit Kakteen geht es gemächlich bergan. Vom Gipfel aus haben Sie einen guten Blick auf die Nevados de Putre. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4h, 400 m↑↓).

  • 4. Tag: Lago Chungara (4600 m) (F)

    Bei der heutigen Wanderung am Lago Chungara (4600 m), einem der höchstgelegenen Seen der Welt, haben Sie bei gutem Wetter einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten Vulkanriesen der Region, die sich im tiefblauen See spiegeln: Parinacota, Guallatire, Acotango, Umurata, Capurata und selbst der Sajama im nicht allzu fernen Bolivien. Mit etwas Glück sehen Sie auch Flamingos, Lamas oder Vicuñas am Ufer. Am Abend fahren Sie wieder zurück ins ca. 1000 m tiefer gelegene Putre. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 200 m↑↓).

  • 5. Tag: Jurasi-Thermen (F)

    Zur besseren Höhenanpassung wandern Sie heute durch eine abwechslungsreiche Schlucht mit interessanten Gesteinsformationen. Von den Jurasi-Thermen führt der Weg auf zwei ca. 4800 m hohe, namenlose Felsgipfel. Zum Abschluss der Wanderung wartet ein entspanntes Bad in den heißen Thermen auf Sie, bevor Sie zurück nach Putre fahren. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 1000 m↑↓).

  • 6. Tag: Cerro Guane Guane (5050 m) (F)

    Ihr heutiges Tagesziel, der Cerro Guane Guane (5050 m) direkt an der Grenze zu Bolivien, bietet unbeschreibliche Ausblicke auf die nahegelegenen 6000er Pomerape, Parinacota, Acotango, Capurata, Umurata und Guallatire. Nach dem Aufstieg auf dem problemlos zu begehenden Pfad besuchen Sie das Dorf Parinacota, dessen Kirche aufgrund ihrer Fresken aus dem 18. Jh. weit über die Grenzen Chiles hinaus bekannt ist. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 800 m↑↓).

  • 7. Tag: Salar de Surire (4250 m) (F)

    Heute erwartet Sie ein spektakulärer Tag in skurriler Salzlandschaft! Von Putre fahren Sie mit den Allradfahrzeugen über eine staubige Piste am Dorf Guallatire vorbei zum weiß glänzenden Salar de Surire. Mit etwas Glück erspähen Sie unterwegs die seltenen Nandus. Am Ufer des Salzsees können Sie kurze Wanderungen unternehmen und die einmalige Atmosphäre genießen. Rückfahrt nach Putre und Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 1-2h).

  • 8. Tag: Suriplaza und Vulkangipfel (ca. 5400 m) (F)

    Die Suriplaza ist eine riesige, vulkanische Hochfläche mit buntgefärbten Bergen, die zum Teil deutlich über 5000 m liegen. Auf der heutigen Tagestour besteigen Sie einen dieser Gipfel und werden mit traumhaften Blicken über die Landschaft belohnt. Nach dem Abstieg fahren Sie zurück nach Putre. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h).

  • 9. Tag: Lauca-Nationalpark (UNESCO) – Dorf Sajama (4300 m) (F/A)

    Auf der landschaftlich großartigen Strecke durch den Lauca-Nationalpark (UNESCO-Biosphären-Reservat) verlassen Sie heute Chile und passieren die Grenze zu Bolivien. Der Grenzübertritt kann sich etwas hinziehen, aber wenig später erreichen Sie bereits das kleine Dorf Sajama zu Füßen Ihrer nächsten Gipfelziele. Übernachtung einer rustikalen Berghütte. (Fahrzeit ca. 2-3h zzgl. Grenzübertritt, Schlafhöhe ca. 4300 m).

  • 10. Tag: Akklimatisationswanderung zu Geysiren (F/A)

    Zur besseren Höhenanpassung unternehmen Sie heute eine Wanderung zu den nahe gelegenen Geysiren. Aus unzähligen Löchern sprudelt das heiße Wasser und Sie spüren förmlich die geologische Aktivität dieser Region. Sie steigen noch weiter bis auf eine Höhe von ca. 4900 m bis zur grünen Grenze zwischen Chile und Bolivien auf, die mit einem alten Eisenschild markiert ist. Auf dem Abstieg haben Sie immer den mächtigen Kegel des Sajama vor Augen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m↑↓).

  • 11. Tag: Gipfeltag Acotango (6052 m) (F/M/A)

    Heute steht mit dem Acotango (6052 m) der erste 6000er Ihrer Reise auf dem Programm. Noch im Dunkeln fahren Sie mit den Allradfahrzeugen bis auf ca. 5000 m, wo Sie im Schein Ihrer Stirnlampen den Aufstieg beginnen. Das letzte Stück am Grat ist oft vereist, jedoch nicht sehr steil, sodass der aussichtsreiche Gipfel bald erreicht ist. Das fantastische Gipfelpanorama mit Sajama, Parinacota und dem dampfenden Kegel des Guallatiri ist die Mühen des Anstiegs wert! Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-8h, 1050 m↑↓).

  • 12. Tag: Ruhetag – Thermalquellen (F/M/A)

    Den heutigen Ruhetag können Sie nutzen, um sich in den nahe gelegenen Thermalquellen zu entspannen und Kraft für die nächsten Gipfeletappen zu sammeln. Sogar aus dem heißen Wasser haben Sie einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg Boliviens, den Sajama. Übernachtung wie am Vortag.

  • 13. Tag: Gipfeltag Parinacota (6342 m) (F/A)

    Die Besteigung des Parinacota steht bevor, den höheren der beiden Zwillingsvulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m). Noch in der Dunkelheit nehmen Sie ein stärkendes Frühstück zu sich bevor Sie die Allradfahrzeuge je nach Zustand der Fahrpiste bis auf ca. 5000 m bringen. Im Licht der Stirnlampen geht es über feinen Vulkansand, Gesteinsbrocken und je nach Jahreszeit manchmal auch unangenehme „Penitentes“ (Büßereis oder -schnee) bis zum Kraterrand und höchsten Punkt des Parinacota. Der Blick aus 6342 m Höhe über die bizarre Landschaft mit den umliegenden Vulkanen und in den gewaltigen Krater ist der wohlverdiente Lohn für den anstrengenden Aufstieg. Der Abstieg zurück zu den Fahrzeugen geht schnell. Rückfahrt zu Ihrer Unterkunft in Sajama. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 12h, 1350 m↑ 1350 m↓, Fahrzeit ca. 3-4h).

  • 14. Tag: Ruhetag (F/M/A)

    Am heutigen erneuten Ruhetag können Sie noch einmal Kraft tanken, um auch Ihr letztes Gipfelziel erfolgreich zu bezwingen. Ein Besuch der heißen Quellen ist übrigens auch beim zweiten Mal ein Erlebnis! Übernachtung wie am Vortag.

  • 15. Tag: Basislager Sajama (4800 m) (F/M/A)

    Vom Ort Sajama steigen Sie heute ins Basislager auf ca. 4800 m am Fuß des gleichnamigen Berges und höchsten Gipfel Boliviens auf. Ihr Gepäck mit der Ausrüstung wird dabei von Mulis transportiert, sodass Sie mit leichtem Rucksack immer wieder herrliche Blicke auf Ihr Gipfelziel direkt vor Ihnen genießen können. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 500 m↑, Schlafhöhe ca. 4800 m).

  • 16. Tag: Hochlager Sajama (5600 m) (F/M/A)

    Über steile Schutt- und je nach Verhältnissen auch Schneefelder steigen Sie mit grandiosem Ausblick auf die gegenüberliegenden Zwillingsvulkane Parinacota und Pomerape auf einem gut erkennbaren Pfad weiter ins Hochlager auf, das exponiert in einem kleinen Sattel neben einem markanten Felsen liegt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5 h, 800 m↑, Schlafhöhe ca. 5600 m).

  • 17. Tag: Gipfeltag Sajama (6542 m) (F/M/A)

    Gipfeltag am Sajama! Nach einem zeitigen Start geht es zunächst recht steil über loses Geröll und leichte Felsstufen bergan, bis Sie bereits kurz nach dem Hochlager eine steile Eisrinne von etwa 50° Neigung erreichen, die den Einsatz von Steigeisen und Eispickel erfordert und je nach Verhältnissen mit einem Fixseil gesichert wird. Der weitere Aufstieg über den gestuften und meist mit Büßereis verzierten Gletscher erfordert lediglich leichtere Kletterei und erlaubt ein schnelleres Vorankommen. Kurz unterhalb des Gipfels trennen Sie von Ihrem Ziel nur noch einige Gletscherspalten, die aber leicht umgangen werden können, bevor Sie auf dem höchsten Punkt Boliviens stehen. Von dem riesigen Gipfelplateau können Sie einen überwältigenden Rundumblick genießen! Abstieg noch am gleichen Tag bis ins Basislager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 10-12h, 950 m↑, 1750 m↓).

  • 18. Tag: Reservetag (F/M)

    Reservetag für die Besteigung des Sajama. Wenn bereits alles nach Plan gelaufen ist, steigen Sie heute wieder ab zum Dorf. Bei einem letzten Besuch der nahe gelegenen heißen Quellen können Sie sich vom Staub und Schweiß der Gipfelbesteigung befreien. Was gibt es Schöneres, als im heißen Wasser zu entspannen und zum schneebedeckten Gipfel des Sajama hinaufzuschauen, auf dem man am Vortag noch selbst gestanden hat? Am Nachmittag fahren Sie ausgeruht weiter in die lebendige Metropole La Paz. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2-3h, 500 m↓, Fahrzeit ca. 4-5h).

  • 19. Tag: Stadtführung La Paz (F)

    Heute erkunden Sie La Paz. Bei einer Stadtführung besuchen Sie die Plaza Murillo mit dem Regierungspalast, das Convento San Francisco sowie das weltweit einzige Coca-Museum. Auch die Prachtstraße des Prado sowie die berühmte Calle Linares, eine beschauliche Gasse, die praktisch ein einziger Marktplatz ist, stehen auf dem Programm. Am Abend können Sie dem bunten Treiben in den Gassen zuschauen und Ihre Gipfelerfolge feiern. Übernachtung im Hotel.

  • 20. Tag: Heimreise (F)

    Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

  • 21. Tag: Ankunft

    Ankunft in Deutschland.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit LATAM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • lokale englisch-/spanischsprachige Bergführer und Kochteam
  • Inlandsflüge laut Programm in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • komplette Zeltausrüstung am Sajama
  • Gepäcktransport zum Sajama-Basislager mit Lastentieren (max. 15 kg/Person)
  • alle Eintrittsgelder und Gebühren laut Programm
  • Trekkingsack
  • 7 Ü: Gästehaus im DZ
  • 6 Ü: Hütte im DZ
  • 3 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 18×F, 7×M, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge; persönliche Bergsteigerausrüstung; Unterwegsverpflegung für die Bergetappen (z.B. Schokolade oder Energieriegel); evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Hinweise

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 15 kg, Zeltaufbau); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 50° Steilheit; gute und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechniken (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung laut Ausrüstungsliste

Zusatzinformationen

Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-) Bergstiefel mit separaten Innenschuh für die Gipfelaufstiege erforderlich.

Vor- und Nachprogramme

Reiseberichte