Ein Leuchtturm am Kap Gelidonia in der Türkei mit Blick auf das blaue Meer und grüne Hügel im Hintergrund.
Ruinen von Patara in der Türkei, umgeben von Natur und einem ruhigen See, spiegelnd die kulturelle Landschaft von Lykien.
Vier Personen sitzen an einem Tisch in einem gemütlichen Straßenrestaurant und unterhalten sich entspannt.
Wegweiser zum Likya Weg (Lycian Way) mit dem Hinweis "Farder" in Alinca.

Lykischer Weg

Einer der schönsten Wanderwege der Welt

Warum sollten Sie auf dem Lykischen Weg wandern?

  • Jahrtausendealte Ruinen treffen auf die azurblaue Mittelmeerküste
  • Alpine Schluchten, duftende Wälder und traumhafte Badebuchten in einer Reise
  • Direkter Kontakt und echte Gastfreundschaft in kleinen, abgelegenen Bergdörfern
  • Spektakuläre Ausblicke von hoch gelegenen Panoramapunkten
  • Begegnung mit Schildkröten zu Land und Wasser

Dort könnten Sie gerade sein

Ein Mann mit Rucksack steht auf einem Berg und blickt auf die Ölüdeniz-Bucht in der Türkei mit Meer und Hügeln.
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Etappentrekking auf dem historisch bedeutsamen Fernwanderweg gepaart mit traumhaftem Badevergnügen

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Zur Reise

Warum mit DIAMIR Erlebnisreisen in die Türkei reisen

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Dalai Kyrgys

Nicht verpassen! Die Top-Sehenswürdigkeiten entlang des Lykischen Weges:

  • Ölüdeniz: Die malerische Bucht ist berühmt für ihre traumhafte „Blaue Lagune" und gilt als schönste der gesamten Küstenlinie am Mittelmeer. Ölüdeniz beeindruckt mit seiner windgeschützten Lage und dem türkisfarbenen Wasser. Neben Schwimmen und Schnorcheln können Reisende hier beim Paragliding die gesamte Küstenlinie aus der Vogelperspektive bestaunen – an einem der besten Spots weltweit.
  • Kas: Dieses charmante kleine Städtchen an der Küste Lykiens überzeugt mit seiner traumhaften Lage und ist der ideale Ort zum Baden, Wandern und Flanieren. In den farbenfrohen Gassen kann man die regionalen Köstlichkeiten in einem der vielen Cafés und Restaurants verköstigen. Brisant ist die Nähe zur griechischen Insel Kastolorizo, die in Sichtweite liegt. Wenn es dort einen medizinischen Notfall gibt, dann hilft die türkische Luftrettung. Das ist nicht selbstverständlich, da beide Länder ein eher angespanntes Verhältnis haben. Hier wird eine Ausnahme gemacht.
  • Myra: Die antike Stadt Myra, nahe der heutigen Stadt Demre gelegen, ist vor allem für ihre spektakulären lykischen Felsengräber bekannt. Diese beeindruckenden, in die steile Felswand gehauenen Grabstätten sind architektonische Meisterwerke und überragen das gut erhaltene römische Theater der Stadt. Zusätzlich ist Myra eng mit dem Heiligen Nikolaus verbunden, dessen Basilika sich ebenfalls hier befindet und die kulturelle Bedeutung des Ortes unterstreicht.
  • Olympos: Die Ruinen der antiken Hafenstadt Olympos befinden sich in einer idyllischen Talmündung, umgeben von einem dichten Wald aus Zypressen und Lorbeerbäumen. Die Besonderheit dieser Stätte liegt in der engen Verbindung von Historie und Natur, da die Überreste der lykisch-römischen Bauwerke (darunter Bäder und ein Theater) stark von der Vegetation durchzogen sind. Olympos bietet einen unverwechselbaren Einblick in die Vergangenheit Lykiens.
  • Patara: Als eine der bedeutendsten antiken Metropolen Lykiens beeindruckt Patara mit monumentalen Ruinen, darunter ein römisches Theater und Überreste von Tempeln und Toren. Das Besondere: Patara grenzt direkt an die längsten Sanddünen der Türkei und bildet damit einen einzigartigen landschaftlichen Kontrast. Zudem ist der Patara-Sandstrand ein berühmter Brutplatz für Meeresschildkröten, die hier ihre Eier im Sand ablegen.
  • Kap Gelidonya (Gelidonya Feneri): Das Kap Gelidonya markiert einen der spektakulärsten Panoramapunkte der gesamten Küste. Der berühmte Leuchtturm (Feneri) thront über der rauen, ungezähmten Lykischen Küste und bietet atemberaubende Ausblicke auf vorgelagerte Inseln.
  • Chimaira: Die Chimaira, auch bekannt als die "Ewigen Feuer" von Lykien, ist ein faszinierendes Naturphänomen oberhalb des Dorfes Çıralı. An diesem Ort strömt Erdgas aus mehreren Felsspalten aus und entzündet sich beim Kontakt mit Sauerstoff permanent von selbst. Die kleinen Flammen brennen seit Jahrtausenden und waren in der Antike möglicherweise der Ursprung der Legende der feuerspeienden Chimäre.

Der Lykische Wanderweg: Der erste Fernwanderweg der Türkei 

Der Duft von getrocknetem Thymian und die Hitze der türkischen Sonne liegen über den vergessenen Maultierpfaden, als die Britin Kate Clow Ende der 80er Jahre erstmals tief in die zerklüftete Küste Lykiens vordrang. Wo andere nur überwucherte Steinstufen sahen, war die Abenteurerin beeindruckt von den Überresten dieses antiken Wegenetzes. Sie war fest entschlossen, diesen Schatz vor dem Vergessen zu bewahren und begann damit, Pfade für Wandernde zu markieren. So wurde Stück für Stück 500 Kilometer Geschichte neu zusammengeflickt und Stein für Stein entstand der Lykische Weg.

Lykische Küste: Wandern auf den historischen Spuren der Lykier 

Der Lykische Weg wurde 1999 offiziell zum ersten Fernwanderweg der Türkei und gilt als einer der schönsten der Welt. Er öffnet Wanderern das Tor zu antiken Stätten und führt durch spektakuläre Schluchten, üppige Wälder und vorbei an traumhaften Badebuchten, immer begleitet von den alten Spuren der Lykier und Römer, die einst das Land durchquerten. Aber der Lykische Weg ist nicht nur Geschichte - er ist auch Kultur und Gastfreundschaft. In den malerischen Dörfern entlang des Weges können Sie die köstliche lokale Küche probieren und die warmherzigen Menschen kennenlernen. Die Gastgeber hier öffnen gern ihre Türen und teilen die Geschichten ihrer Heimat mit Ihnen.

Lykischer Weg: Geführte Touren mit Gepäcktransport 

DIAMIR Erlebnisreisen bietet geführte Wandertouren auf den schönsten Etappen des Lykischen Wegs an der türkischen Mittelmeerküste. Die Touren erfolgen in kleinen Gruppen von maximal 12 Teilnehmern. Die Routen kombinieren die kulturellen Highlights im Osten mit den schroffen und wilderen Abschnitten des Westens. Das Etappentrekking beinhaltet einen täglichen Unterkunftswechsel mit vollem Logistikservice. Die Teilnehmenden werden morgens zum Startpunkt der jeweiligen Tageswanderung gebracht und am Ende der Etappe wieder abgeholt. Das Gepäck wird direkt zwischen den Unterkünften transportiert. Der Transportservice sorgt dafür, dass Wandernde sich ohne logistische Sorgen auf das Trekking in der türkischen Landschaft konzentrieren können.

Unsere Reisen auf dem Lykischen Weg

Ein Mann mit Rucksack steht auf einem Berg und blickt auf die Ölüdeniz-Bucht in der Türkei mit Meer und Hügeln.
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Etappentrekking auf dem historisch bedeutsamen Fernwanderweg gepaart mit traumhaftem Badevergnügen

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Dauer 14 Tage / 4–12 Teilnehmer oder individuell ab 2 Personen
Zur Reise

Herausforderung Lykischer Weg: Wie anspruchsvoll sind die Etappen? 

Der Lykische Weg bietet ein abwechslungsreiches Trekking-Erlebnis. Die Tagesetappen variieren stark im Schwierigkeitsgrad, von leichteren Wanderungen von circa drei bis vier Stunden bis hin zu anspruchsvollen Abschnitten von maximal 18 Kilometern in bis zu sieben Stunden. Täglich werden dabei Höhenunterschiede von etwa 250 bis 500 Metern bewältigt. Grundsätzlich gilt der Weg als mittelschwer, weshalb Wandernde eine gute Grundkondition und Ausdauer für längere Strecken benötigen. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die anspruchsvolleren Passagen, da Teile des Weges durch steiles und felsiges Gelände führen und mitunter steile An- und Abstiege zu meistern sind; absolute Trittsicherheit ist hier unerlässlich. Zur Sicherheit und zum Komfort wird dringend auf die richtige Ausrüstung hingewiesen: Festes, knöchelhohes Schuhwerk mit einer stark profilierten Sohle ist zwingend erforderlich, und zur Schonung der Gelenke sowie zur Verbesserung der Trittsicherheit, insbesondere bei Abstiegen, wird die Nutzung von Wanderstöcken empfohlen.

Lykischer Weg: Wann ist die beste Wanderzeit? 

Die beste Reisezeit zum Wandern auf dem Lykischen Weg sind die Monate außerhalb des heißen Hochsommers. Der Frühling ist die Hauptsaison auf dem Lykischen Weg. Die Monate März, April und Mai eignen sich ideal, da die Temperaturen noch moderat sind. Gleichzeitig erwacht die Flora und Fauna an der türkischen Mittelmeerküste in voller Pracht: Die Natur steht in voller Blüte und die Landschaft erstrahlt in lebendigen Farben. Auch der Herbst bietet hervorragende Bedingungen für Trekking auf dem Lykischen Weg. Nach dem Ende der Sommerhitze (Juli/August) sorgen die Monate September, Oktober und November für angenehm milde Temperaturen. Die Herbstfarben in den Wäldern Lykiens und die generell stabilen Wetterverhältnisse machen das Wandern zu einem Vergnügen.

Ihre Vorteile für Lykien-Touren mit DIAMIR Erlebnisreisen 

Was unterscheidet unsere Reisen entlang des Lykischen Weges von anderen Veranstaltern? 

  • Empfehlungen und Tipps aus erster Hand: Unser Türkei-Spezialist Stefan Hilger ist seit über 20 Jahren im Land unterwegs und kennt mittlerweile viele Orte und Ecken besser als manch Einheimischer. Nicht nur beruflich, sondern auch privat reisen unsere Mitarbeiter immer wieder in die Türkei und nach Lykien, um neue und bisher unbekannte Orte zu erkunden.
  • Langjährige Zusammenarbeit: Seit vielen Jahren arbeiten wir mit unseren Partnern vor Ort zusammen. So sind über die Zeit wahre Freundschaften entstanden. Wir kennen fast alle Partner persönlich – sei es der Tourguide oder der Inhaber der Pension, in dem unsere Gäste unterkommen.
  • Auswahl der Unterkünfte: Generell legt DIAMIR Erlebnisreisen größten Wert auf die Auswahl der Unterkünfte in Lykien. Die Übernachtungen erfolgen ausschließlich in kleinen, familiengeführten Pensionen. Der persönliche Kontakt zu den Eigentümern garantiert authentische Erlebnisse, bei denen die türkische Gastfreundschaft gelebt wird.
  • Transport: Ihr Wanderkomfort steht an erster Stelle. Wir organisieren den täglichen Transfer zum Start- und Endpunkt jeder Etappe. Ihr Hauptgepäck wird komfortabel zwischen den Unterkünften transportiert. So können Sie sich voll und ganz auf das beeindruckende Trekking und die atemberaubende türkische Landschaft konzentrieren, ohne sich um Rucksäcke oder Routenplanung kümmern zu müssen.
  • Kombinierte Etappen: Als einer der wenigen Veranstalter kombinieren wir die kulturellen Highlights im Osten mit den schroffen und wilderen Abschnitten des Westens.
Aussicht vom Lykischen Weg

Die schönsten Etappen des Lykischen Wegs 

Auf über 500 Kilometern schlängelt sich der Lykische Wanderweg entlang der türkischen Küste von Antalya bis Fethiye. Der Lykische Pfad folgt dabei keiner starren Route, sondern besteht aus einem weitläufigen Wegenetz, das sich sowohl über die Küstenregion als auch durch das bergige Hinterland von Lykien erstreckt. Diese Flexibilität ermöglicht zahlreiche Varianten und individuelle Wandermöglichkeiten. Während eine komplette Begehung des gesamten Weges etwa sechs Wochen in Anspruch nehmen würde, hat DIAMIR Erlebnisreisen die spektakulärsten und schönsten Etappen des Lykischen Wegs zu einer kompakten 14-tägigen Trekkingtour zusammengefasst. Hier stellen wir die Höhepunkte unserer Route vor:

Von der Geisterstadt Kayaköy zur Blauen Lagune Ölüdeniz

Diese Wanderetappe beginnt im Hochland bei Fethiye. Sie führt in das historische Kayaköy, ein verlassenes ehemaliges griechisches Dorf, dessen Ruinen heute als faszinierende Geisterstadt fungieren. Das Kontrastprogramm folgt: die Blaue Lagune von Ölüdeniz. Dieser naturgeschützte Strand ist weltberühmt und eines der meistfotografierten Motive der Mittelmeerküste. Das türkisfarbene Wasser wird von Pinienwäldern und Berglandschaften umgeben und eignet sich perfekt zum Baden, Schnorcheln und Tauchen.

Wandern am Berg Babadag 

Oberhalb der Gemeinde Ölüdeniz befindet sich der 1969 Meter hohe Berg Babadag. Auf der Küstentour entlang des südlichen Hangs des Babadag-Berges bieten sich spektakuläre Panoramablicke auf die berühmte Blaue Lagune Ölüdeniz und das Mittelmeer. Der Pfad passiert die authentischen und naturbelassenen Bergdörfer Kozagac und Kirme, die ihren ursprünglichen Charme fernab touristischer Zentren bewahrt haben.

Schmetterlingsbucht 

Zu den schönsten Etappen auf dem Lykischen Weg zählt die Schmetterlingsbucht, oder auch Kelebekler Vadisi. Dieses abgeschiedene Tal ist von über 300 Meter hohen Felswänden umschlossen und mündet in einer malerischen Bucht mit traumhaften Bademöglichkeiten. Seinen Namen verdankt das Tal den zeitweise vorkommenden Populationen verschiedener Schmetterlingsarten.

Patara 

Das antike Patara, heute bekannt als Gelemis, war einst eine der bedeutendsten Städte Lykiens. Die heutigen Ruinen von Patara zeigen unter anderem Überreste der einstigen Metropole. Zu den gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten zählen der römische Triumphbogen und das Patara-Theater, das einst Platz für 10.000 Zuschauer bot und heute ein Zeugnis vergangener Zeiten ist. Das eigentliche Highlight ist jedoch das Zusammentreffen von Geschichte und Natur: Der Stadt vorgelagert liegt ein unvergleichliches Dünengelände mit einem 18 Kilometer langen, goldgelben Sandstrand. Diese Weite an feinem Sand ist nicht nur optisch atemberaubend und ideal für lange Spaziergänge. Patara verbindet somit kulturelle Tiefe mit einem der schönsten Küstenerlebnisse der Türkei.

Von Gokkaya zu den Antiken Ruinen von Myra 

Diese Etappe führt von Gokkaya zur historischen Stadt Myra, heute bekannt als Demre. Myra war eine der mächtigsten und wohlhabendsten Städte Lykiens. Sie ist vor allem für ihre bemerkenswerten Felsengräber bekannt, die direkt in die steilen Felsenwände gemeißelt wurden. Ihre kunstvollen, tempelartigen Fassaden sind ein beeindruckendes Zeugnis der lykischen Baukunst und Grabkultur. Zudem ist Myra weltweit als Wirkungsstätte des Heiligen Nikolaus im 4. Jahrhundert n. Chr. Bekannt. Die ihm geweihte prächtige St.-Nikolaus-Kirche gilt als bedeutende Pilgerstätte.

Entlang der wilden Küste zum alten Leuchtturm am Kap Gelidonya 

Dieser Abschnitt des Lykischen Weges gilt als einer der schönsten Etappen. Obwohl die Strecke zu den längeren und anspruchsvolleren gehört, wird die Anstrengung durch unvergleichliche Ausblicke belohnt. Der Pfad verläuft vom Dorf Adrasan entlang einer atemberaubenden Steilküste, gesäumt von duftenden Pinien, Kiefern und vielfältigen mediterranen Kräutern. Die Route führt fast konstant mit Blick auf das Meer entlang einer faszinierend wilden Küstenlandschaft bis zum Kap Gelidonya. Dort thront der alte Gelidonya-Leuchtturm, der ein Wahrzeichen des Lykischen Weges ist. Vom Kap bietet sich eine spektakuläre Panoramaaussicht auf die vorgelagerten fünf Inseln (Beşadalar).

Von Olympos und Musa Dag nach Adrasan 

Die Route beginnt an der antiken Stätte Olympos, einst eine bedeutende Hafenstadt des Lykischen Bundes. Zwischen dichtem Bewuchs erzählen die Überreste eines Tempels, die Nekropole und imposante Sarkophage Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Nach Verlassen der Küste beginnt der Aufstieg durch ein ausgedehntes Waldgebiet. Der Höhepunkt des Aufstieges ist das Erreichen der Alm auf dem Mosesberg (Musa Dag). Von dieser Passhöhe aus bietet sich ein wunderbarer Rundumblick über die gesamte Region. Der Abstieg erfolgt durch eine vielfältige Vegetation und vorbei an bizarren Felsformationen hinunter nach Adrasan. Für einen Panoramablick über die Bucht empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zur Ruine der Festung Adrasan Kalesi. Die Wanderung endet entlang des Strandes von Adrasan.

Von den Flammen des Chimaira nach Ulupinar 

Die Etappe ist eine der Lieblingswege unseres Türkei-Experten Stefan Hilger. Sie führt entlang des brennenden Berges Chimaira (Yanartaş). Hier gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Art: die Ewigen Flammen der Chimaira. Seit Jahrtausenden lodern an den Felswänden Flammen aus Dutzenden von Spalten, gespeist durch natürlich austretendes Erdgas. Es gibt ein oberes- und ein unteres Flammenfeld. Dieser Ort war bereits in der Antike heilig und brachte verschiedene Mythen, darunter die vom feuerspeienden Ungeheuer Chimaira, hervor. Die Überreste des Tempels des Hephaistos zeugen davon, dass dieser Berg einst der Verehrung des Gottes des Feuers und der Schmiedekunst gewidmet war. Der Wanderweg führt weiter nach Ulupinar. Dieser Ort ist für seine Forellenzucht bekannt. Hier werden die Forellen frisch zubereitet und schmecken fantastisch.

Passendes Vor- und Nachprogramm zum Lykischen Weg

Die Hagia Sophia bei Abendlicht in Istanbul, Türkei, mit beleuchteten Minaretten und Stadtansicht.
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  • Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Reise abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter. 

Was erwartet mich auf dem Lykischen Wanderweg?

Der Weg ist sehr abwechslungsreich. Von leichten Wanderungen von etwa 3 bis 4 Stunden an einem Tag bis zu ca. 7 Stunden ist alles dabei. Täglich werden Höhenunterschieden von etwa 250 bis 500 Metern bewältigt.

Die Wanderwege sind gut ausgetreten und sehr gut befestigt, teilweise wandern Sie auch auf festen Schotter- und Landwegen. Während des gesamten Lykischen Weges werden Sie aber auch partiell durch Waldgebiete und über steinige, karge Pfade in Küstennähe wandern. Diese Wege sind zwar gut sichtbar, jedoch sehr uneben und teilweise spitzkantig. Bei kleineren Auf- und Abstiegen ist eine gute Trittsicherheit sehr wichtig. Ein gutes festes Schuhwerk mit starkem Profil ist sehr empfehlenswert. Zur Schonung der Gelenke und zur Verbesserung der Trittsicherheit empfehlen wir die Nutzung von Wanderstöcken.

Wann ist die beste Reisezeit, um auf dem Lykischen Weg zu wandern?

Die beste Zeit, um auf dem Lykischen Weg zu wandern, sind die Frühlings- und Herbstmonate, wenn das Wetter am angenehmsten ist und die Temperaturen milder sind.

  • Frühling (März bis Mai) ist eine ausgezeichnete Zeit für Wanderungen, da die Temperaturen noch nicht zu heiß sind, die Natur jedoch in voller Blüte steht. Die Landschaft erstrahlt in lebendigen Farben und die Flora und Fauna sind besonders aktiv.
  • Herbst (September bis November): Die Sommerhitze lässt etwas nach und es herrschen angenehmere Bedingungen. Die Herbstfarben in den Wäldern und die milden Temperaturen machen das Wandern zu einer Freude.

Ist eine Wanderung auf dem Lykischen Weg schwierig?

Der Lykische Weg bietet Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Einige Abschnitte sind relativ einfach und für Anfänger geeignet, während andere anspruchsvoller sind und Erfahrung erfordern. Teile des Weges führen durch steiles, felsiges Terrain und erfordern Kondition und Trittsicherheit. Es gibt auch Abschnitte, die steile Anstiege und Abstiege enthalten.

Grundsätzlich ist eine gute Grundkondition und Ausdauer nötig. Während der Wanderetappen sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für längere Etappen (max. 7h) notwendig.

Wie viele Tage braucht man für den Lykischen Weg?

Für die komplette Strecke (ca. 500 km) werden etwa sechs Wochen benötigt. Die meisten Wanderer wählen jedoch kürzere Etappen-Touren. DIAMIR Erlebnisreisen hat eine 14-Tage-Tour mit allen Höhepunkten im Programm. Generell gibt es sehr viele Varianten und nicht nur einen einzigen Weg. Manche davon führen durch das Inland über sehr hohe Berge. Vor allem im Westen gibt es viele kleine sehr ausgesetzte Wege über Felsen.

Welche Ausrüstung brauche ich für den Lykischen Weg?

Stabile, knöchelhohe Wanderschuhe (Trittsicherheit!), ein leichter Rucksack, wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind essenziell. Wanderstöcke werden dringend empfohlen.

Ist der Lykische Weg gefährlich?

Bei guter Vorbereitung und Trittsicherheit ist der Fernwanderweg nicht gefährlich. Wichtig ist, die Markierungen nicht zu verlieren und steile Abschnitte bei Nässe zu meiden. Die meiste Gefahr geht vor allem von mangelnder Planung oder Hitze aus.

Kann man den Lykischen Weg auf eigene Faust erwandern?

Prinzipiell kann man den Weg auch individuell erwandern. Allerdings sind dafür gute Kartenkenntnis/GPS und Planungsgeschick für Logistik und Unterkünfte notwendig. Die meisten Wanderer entscheiden sich für eine geführte Tour. Geführte Touren bieten maximalen Komfort und Sicherheit. Die Vorteile für eine Reise mit DIAMIR Erlebnisreisen sind der Gepäcktransport, vorab organisierte Unterkünfte, gesicherte Navigation und lokales Expertenwissen zur Geschichte und Kultur.

Welche historischen Stätten liegen am Lykischen Weg?

Zu den bekanntesten gehören Olympos, Patara, Myra und die Ewigen Feuer der Chimaira. Der Weg führt entlang zahlreicher weiterer Ruinen und Gräber.

Wie anstrengend sind die einzelnen Etappen?

Die Wanderungen auf dem Lykischen Weg variieren im Schwierigkeitsgrad. Es existieren sowohl relativ einfache Abschnitte für Einsteiger als auch anspruchsvolle Teilstrecken, die Erfahrung, Kondition und Trittsicherheit erfordern. Insbesondere Passagen mit steilem, felsigem Untergrund sowie längere Auf- und Abstiege prägen den Weg. Eine solide Grundausdauer für Etappen von bis zu sieben Stunden ist grundlegend.

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